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Tiroler Zugspitzbahn und Ehrwalder Almbahn

Mal mit Steigeisen, mal mit dem Bollerwagen…

© Ehrwalder Almbahn / FroZenLights / Tiroler Zugspitzbahn - Wanderung / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Das vielfältige Wanderrevier rund um die
Tiroler Zugspitzbahn und Ehrwalder Almbahn

Das Bezwingen der Berge hat schon jeher eine magische Faszination auf die Menschen ausgeübt. Wandern, Bergwandern oder Klettern erfreut sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit.

Eines der berühmtesten und vielschichtigsten Wanderreviere findet sich rund um den höchsten Berg Deutschlands. Doch nicht nur für erfahrene Profis ist die Zugspitze eine Herausforderung, dank der Tiroler Zugspitzbahn und der Ehrwalder Almbahn halten der Berg und seine Ausläufer auch für Spaziergänger und Familien mit Kindern bequeme Wanderwege bereit.  
  
Wandern a la Carte: Vom Spaziergang bis zur Gipfeltour

© Ehrwalder Almbahn / Tiroler Zugspitzbahn- Achter-Bahn / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWer gerne gemütlich unterwegs ist, fährt zuerst mit der Ehrwalder Almbahn in einer Acht-Personen-Kabine auf 1.500 Meter zur Bergstation. Von hier geht es ganz gemächlich innerhalb von zehn Minuten zum wunderschönen Almsee, auf Wunsch mit dem Bollerwagen, den es zur Freude der Kids an der Bergstation zu leihen gibt. Ebenso gut für Familien geeignet ist die rund zweistündige Tour zum türkis-klaren Seebensee.
Die Tour kann noch um eine halbe Stunde zum Drachensee mit der Coburger Hütte verlängert werden. Nach einer Rast mit herzhafter Hüttenkost und grandiosem Ausblick wandert noch ein Stück weiter durch die atemberaubende Bergwelt zum Tajatörl.

Für die Pros: Gatterl-Tour und „Stopselzieher“

© Tiroler Zugspitzbahn / Tiroler Zugspitzbahn - Bergtour / Zum Vergrößern auf das Bild klickenMit rund sechs Stunden reiner Wanderzeit, teils ausgesetzten Wegen und einem Klettersteig auf der letzten Etappe erfordert die Gatterl-Tour, von der Bergstation der Ehrwalder Almbahn über die Hochfeldernalm, das Gatterl, das zugleich die Staatsgrenze markiert und die Knorrhütte zur Zugspitze, nicht nur eine gute Kondition, sondern auch Trittsicherheit und teils Schwindelfreiheit. Insgesamt 1.500 Höhenmeter und 13,62 Kilometer gilt es zu bewältigen. Für Stärkung unterwegs sorgen zwei bewirtschaftete Hütten und als Belohnung für die Mühen erfreut die Tour Wanderer mit berückenden Ausblicken und einem ständig wechselnden Terrain – von Almwiesen über Latschenwälder bis hin zum hochalpinen Gelände des Zugspitzgipfels. Wer ein wenig abkürzen möchte, kann ab dem Sonnalpin mit der Gletscherbahn zum Gipfel hinauffahren, zurück ins Tal geht es dann mit der Tiroler Zugspitzbahn.
Wer lieber bergab geht, kann die landschaftlich reizvolle Tour auch in umgekehrter Richtung laufen, was die Gehzeit auf rund 5 Stunden verkürzt. Für beide Optionen empfiehlt sich das Wander-Ticket „Gatterl“ für 37 Euro pro Erwachsenem. Es enthält je nach Laufrichtung die Bergfahrt mit der Ehrwalder Almbahn und der Gletscherbahn, als auch die Talfahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn, freien Eintritt in das Erlebnismuseum „Faszination Zugspitze“ und die Schneekristall-Welt sowie die Busfahrt zurück zum Ausgangspunkt.

Klettererfahrung und eine gute Ausrüstung ist notwendig, wenn die Zugspitze über den berühmt-berüchtigten „Stopselzieher“ bestiegen werden will. Den Klettersteig selbst erreichen Wanderer in zwei bis drei Stunden von der Talstation der Tiroler Zugspitzbahn aus über den Gamskar und die Wiener Neustädter Hütte. Von hier führt der Steig zuerst durch Geröll leicht ansteigend bis zum linken oberen Ende des Schneekars, wo der gut gesicherte Einstieg in den Klettersteig wartet, von dem es schließlich empor zu einer schrägen, kaminartigen Rinne, dem „Stopselzieher“ geht. Insgesamt 5 Stunden sollten Bergfexe für die Tour einplanen; für die Talfahrt empfiehlt sich auch hier die erholsame Panoramafahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn, von der aus Teile des gemeisterten Weges noch einmal von oben betrachtet werden können.  

Weitere Informationen
www.zugspitze.at
www.almbahn.at

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