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Tropenkrankheiten

Winziger Stich - große Wirkung: die fünf meist verbreiteten Tropenkrankheiten.
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© Pixabay / Mosquito_Pixabay

Tropenkrankheiten

Gerade bei Fernreisen in tropische Regionen sollten Urlauber über die dort heimischen Mücken Bescheid wissen, denn die kleinen Blutsauger sind für teils schwerwiegende Krankheiten verantwortlich. i42 (www.i42.de), der Experte für Videochat-Telefonie mit erfahrenen Reiseärzten, hat die wichtigsten Erkrankungen, die Übertragungswege und betroffene Regionen  zusammengefasst.

Malaria

Zu den bekanntesten Krankheiten durch Mückenstiche gilt Malaria, die durch die Anopheles-Mücke übertragen wird. Sie tritt vor allem in den tropischen Regionen der Welt auf, da für die Übertragung über eine längere Zeit eine gewisse Mindesttemperatur herrschen muss. Zwar existiert eine Impfung gegen Malaria, doch der Schutz gilt nicht als absolut sicher. Zudem können Nebenwirkungen auftreten. Zusätzlicher Mückenschutz ist deshalb unerlässlich. Durch die zunehmende Globalisierung treten auch in Europa vereinzelt Fälle von Malaria auf, in Deutschland werden jährlich etwa 700 Fälle gemeldet.

Gelbfieber

Eine gut wirksame Impfung gibt es indes gegen die Viruserkrankung Gelbfieber, die durch Stechmücken der Gattung Aedes übertragen wird. Man unterscheidet zwischen unterschiedlichen Infektionswegen von Tieren auf Menschen, beim urbanen Gelbfieber übertragen die Blutsauger den Virus auch von Mensch zu Mensch. Vor einer Reise ins tropische Afrika oder nach Südamerika sollten sich Reisende informieren, ob eine Impfung vorgeschrieben ist.

Dengue-Fieber

Ebenfalls von Stechmücken der Gattung Aedes wird das Dengue-Fieber übertragen. Einen wirkungsvollen Impfstoff gibt es derzeit nicht, weltweit infizieren sich jedes Jahr etwa 50 Millionen Menschen mit dem Virus. Besonders häufig tritt die Krankheit in den tropischen und subtropischen Regionen Zentral- und Südamerikas, Süd- und Südostasiens sowie in Afrika auf. Die Symptome ähneln mit hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen einer Grippe und werden auch dementsprechend behandelt, sofern keine Komplikationen auftreten.

Zika-Virus

Verhältnismäßig harmlos verläuft die Krankheit, die durch den Zika-Virus verursacht wird. Die Ägyptische Tigermücke überträgt den Virus vor allem in lateinamerikanischen Ländern, vor allem in Brasilien. Oft verläuft die Grippe-ähnliche Krankheit unerkannt, nur schwangeren Frauen oder Frauen mit Kinderwunsch kann das Virus gefährlich werden, denn es kann zu späteren Fehlbildungen des Kindes führen. Eine Impfung existiert derzeit nicht, deshalb sollten diese Zielgruppen nicht unbedingt nötige Reisen in Zika-Gebiete vermeiden.

West-Nil-Fieber

Vor allem frei lebende Vögel haben das West-Nil-Fieber weit verbreitet, so dass es auf allen fünf Kontinenten nachgewiesen wurde. Von infizierten Mücken wird das Virus dann auf Menschen übertragen. In den meisten Fällen verläuft die Krankheit ohne Symptome, nur bei älteren und immungeschwächten Menschen kann es zu schweren und auch lebensbedrohlichen Verläufen, wie einer Hirnhaut- oder Herzmuskelentzündung kommen.

Um bei plötzlich auftretenden Beschwerden rund um die Uhr mit erfahrenen Medizinern sprechen zu können, lohnt sich der Abschluss einer Reisekrankenversicherung. In Zusammenarbeit mit dem Versicherungsdienstleister MD Medicus hat das Mannheimer IT-Unternehmen i42 eine Videochat-Funktion für Versicherungen entwickelt, mit der Reisende unter anderem per Videochat mit Ärzten sprechen können. In Kürze plant das Unternehmen sogar eine eigene App für Endkunden.

Quelle:
www.i42.de

Ein Gesundheits- & Vorsorgetipp von 55PLUS-magazin.net.

 
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