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Weitwanderweg Kremstal-Donau

Der erste Weitwanderweg Kremstal-Donau führt in 11 Etappen rund 100 km durch eine vom Weinbau geprägten Landschaft.
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© Donau Niederösterreich / Doris Schwarz-König / Kremstal-Donau, NÖ - Weitwanderweg / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Weitwanderweg Kremstal-Donau

Bewegung in freier Natur liegt im Trend. Der erste Kremstaler Weitwanderweg reiht sich in die Reihe der Wanderrouten ein und ist doch etwas Besonderes.
 
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Weitwanderweg_Hinweisschild / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Kremstaler Weitwanderweg
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Weinanbau / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Weingärten
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Donautal / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Donautal mit Stift Göttweig

Rund um die Weinstadt Krems zwischen Wachau und Kamptal liegt zu beiden Ufern der Donau das durch den Weinbau geprägte Kremstal, das Ausgangspunkt des rund 100 km langen Weitwanderweges der Region Kremstal-Donau ist. Zuerst führt eine der aus 11 verschiedenen Etappen bestehende Route auf der Straße entlang der Villen der Schießstattgasse von Krems. Doch bald wandert man entlang der Weinterrassen mit Blick auf die Donau und das gegenüber liegende Stift Göttweig. Eine Begegnung mit der wunderschönen Landschaft des Kremstales.
 
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Weinstock / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Rebstöcke
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Kellergasse / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Kellergasse Rehberg
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Schwarzalm / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Schwarzalm

Von der Schwarzalm geht der Wanderweg durch ein Waldstück, bis er dann neben den Weingärten zu der Kellergasse von Rehberg, einem Stadtteil von Krems, abzweigt. Rehberg wird von der gleichnamigen Kirche, ein Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, beherrscht und die über das Tal blickende Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. Rehberg bezaubert durch eine historische Gebäudestruktur, auch finden sich hier die Reste der Stadtmauer und das Materl mit einem Christusbild.
 
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Rehberg_Kirche / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Rehberg
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Rehberg_Stadtmauer / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Rehberg - Stadtmauer
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Rehberg_Christusbild / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Rehberg - Christusbild

© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Senftenberg_Gasthaus Nigl / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Gasthaus Nigl in Senftenberg
www.weingutnigl.at

Nach Rehberg schmiegt sich der Naturpfad eng an den Wasserlauf der Krems bis man in Senftenberg Ruhe und Entspannung bei der Einkehr im Gasthaus Nigl findet. Am Fuße der Burgruine Senftenberg werden wir kulinarisch von Bertram Nigl verwöhnt, der uns Spezialitäten der Wachau und ganz besonders der eigenen Traditionsküche serviert: Tafelspitzessenz mit Dreierlei (Frittaten, Grießnockerl und Leberknödel), Oma Nigls Grammelknödel auf traditionelle Waldviertler Art mit würzigem Spitzkraut, Altwiener gebackenes Rind mit Erdäpfel-Vogerl-Salat. Anna Nigls Marillenknödel mit Marillenröster und Eis war der krönende Abschluss dieses vorzüglichen Mahls.
 
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Grammelknödel im Nigl / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Oma Nigls Grammelknödel
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Marillenknödel / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Marillenknödel
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Bertram Nigl / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Bertram Nigl

Dem Restaurant angeschlossen ist ein Hotel mit 12 Zimmern. Der Lesehof aus dem 12. Jahrhundert bietet ein besonderes Ambiente. Von hier können nicht nur sportliche, sondern auch kulturelle Aktivitäten gestartet werden.
 
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Wanderweg / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Kremstaler Weitwanderweg
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Stadlseite / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Stadl
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Vorgarten / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Vorgarten

© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Stift Göttweig / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Stift Göttweig
www.stiftgoettweig.at

Gestärkt durch die kulinarischen Schmankerl der Region besuchen wir das Stift Göttweig. In einer fachkundigen Führung durch Pater Pius werden wir informiert, dass im Konvent rund 41 Brüder wohnen und arbeiten. Schon 1072 wurde auf diesem Standort eine Kapelle errichtet. 1083 siedelten sich hier Benediktiner von St. Blasien im Schwarzwald an. Nachdem die alte Klosteranlage 1580 abgebrannt, aufgebaut und erneut einem Brand zum Opfer gefallen ist, wurde Johann Lukas von Hildebrandt, einer der bedeutendsten Baumeister des Barock, beauftragt, kein Wehrkloster, sondern eine Klosteranlage aufzubauen. Als typisches Beispiel des Barock gilt die Stiftskirche aus dem 18. Jahrhundert mit seinen 20 m hohen Hochaltar aus Holz, der mit seinen blauen Elementen Maria Himmelfahrt gewidmet ist.
 
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Stift Göttweig_Altar / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Stiftsaltar
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Stift Göttweig_Außenansicht / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Klosteranlage
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Stift Göttweig_Stiftskirche / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Stiftskirche

Beeindruckend ist die Kaiserstiege des Kaisertraktes mit dem Deckengemälde von Paul Troger, das sehr weltliche Motive zeigt. Im Zentrum des Freskos steht Kaiser Karl VI. als Helios-Apoll mit Musengefolge. Die anschließenden Fürsten-und Kaiserzimmer im Kaisertrakt dienen als Museum, in dem jährlich neue Sonderausstellungen zu sehen sind.
 
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Stift Göttweig_Kaiserstiege / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Kaiserstiege
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Stift Göttweig_Kaisertrakt_Fresko / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Deckenfresko
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Blick von Stift Göttweig / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Ausblick

Das Stift Göttweig beherbergt auch den höchsten Marillengarten der Wachau. Herrliche Aussicht auf das Donautal inklusive. Hier werden die Marillenbäume veredelt und neu gezüchtet. Das Stift stellt Marillenprodukte wie zum Beispiel Sirup, Marmelade und Sekt her, die im eigenen Klosterladen erworben werden können.
 
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Stift Göttweig_Ausblick / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Kremstal-Donau
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Stift Göttweig_Marillen-Garten / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Marillengarten zum Entspannen
© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Stift Göttweig_Marillengarten / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Marillengarten

Nach dem Besuch des Stiftes Göttweig wagen wir den Zick-Zack-Abstieg durch den schattigen Wald. Der Wanderweg führt uns nach Pauberg, wo wir vom Regen überrascht werden, so dass wir den Rest der Strecke im sicheren Bus zurücklegen.

© Edith Spitzer, Wien / Kremstal-Donau, NÖ - Krustetten_Gartl am Tisch / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
Gartl am Tisch in Krustetten
www.harmwein.at

Den Abschluss der rund 14 km langen Teilstrecke des Weitwanderweges Kremstal-Donau begehen wir in Krustetten bei Gartl am Tisch. Das Gasthaus von Maria und Andreas Harm hat einen schönen Gastgarten mit Blick auf Donau und Stift Göttweig. Das Essen spiegelt die Vorliebe der Köchin für die französische Küche wider, die mit regionalen Produkten fusioniert wird. So konnten wir als Gruß der Küche ein französisches Baguette mit Wachauer Speck probieren.

Weitere Informationen:
www.kremstal.at
www.donau.com

Eine einmalige Wandertour auf Einladung des Donau Niederösterreich Tourismus, die Bewegung, Kulinarik und Kultur vereint. Ein Wandertipp von Edith Spitzer.
 
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Video: Restaurant Stellwerk auf Usedomplay
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