Rote Bete - reich an Vitamine und Spurenelemente
Herkunft
Die Pflanze wird als rote Bete, rote Beete, rote Rübe oder rote Ranke bezeichnet. Ursprünglich stammt die zur Familie der Fuchsschwanzgewächse gehörende Wurzelfrucht aus Afrika und wurde bereits von den Römern über ganz Europa verbreitet. Heutzutage wird rote Bete in Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut und gilt als klassisches Wintergemüse.
Heilwirkung
Bereits die Römer und Griechen berichten von der heilenden Wirkung der roten Bete. Seit Tausenden von Jahren wird die Rübe bei Hautentzündungen und Infektionskrankheiten eingesetzt. Im Mittelalter verwendeten die Menschen das Gemüse auch als blutbildende Heilpflanze, wahrscheinlich aufgrund seiner intensiven roten Farbe.
Der Saft der roten Rübe soll aufgrund seines Nitrat-Gehaltes auch die Ausdauer verbessern helfen, wie eine Studie der Mediziner von der University of Exeter in England beweist. Nitrat verringert den Sauerstoffgehalt im Blut, so dass die Ausdauerleistung verlängert wird. So hilft der Saft, die Zellatmung zu aktivieren und den Blutdruck zu senken.
Inhaltstoffe
Rote Bete ist ein gesundes Gemüse, das wichtige Inhaltsstoffe und Antioxidanzien beinhaltet. Besonders ist es reich an Folsäure, die für die Bildung der roten Blutkörperchen verantwortlich ist, Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium, Jod, Natrium, Vitamin C, Vitamin B und das ProVitamin A.
Die Farbe verdankt sie übrigens der hohen Konzentration des Inhaltsstoffs Betanin, ein Farbstoff, der zur Gruppe der Polyphenole gehört, und das Immunsystem stärken soll. Dieser Stoffklasse wird eine vor Krebs schützende Wirkung nachgesagt.
Verwendung
Beim Kochen ist es wichtig zu beachten, dass ein Gericht aus rote Rüben nicht mehrmals erhitzt werden soll, da sich die enthaltenen Nitrate in Nitrite umwandeln, die wiederum krebserregend sind. Rote Beete wird daher vorwiegend in roher Form als Salat oder Beilage genossen. Das Gemüse ist ein großer Bestandteil von Labskaus und der russisches Kohlsuppe Borschtsch, auch findet es beim Heringschmaus Verwendung.
Tipp
So gesund die Wurzelknolle ist, so verheerender ist ein Fleck. Ist der Saft auf die Kleidung gelangt, hilft nur noch heißes Wasser und Seife. Beim Verarbeiten der roten Beete sollte man Handschuhe tragen. Sollten dennoch Verfärbungen an den Händen auftreten, können diese mit Zitronensaft beseitigt werden.
Rezepte:
- Rote Bete Risotto / Rote Rüben Risotto
- Geräuchertes Forellenfilet mit Mille-Feuille von Roter Rübe und Apfel
- Marinierter Schweinebauch mit Roten Rüben, Spargeln, Morcheln und Spinat
- Schaumsuppe von Roten Rüben (Rote Bete) und Speckzwetschken-Knöderl
Ein Gesundheitstipp von 55PLUS-magazin.net.
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