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Steigende Energiepreise? Richtig handeln und Geld sparen!

Was können wir tun, um unseren Geldbeutel zu schonen?
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Stromzähler

Steigende Energiepreise? Richtig handeln und Geld sparen!

Gerade genießen wir die wärmenden Sonnenstrahlen des Sommers. Doch der Winter kommt sicher – und mit den ansteigenden Energiepreisen höhere Abrechnungen auf uns zu. Damit uns diese Entwicklungen nicht kalt erwischen, lohnt es sich, einen genauen Blick auf den eigenen Verbrauch zu werfen. Was können wir tun, um unseren Geldbeutel zu schonen?

Kontrollieren: Wie viel verbraucht mein Haushalt?

Möchten Sie Verbrauchskosten einsparen, macht zunächst Folgendes Sinn: Finden Sie heraus, welche Bereiche in Ihrem Haushalt hohe Verbrauchskosten erzeugen. Brummt ein alter Kühlschrank in Ihrer Küche, zieht es durch Fenster und Türen, wohnen Sie in einem alten Gebäude? Sind die Leitungen in Ihrer Wohnung ungedämmt, erwärmt sich Ihre Heizung nicht gleichmäßig oder baden Sie täglich?

Genaue Zahlen lesen Sie auf Ihrer Nebenkosten- und Stromabrechnung nach. Sie finden die Verbrauchswerte Ihrer Wohnung unabhängig von Ihrem Wohnverhalten auf dem Energieausweis. Wo fallen Ihnen Unterschiede auf?

Prüfen Sie Ihr Heizsystem auf den Heizwert. Er hängt vom Brennstoff ab und gibt an, wie viel nutzbare Wärme bei der Verbrennung erzeugt wird. Anhand Ihres Verbrauchs können Sie so unterschiedliche Brennstoffe vergleichen. Heizen Sie mit Erdgas, lesen Sie Ihren Bedarf einfach von der Rechnung ab. Beachten Sie die Zahlen aus dem Vorjahr, finden Sie zudem heraus, ob Ihre Einsparungsmaßnahmen erfolgreich waren.

Prüfen: Gibt es günstigere Energieanbieter?

Vergleichen Sie Ihre Versorger. Verlangen sie hohe Preise? Dann wechseln Sie zu günstigeren Anbietern. Mieten Sie eine Wohnung, müssen Sie zuvor mit Ihrer Vermieterin oder Ihrem Vermieter sprechen.

Möchten Sie Ihren Stromanbieter wechseln, benötigen Sie hierzu Ihren Jahresverbrauch. Lesen Sie ihn auf Ihrer letzten Stromabrechnung nach. Vergleichen Sie die Anbieter zum Beispiel über Portale und nehmen Sie dann Kontakt auf. Achten Sie vor dem Wechsel allerdings auf die Details: Laufzeiten und Strompakete können zu Ihrem Nachteil ausfallen.

Einen Teil der Mehrkosten können Sie auch über den Wechsel Ihres Gasanbieters abfedern. Trotz der allgemein steigenden Gaspreise müssen die Erhöhungen verhältnismäßig sein. Finden Sie ein besseres Angebot, können Sie Ihren alten Vertrag in der Regel kündigen und dabei ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen.

Reduzieren: Wo kann ich Verbräuche einsparen?

Einige Maßnahmen können Sie ganz einfach selbst vornehmen. Kleine Verbesserungen müssen Sie, im Falle einer Mietwohnung, nicht mit Ihrer Vermieterin oder Ihrem Vermieter absprechen. Weisen Sie sie auf Sanierungsmaßnahmen hin – denn nicht nur Mieterinnen und Mieter profitieren von einer energieeffizienten Wohnung. Auch Wohnungs- und Hauseigentümerinnen und -eigentümer haben ein Interesse am sparsamen Verbrauch und rüsten auf.

Sie möchten Ihren Verbrauch aktiv reduzieren? Strom lässt sich vielerorts einsparen: Besonders hoch ist der Bedarf unserer Kommunikations- und Unterhaltungsgeräte. Spielekonsole, Computer und TV – hier lohnt es sich, effiziente Geräte einzusetzen. Alte Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine und Trockner gehören ebenfalls zu den Stromfressern. Befindet sich in Ihrem Keller eine alte Heizungspumpe? Tauschen Sie sie gegen eine moderne aus – immerhin arbeitet Sie etwa 6.000 Stunden im Jahr.

Gerade beim Heizen können Sie weniger Energie verbrauchen: Stellen Sie nichts vor Ihre Heizkörper, sodass diese die kühle Luft im Raum optimal erwärmen. Heizen Sie Ihre Räume außerdem nach Bedarf: Mit jedem Grad weniger auf dem Thermometer sparen Sie Heizkosten ein.

Denken Sie jetzt schon einmal an die kalte Jahreszeit: So vermeiden Sie hohe Energiekosten und Nachzahlungen.

Ein 55PLUS-Tipp.
 
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