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Unkräuter und wildwachsende Pflanzen beleben die Küche (4) - Gänseblümchen

Wie wär es mal mit Gänseblümchen?
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Ein paar bunte Frühlingsblumen als Mitbringsel vom Spaziergang – eigentlich sind sie viel zu schade für die Vase: Wussten Sie, dass Gänseblümchen, Löwenzahn, Veilchen & Co. nicht nur hübsch aussehen, sondern auch essbar sind? Peppen Sie doch den grünen Salat mit den schmackhaften Powerkräutern auf! Das schmeckt!

Gänseblümchen, Detailaufnahme

Im Volksmund heißt es, wer die ersten drei Gänseblümchen im Frühjahr isst, wird das restliche Jahr von Zahnschmerzen, Augenbeschwerden und Fieber verschont! Als altbewährtes Heilkräutlein regt das Gänseblümchen den Stoffwechsel an und ist auch ein ausgezeichnetes Blutreinigungsmittel.
 
Wer den Blick über die saftigen Wiesen schweifen lässt kann die bekanntesten Stars unter den essbaren Blüten nicht übersehen: den dottergelben, zartsüß nach Honig duftenden Löwenzahn und das zierliche weiß-rosa Gänseblümchen.

Auch in den Hausgärten zaubern die vielfach als "lästiges Unkraut" beschimpften Heilkräuter wieder bunte Farbtupfer ins Grün. Sehr zum Leidwesen aller Verfechter des gepflegten, englischen Zierrasens, die nur perfekt gestutzte Grashalme in ihrem Revier dulden. Sie verfolgen Löwenzahn und Gänseblümchen gnadenlos mit Gartenschaufel oder (hoffentlich nicht!) chemischen Vernichtungsmitteln, um ihnen endgültig den Garaus zu machen – oft erfolglos.

Tja, wenn die bisherige Methode nicht gefruchtet hat, sollte man zu einer neuen "Strategie" wechseln: Wie wär´s mit pflücken, Blüten und Blätter essen?

Gänseblümchen / Zum Vergrößern auf das Bild klicken Unglaublich, was sich alles mit dem Gänseblümchen machen lässt: Frisch gezupfte Blüten schmecken Kindern zum Beispiel auf dem Butterbrot – wenn die Knirpse die weißen Köpfchen selbst gesammelt haben, schmeckt es ihnen noch besser! Blüten und feinnudelig geschnittene Blätter passen zu jedem Salat oder sind essbare Hingucker in der Suppe.

Wo und wie Sie die Blüten oder auch Blätter in der Küche verwenden, bleibt im Grunde Ihnen, Ihrer Fantasie und Ihrem Geschmack überlassen – einfach ausprobieren! Wer weiß, vielleicht finden Sie die Blüten z.B. im Müsli besonders g’schmackig oder streuen künftig fein gehackte Gänseblümchen-Blätter statt Petersilie über die Erdäpfel...

Noch ein paar wichtige Tipps zum Schluss:

  • Beim geringsten Zweifel werden Blüten nicht gesammelt!
  • Im Frühling schmecken Blätter und Blätter am zartesten, je älter desto bitterer (das kann nur jeder für sich selbst testen).
  • Vorm Essen kurz in einem Sieb mit kaltem Wasser abschwemmen.
  • Nie am Rand stark befahrener Straßen oder in der Nähe vom chemisch gedüngten Äckern oder Wiesen (Achtung auch im eigenen Garten!) sammeln.
  • Keine staubigen oder schmutzigen Pflanzen mitnehmen – die besten Fundstellen sind Waldränder, ländliche Wiesen, Quellgebiete oder Flussufer.
  • Blüten am Vormittag pflücken, kurz nachdem der Tau getrocknet ist.
  • Nur so viel pflücken, wie gegessen wird.
Quelle: www.gesundesleben.at

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