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Pollenallergie
Jetzt fliegen sie wieder: Haselnuss und Erle stehen im März in voller Blüte und läuten mit ihren Pollen die Heuschnupfen-Saison ein. Noch vor dreißig Jahren mussten Allergiker hauptsächlich im Hochsommer leiden. Doch mittlerweile sind die Pollen wesentlich länger unterwegs.
Hinzu kommt, dass sich durch den Klimawandel neue allergene Pflanzen bei uns ansiedeln, zum Beispiel Ambrosia, auch Traubenkraut oder Beifuß-Ambrosie genannt. Doch immerhin gibt es inzwischen wirksame Methoden, um die Allergie in den Griff zu bekommen:
Es gibt eine spezifische Immuntherapie, die so genannte Desensibilisierung, die bei fast 70 Prozent der Betroffenen gut anschlägt. Dabei werden die allergenen Stoffe in die Haut injiziert und das Immunsystem kann sich allmählich daran gewöhnen. Bis der Erfolg einsetzt dauert es allerdings mehrere Jahre. Deshalb werden zur Zeit auch Immuntherapien entwickelt, die schneller helfen.
Am einfachsten ist es natürlich, die Pollen möglichst gar nicht ins Haus zu lassen, also die Fenster tagsüber zu schließen und nur abends zu lüften. Es gibt auch spezielle Pollenschutzgitter, und richtige Pollenfänger sind Teppiche, Gardinen und Polstermöbel in der Wohnung. Die sollte man oft saugen oder sogar ganz darauf verzichten.
Blühende Wiesen und Felder sollten Allergiker in jedem Fall meiden. Es sei denn es regnet: Dann ist die Luft nahezu pollenfrei. Wer wenigstens im Urlaub unbeschwert durchatmen möchte, sollte ans Meer oder ins Gebirge fahren, dort sind kaum Pollen unterwegs.
Quelle: Apotheken Umschau, DE
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