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Tipps für mehr Freude an der Erotik

Die erotischen Fantasien ausleben.
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Akt seitlich

Tipps für mehr Freude an der Erotik

Wenn nach einigen Jahren der Beziehung sexuell „irgendwie die Luft raus“ ist, handelt es sich dabei nicht um ein außergewöhnliches Phänomen, sondern um den Regelfall. Denn nach dem ersten Gefühl der Verliebtheit kommt nach und nach der Alltag in die Beziehung und fordert sein Tribut an den verschiedensten Fronten. Arbeit, Haushalt, Kinder, vielleicht auch eine Krankheit oder psychische Belastungen nagen an der Libido und lassen das Feuer der Leidenschaft zu einem mickrigen Häufchen der Glut verkommen. Die gute Nachricht ist: Wo es noch Glutnester gibt, können die Flammen auch wieder lodern. Die folgenden Tipps können dabei vielleicht etwas nachhelfen.

Jeder hat erotische Fantasien – unabhängig vom Lebensalter

In der Phase der ersten Verliebtheit lernt man sich gegenseitig mit allen Facetten kennen. Eigentlich ist dies die beste Gelegenheit, auch sexuell alle Karten auf den Tisch zu legen. Wenn man etwa Pegging ausprobieren und einen Strap On kaufen möchte, gibt es keinen besseren Termin als die Frühphase einer Beziehung. Doch nicht jeder nutzt diese Chance, außerdem entwickeln sich einige Fantasien erst im Laufe der Partnerschaft. Und wenn die Erotik im Alltag nicht mehr viel Raum hat, will niemand die Partnerin oder den Partner mit neuen Fantasien verschrecken. Ein spielerischer Umgang mit der Situation bietet sich perfekt an. So kann man beispielsweise in einer passenden Gelegenheit das Thema auf lustvolle Momente lenken und darauf hinweisen, dass sich diese vielfältig hinauszögern lassen. Die erwähnten Strap Ons etwa erlauben den kreativen Rollentausch und sorgen für ganz neue sexuelle Erfahrungen auf beiden Seiten. Zahlreiche Experten weisen zudem darauf hin, dass ein langes Vorspiel und das Kuscheln nach dem Sex für ein liebesvoll-harmonisches Miteinander sorgen und dadurch die Beziehung stärken.

Alles hat seine Zeit, auch die Erotik

Während der Arbeitszeit müssen alle anderen Aktivitäten hintanstehen. In der Freizeit hingegen darf der oder die Chef:in ebenso wenig stören wie der nette Kollege oder die Kollegin. Damit sich die verschiedenen Lebensbereiche nicht miteinander verheddern, bietet sich eine zeitliche wie räumliche Trennung an. In diesem Sinne sollte auch die Erotik ihre Zeit und ihren Raum finden. Zwar mag es sich etwas seltsam anfühlen, wenn der Sex quasi mit in den Wochenplan eingetragen wird. Allerdings hat dies durchaus einige Vorteile, denn dann kommen ganz sicher keine Termine dazwischen, außerdem kann man die Vorfreude genießen und die erotischen Stunden miteinander regelrecht zelebrieren. Als Ort ist das Schlafzimmer naheliegend, hier gibt es aber keine Festlegung. Nicht wenige Paare können ihre Lust in einem Hotel noch besser ausleben als zu Hause. Und es gibt sogar spezielle Hotels und Ferienwohnungen, deren Gestaltung und Interieur ganz der Erotik gewidmet ist.

Leistungsdruck ist Gift für die Libido

Wer sich erotische Szenen im Bild oder im Film zum Vorbild nimmt, legt sich die Messlatte deutlich höher als erforderlich. Denn ähnlich wie beim Leistungssport oder in der Akrobatik sieht man dort Profis, die ihre Höchstleistungen einem jahrelangen, intensiven Trainingsprogramm verdanken. Und genau wie Sportfans die Leistung ihres Idols in den meisten Fällen nicht erreichen werden, ist das Schäferstündchen mit der Partnerin oder dem Partner keine Vorbereitung für einen Wettkampf oder eine eigene Profi-Karriere im Erotik-Business. Ganz gleich, wie man ihn gemeinsam lebt und ausfüllt: Sex soll beiden Freude machen und das Gefühl der gegenseitigen Nähe verstärken. In diesem Sinne gilt auch: Nicht immer sind beide Partner gleichermaßen in erotischer Stimmung. In solchen Fällen ist Nachdruck ebenso unpassend wie die klar vermittelte Enttäuschung, denn beides würde die vorhandene Blockade im Kopf nur noch zusätzlich intensivieren. Besser ist es, ihm oder ihr dann Geborgenheit zu vermitteln: Auch das gemeinsame Kuscheln wirkt äußerst erfüllend für beide. Und manches Mal entwickelt sich daraus ein erotisches Feuerwerk, mit dem zuvor niemand gerechnet hatte.

Ein 55PLUS-Tipp.
 
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