
Zahngesundheit im Alter – Teil II
Auch im Erwachsenenalter ist die richtige Mundpflege der Schlüssel zu guten Zähnen. Tägliches Putzen und regelmäßige professionelle Reinigungen gehen Hand in Hand mit der Einschränkung zuckerhaltiger Zwischenmahlzeiten. Je mehr zwischen den Hauptessenszeiten eingenommen wird, desto mehr Plaque-Säuren bilden sich und greifen den Zahnschmelz an. Trotz einer laufenden Pflege können ältere Menschen jedoch mit bestimmten Zahnproblemen konfrontiert werden. Zahnfleischerkrankungen beginnen meist mit einer Entzündung in Form von rotem, geschwollenem Zahnfleisch, das zum Bluten neigt. „Gesundes Zahnfleisch ist blassrosa, liegt straff um die Zähne, blutet nicht nach dem Essen, dem Putzen oder der Zahnzwischenraum-Reinigung und ist nicht empfindlich“, beschreibt Dr. Wolfgang Kopp, Prophylaxereferent der Zahnärztekammer in Österreich, den Idealfall.
Parodontitis, Karies & Co
Probleme des Alters
Ältere Personen haben auch mit zurückgehenden Zahnfleisch und frei werdenden Zahnhälsen zu kämpfen. Die Empfindlichkeit steigt oftmals in ein unerträgliches Maß, wenn es zum Konsum von kalten, heißen Lebensmitteln oder Getränken kommt. Die sensible Schmerzanfälligkeit überlagert das tägliche Handeln. In besonders schwerwiegenden Fällen können bereits süße oder saure Nahrungsmittel sowie kalte Luft Beschwerden auslösen. Überempfindlichkeit gilt ebenfalls als Alarmzeichen für einen Arztbesuch. Aufgrund der Einnahme von Medikamenten und Erkrankungen im Alter ist auch ein trockener Mund häufig anzutreffen. Ohne Behandlung kann dies unseren Zähnen schaden. Mittels unterschiedlicher Methoden kann der Zahnarzt das Mundklima wieder herstellten.
Ein Gesundheitsbeitrag von Mag. Anita Arneitz.
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