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Rohkost

Ungekochtes Obst und Gemüse ist natürlicher Genuss.
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Ungekochtes Obst und Gemüse liefern viele wertvolle Nährstoffe. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

obst-gemuese / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNachdem sich Dr. Edmund Semler mit Rohkost von einer schweren Akne kurieren konnte, begann er, sich näher mit der therapeutischen Wirkung dieser alternativen Ernährungsform zu beschäftigen. „Ich habe alles versucht“, erzählt er. „Erst durch eine Umstellung auf vollwertige Ernährung mit einem Rohkostanteil von etwa 60 Prozent bekam ich meine Hautprobleme in den Griff.“
 
Semler ist offenbar kein Einzelfall: „Dass Rohkost bei vielen Krankheiten hervorragend wirkt, ist mittlerweile durch praktische Erfahrungen gut belegt“, sagt der österreichische Ernährungswissenschaftler, der in seiner Doktorarbeit viele positive Berichte von Ärzten dokumentiert hat. „Vor allem bei Rheuma, Hautkrankheiten, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Allergien und Übergewicht werden Besserungen oder gar Heilungen erzielt.“

Das bedeute jedoch nicht, dass diese Ernährung auf Dauer für jeden das Beste sei. „Keine der strengen Rohkost-Formen, die in den derzeit erhältlichen Rohkost-Büchern dargestellt sind, ist langfristig zu empfehlen“, betont Semler. Eine Vorstellung, die den meisten Deutschen ohnehin befremdlich erscheint: Knackiges Obst und Gemüse ist hierzulande vor allem als Zwischenmahlzeit beliebt. In einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau gaben 28,3 Prozent der 2150 Befragten an, zwischendurch am liebsten Früchte und rohes Gemüse zu verzehren.

Dafür gibt es viele gute Gründe: „In rohem Obst und Gemüse bleiben Vitamine und gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe vollständig erhalten und werden nicht durch Kochen zerstört oder verändert“, erklärt der Gießener Ernährungswissenschaftler Professor Claus Leitzmann. „Da auch Ballaststoffe ihre verdauungsfördernde Wirkung in rohen Lebensmitteln besser ausüben als in erhitzter Form, sollte jeder täglich Rohkost essen – aber nicht ausschließlich.“

Quelle:
GesundheitPro, DE


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