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Stadt- und Landesmuseum St. Pölten, NÖ: Ausstellung Jakob Prandtauer

Sowohl das Stadtmuseum in St. Pölten als auch das Landesmuseum NÖ ehren den berühmten Baumeister Jakob Prandtauer mit einer Ausstellung.


Stadtmuseum St. Pölten und Landesmuseum Niederösterreich: Ausstellungen Jakob Prandtauer

Stadt- und Landesmuseum St. Pölten - Ausstellung Jakob Prandtauer: Schloss Hohenbrunn

Neben dem Stift Melk finden große Ausstellungen in St. Pölten zum 350.Geburtstag des berühmten Baumeisters statt.

Jakob Prandtauer wurde 1660 in Stanz in Tirol geboren und ist in St. Pölten ab 1692 nachweisbar. Dort erwarb er das Haus Nr. 15 in der Klostergasse. Im selben Jahr heiratete er die Kammerzofe Elisabeth Rennberger mit der er drei Kinder hatte. Im Jahr 1700 wurde er Bürger und starb im Jahr 1726.

Im Stadtmuseum St. Pölten ist dem Jahresregenten die Schau „Jakob Prandtauer – Der Profanbaumeister“ gewidmet. Als Jakob Prandtauer in St. Pölten starb, hinterließ ein reiches Erbe an Bauten, wie Schlösser, Garten- und Lusthäuser, aber auch Stiftshöfe und Weinkeller, Brücken und Kasernen, mehrheitlich in Niederösterreich. Die Lebensstationen und die vielen Baupläne geben ein eindrucksvolles Bild seines arbeitsreichen Lebens.

Stadt- und Landesmuseum St. Pölten - Ausstellung Jakob Prandtauer: Steyr Waffeleisen / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuch das Landesmuseum im Kulturbezirk St. Pölten ehrt Jakob Prandtauer, und erklärt die Lebensumstände und den Alltag im Barock. Die fiktive Frau Prandtauer gibt dabei den Ton an. Der nachgebaute Herd mit entsprechendem Gerät, Geschirr und Gläsern veranschaulicht eine bürgerliche Küche und ermöglichte mit entsprechenden Vorrichtungen der Hausfrau die nötige Vorratshaltung. In der bürgerlichen „guten Stube“ stellte man seinen Stand dar, präsentierte schöne Möbel, trug entsprechende Kleidung und Schmuck. In der Schlafkammer dominierte das Himmelbett und hier spielten sich die Nöte und Erziehung von Kindern ab.

Stadt- und Landesmuseum St. Pölten - Ausstellung Jakob Prandtauer: Glückswürfelspiel / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Freizeitgestaltung im Barock bestand aus Karten- und Würfelspiel, Theateraufführungen mit Komödianten und Schausteller, Kirchweih und Jahrmärkte – und im sakralen Bereich aus Wallfahrten, denn die Pest, Hungersnöte und kriegerische Überfälle drohten zu jeder Zeit.

Stadtmuseum:
bis 31.Oktober 2010, Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr.
Landesmuseum:
bis 26. April 2011, Dienstag bis Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr.

Stadtmuseum St. Pölten

A-3100 St. Pölten, Prandtauerstrasse 2
Telefon: +43-2742-333 2643
www.stadtmuseum-stpoelten.at

Landesmuseum Niederösterreich

A-3100 St. Pölten, Kulturbezirk 5
Telefon: +43-2742-90 809 09 99
www.landesmuseum.net

Ein Kulturtipp der 55PLUS-Kunstexpertin Helga Högl.


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