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Vorsicht bei Medikamenten am Steuer
Die Menschen wissen häufig nicht, dass Arzneimittel ihre Reaktionsfähigkeit am Steuer beeinflussen können.
Der Verkehr in den Städten wird immer dichter. Vor allem im Berufsverkehr schieben sich immer mehr Autos durch die Straßen. Da ist volle Aufmerksamkeit gefragt. Doch gerade ältere Fahrer sind in ihrer Fahrtüchtigkeit oftmals eingeschränkt – ohne dass sie es überhaupt wissen.
Zu diesem Ergebnis kam nun eine US-amerikanische Studie der University of Alabama in Birmingham. Für ihre Untersuchung hatten die Wissenschaftler 630 Autofahrer im Alter zwischen 56 und 93 Jahren befragt. 78 Prozent der Studienteilnehmer nahmen mindestens ein Medikament ein, doch nur 28 Prozent der Fahrer waren sich darüber im klaren, dass die Arzneien ihre Fahrtüchtigkeit beeinflussen können. Und: Lediglich 18 Prozent wurden von ihrem behandelnden Arzt über das Risiko aufgeklärt.
Dabei haben verschiedene Untersuchungen schon gezeigt, dass bestimmte Medikamente das Risiko eines Unfalls erhöhen, so Studienleiter Paul MacLennan. Dazu gehören beispielsweise ACE-Hemmer, Beruhigungsmittel und Beta-Blocker. Aber auch Diabetiker sollten sich über mögliche Einschränkungen informieren.
Quelle: Vanessa von Blumenstein / AAA Foundation for Traffic Safety / GesundheitPro 2009
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