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Theater in der Josefstadt, Wien: Der Diener zweier Herren

Peter Turrini schrieb einen aktuelle Version des "Dieners zweier Herren" über den arbeitslosen Radames Ruccola Colliusco, der zu zwei Arbeitgebern kommt und hofft, dass sich dadurch seine Lebenssituation verändert.
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Carlo Goldoni`s Werk ist nur mehr in seiner Aussagekraft gleich geblieben - reich bleibt reich, arm bleibt arm. Peter Turrini schrieb ein Werk voller obszöner Andeutungen und zweideutiger Handlungen. Eine Inszinierung von Herbert Föttinger.

Turrini bringt dem Besucher die Leichtlebigkeit und den Egoismus des Menschen nahe. Und das im Venezianischen Karneval. Ein Spiel, welches die Korruption und Scheinheiligkeit der Geschäftemacher aufzeigt, gleichzeitig die Willkür der Reichen gegenüber hungernden, einfältigen dienstbaren Geistern anprangert.

Gregor Bloéb spielt den Toren, der schließlich auf der Suche nach Essen als Diener zweier Herren landet, jedoch auf der Strecke bleibt. Einzig die Dienerin Pantalone`s Smeralda (Gerti Drassl) zeigt Mitgefühl mit dem Hungernden. Heribert Sassa als Pantalone bringt die Oberflächlichkeit des schmierigen Typen, dem Geld über alles geht, gekonnt zur Geltung.
Maya Bothe steht ihren "Mann" wie Floran Teichtmeister eine überzeugende "Frau" abgibt.

Das Stück "Der Diener zweier Herren" wurde am 15. November 2007 uraufgeführt und ist noch die ganze Saison 2007/08 zu sehen.

Theater in der Josefstadt
A-1080 Wien, Josefstädter Straße 24
Telefon: +43-1-42 700
www.josefstadt.org

Ein Kultur- bzw. Theatertipp
von Edith Spitzer.


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