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Wie man sich auf den Kauf eines Hauses vorbereitet

Tipps für den Hauskauf.
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Bungalow

Wie man sich auf den Kauf eines Hauses vorbereitet

Der Kauf eines Hauses ist eine herausragende Leistung und eine Gelegenheit, Wurzeln zu schlagen und ein Vermögen aufzubauen. Da jedoch die nationalen Bestände um fast 30 % gesunken sind, ist der Wohnungsmarkt wettbewerbsintensiver geworden. Dies gilt insbesondere für erschwingliche Wohnungen im mittleren Preissegment. Je früher Sie mit den Vorbereitungen für den Kauf eines Hauses beginnen, desto leichter wird es, sich von der Konkurrenz abzuheben. Auch wenn Sie bereits auf Wohnungssuche sind, ist es noch nicht zu spät, einige dieser Schritte zu unternehmen, um Ihre Aussichten auf einen Hauskauf zu verbessern. Sie werden mehr Zeit haben, sich mit Ihrem Kredit, Ihren Schulden und Ihren Ersparnissen zu befassen - was bedeutet, dass Sie, wenn Sie bereit sind zu kaufen, über ein größeres Kaufbudget und niedrigere Hypothekenzinsen verfügen werden.

1. Kreditanalyse

Wenn Sie sich entschlossen haben, ein Haus zu kaufen, müssen Sie als Erstes Ihre Kreditwürdigkeit überprüfen. Dazu müssen Sie Ihre Kreditauskunft einholen und Ihre Kreditwürdigkeit ermitteln. Ihre Kreditwürdigkeit bestimmt, ob Sie für eine Hypothek in Frage kommen, was sich auf Ihren Hypothekenzinssatz auswirkt. Je höher Ihre Kreditwürdigkeit ist, desto niedriger ist Ihr Zinssatz, wobei die meisten Hypothekenpläne eine Mindestkreditwürdigkeit zwischen 580 und 620 voraussetzen. Es wäre ideal, wenn Sie Ihre Kreditwürdigkeit 6 bis 12 Monate lang überprüfen, bevor Sie eine Hypothek beantragen. So haben Sie bei Bedarf Zeit, Ihre niedrige persönliche Punktzahl zu verbessern. Außerdem sollten Sie die Genauigkeit Ihrer Kreditauskunft überprüfen und etwaige Fehler anfechten, insbesondere negative, die Ihre Kreditwürdigkeit mindern.

2. Ermitteln Sie Ihr Schulden-Einkommens-Verhältnis

Das Verhältnis von Schulden zu Einkommen (DTI) ist der Prozentsatz Ihres gesamten Monatseinkommens, der für die Bezahlung von Schulden verwendet wird. Hypothekarkreditgeber verwenden diesen Prozentsatz, um die Erschwinglichkeit zu messen. Im Allgemeinen bevorzugen die Kreditgeber je nach Hypothekenplan ein Verhältnis von maximal 36 % bis 43 %. Einige Hypothekarkreditgeber erlauben einen höheren DTI, aber nur, wenn der Kreditnehmer "ausgleichende Faktoren" hat, wie z. B. eine hohe Kreditwürdigkeit oder erhebliche Barreserven. Um Ihr DTI Verhältnis zu erhöhen, müssen Sie so viele Schulden wie möglich abbezahlen, bevor Sie eine Hypothek beantragen. Dazu gehören Kreditkarten, Autokredite, Studienkredite und andere Darlehen. Sie müssen nicht schuldenfrei sein, um ein Haus zu kaufen, doch der Abbau von Schulden kann die Kaufkraft erhöhen.

3. Wirtschaften Sie und sparen Sie Geld

Die meisten Hypothekenpläne erfordern heute eine Anzahlung. Bei herkömmlichen Darlehen beträgt sie mindestens 3 % bis 5 %, bei FHA-Darlehen mindestens 3,5 %. Für VA- oder USDA-Darlehen ist keine Anzahlung erforderlich. Denken Sie daran, dass Sie für eine Hypothekenversicherung zahlen müssen, wenn Sie mit einer Anzahlung von weniger als 20 % kaufen. Diese Versicherung schützt Ihren Kreditgeber im Falle eines Zahlungsausfalls. Außerdem müssen Sie Abwicklungsgebühren zahlen - etwa 2 bis 5 % des Darlehensbetrags. Ein Tipp: Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Anzahlung zu leisten, können Sie sich mit Hilfe von Schenkungsgeldern oder Anzahlungshilfen qualifizieren.

Bei der Beantragung einer Hypothek wird Ihr Kreditgeber Sie bitten, eine Kopie Ihres Kontoauszugs vorzulegen, um zu bestätigen, dass Sie über ausreichende Rücklagen zur Deckung der Anzahlung und der Überweisungsgebühren verfügen. Bei einigen Hypothekenplänen kann der Kreditnehmer Schenkungsgelder verwenden, um alle oder einen Teil der mit der Hypothek zusammenhängenden Kosten zu decken, wenn Sie nicht genügend Anzahlung leisten können. Außerdem gibt es in jedem Bundesstaat mehrere Unterstützungsprogramme für die Anzahlung (Down Payment Assistance Programs, DPA). Diese gewähren Zuschüsse oder Darlehen für berechtigte Hauskäufer, die Hilfe bei der Zahlung der Anzahlung benötigen - in der Regel ein erlassbares Darlehen. Wenn Sie also zusätzliche Hilfe aus eigener Tasche benötigen, lohnt sich eine Prüfung der DPA.

4. Vervollständigen Sie Ihr Budget

Heutzutage gibt es viele Hilfsprogramme wie z. B. einen Kreditrechner, der Ihnen bei der Verwaltung Ihres Budgets hilft. Mit diesem Tool können Sie vor dem Treffen mit einem Hypothekarkreditgeber alle Ihre Finanzen abschätzen. Sobald Sie wissen, was Sie sich leisten können, können Sie abschätzen, wie viel Sie bei Ihrer Anzahlung und den Transaktionskosten sparen können.

5. Analyse der Darlehensprogramme

Auch wenn Sie mit Ihrem Hypothekarkreditgeber verschiedene Darlehensoptionen und -lösungen besprechen, müssen Sie sich vor dem Treffen mit der Bank informieren. Sobald Sie bereit sind zu kaufen, wird der Prozess schnell voranschreiten. Es kann schwierig sein, alles zu verdauen, was der Kreditgeber sagt, und Sie haben vielleicht das Gefühl, dass Sie keine Zeit haben, Finanzierungsoptionen zu prüfen. Wenn Sie Ihren ersten Kredit annehmen, verpassen Sie möglicherweise einen niedrigeren Zinssatz oder ein günstigeres Kreditprogramm. Nehmen Sie sich daher einen Moment Zeit, um sich über die verschiedenen Hypothekenprodukte zu informieren und sich Gedanken über die von Ihnen gewünschte Hypothek zu machen. Sie müssen genau informiert sein, denn dies ist Ihre wichtigste Handhabe, um die perfekte Kreditoption zu wählen.

6. Holen Sie sich eine Vorqualifizierung und Vorgenehmigung

Mit der Vorqualifizierung und der Vorabgenehmigung einer Hypothek kann der Kaufprozess beginnen. Obwohl diese beiden Schritte ähnlich klingen, sind sie sehr unterschiedlich.

Die Vorqualifizierung ist der erste Schritt, bei dem Sie dem Hypothekarkreditgeber über ein Online-Formular grundlegende Informationen über Ihre finanzielle Situation mitteilen. Der Kreditgeber prüft diese Informationen nicht, sondern entscheidet anhand dieser Angaben, ob Sie für eine Finanzierung in Frage kommen.

Bei der Vorabgenehmigung hingegen müssen Sie einen Hypothekenantrag einreichen und Ihrem Kreditgeber entsprechende Unterlagen vorlegen. Dazu gehören Steuererklärungen, Gehaltsabrechnungen, Finanzausweise und Bonitätsprüfungen. Der Underwriter prüft diese Informationen und stellt fest, dass Sie sich die Ausgaben für die Immobilie leisten können. Die Vorabgenehmigung ist keine Garantie für eine Finanzierung, aber sie ist eine Möglichkeit für den Kreditgeber, Ihnen mitzuteilen, dass er Ihnen einen Kredit gewähren kann, sofern Sie die anderen Kreditbedingungen erfüllen. Die Vorabgenehmigung ist der wichtigste Schritt vor der Suche nach einem Haus.

Schlussgedanken

Der Kauf eines Hauses ist eine wichtige Entscheidung, deshalb sollten Sie sich Zeit nehmen und nichts überstürzen. Wie bei jedem großen Projekt ist es für einen erfolgreichen Hauskauf wichtig, die Details von Anfang bis Ende genau zu erfassen. Diese Tipps für Hauskäufer werden Ihnen helfen, sich im Prozess zurechtzufinden, Geld zu sparen und die Transaktion abzuschließen.
 
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