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Sparen im Alter - Wie geht das?

Menschen im gehobenen Alter haben es finanziell nicht leicht, da geringe Rentenbezüge und steigende Kosten ein Problem darstellen. Sparen fällt da nicht leicht.
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Finanzen im Alter - So lässt sich Geld sparen!

Der verdiente Ruhestand im hohen Alter stellt viele Senioren finanziell vor große Herausforderungen. Gründe für diesen schwierigen Lebensabschnitt gibt es genug. Da wären vor allem die geringen Rentenbezüge zu nennen, die in den letzten Jahren nur marginal erhöht wurden. Auch steigende Kosten in den Bereichen Energie, Lebenshaltung und Gesundheit gestalten das finanzielle Überleben der Ruheständler als schwierig. Einige Vorkehrungen helfen dabei, die Finanzlage im hohen Alter besser zu managen.

© Frantisek–Krejci / Pixabay / Senior zählt Geld in den Händen / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Finanzüberblick schaffen

Das Sparen im Alter fußt nicht auf zufälligen Gegebenheiten, sondern bedarf das Drehen an vielen Stellschrauben. Damit die richtigen Baustellen lokalisiert werden können, muss ein Finanzüberblick geschaffen werden, der sowohl Einnahmen als auch Ausgaben dokumentiert. Für dieses Unterfangen eignet sich idealerweise ein Haushaltsbuch, das Transaktionen jeglicher Art festhält.

Bei einer ordnungsgemäßen Führung offenbart das Haushaltsbuch unterschiedliche Bereiche, in den Geld gespart werden kann. Die freigelegten Sparpotenziale beziehen sich dabei nicht nur auf Fixkosten, die gesenkt werden können, sondern auch auf lebensqualitativfördernde Dinge.

Nebenverdienst hat Grenzen

Es ist zwar bittere Realität, aber viele Ruheständler sind auf einen Nebenverdienst für die finanzielle Absicherung angewiesen. Allerdings gelten diesbezüglich Bestimmungen, die eine Verdienstgrenze für Rentner vorsehen. Bei Nichteinhaltung dieser gesetzlichen Regularien drohen finanzielle Schäden. Selbst bei einem unwissentlichen Vergehen, greift die Gesetzgebung durch.

Wie hoch der Nebenverdienst zur gesetzlichen Rente letztlich sein darf, ist abhängig vom Lebensalter. Sollte die Regelaltersgrenze erreicht sein, legt der Staat einem unbegrenzten Salär abseits der Rentenbezüge keine Steine in die Wege. Steuerfreiheit gilt hier allerdings nicht. Der Nebenverdienst muss regulär versteuert werden. Wer vor dem Renteneintritt einer Nebentätigkeit nachgeht, muss mit bestimmten Hinzuverdienstgrenzen rechnen. Auf der sicheren Seite sind Rentner, die einen Lohn von 450 Euro nicht übersteigen.

Augen auf bei Sonderangeboten

Das alltägliche Leben bietet auch im hohen Alter genügend Spielraum, um kräftig Geld zu sparen. Das beginnt bereits beim wöchentlichen Lebensmitteleinkauf. Supermärkte und Discounter werben in regelmäßigen Abständen mit Sonderangeboten und Rabattaktionen. Auf den ersten Blick sind solche Preisnachlässe verlockend, doch nicht jedes vermeintliche Schnäppchen lädt zum Geld sparen ein. Hier hilft in der Regel ein Preisvergleich, aber auch die Anfertigung eines Einkaufszettels schützt vor der Versuchung mehr Geld als nötig auszugeben.

Die meisten Supermärkte greifen auf kleinere Tricks zurück, um den Kunden mehr Geld zu entlocken. So werden preiswertete Waren häufig weiter unten im Regel angeboten, da sie weniger auffallen. Die teureren Produkte dagegen auf Augenhöhe eingeordnet. Zudem bestimmt das Mindesthaltbarkeitsdatum bis zu einem gewissen Grad die Preisstruktur. Lebensmittel, die kurz vor dem Ablaufdatum stehen, sind in der Regel immer etwas günstiger, obwohl sie sich in einem guten Zustand befinden.

Ruheständler, die auf der Suche nach richtigen Sonderangeboten sind, sollten das Internet befragen. Hier lassen sich meist günstigere Preise als im stationären Handel aufspüren. Das gilt nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für viele andere Bereiche. Dabei müssen diese Angebote nicht mühselig im Einzelnen herausgesucht werden, da Schnäppchenplattformen wie Mein-deal.com stets die aktuellsten Deals parat halten.

Sparen bei Arzneimitteln

Gesundheit lässt sich nicht kaufen. Dieser Spruch wird gerne rezitiert, entspricht jedoch nicht ganz der Wahrheit. Rezeptpflichtige Originalarzneimittel und gängige Präparate wie Kopfschmerz- und Grippemittel sowie Salben gegen Gelenkschmerzen werden über die Zeit zu einer dauerhaften Finanzbelastung. Einige Maßnahmen helfen dabei, an dieser Stelle Geld zu sparen.

Bei sogenannten Generika handelt es um Nachahmungspräparate, die in ihrer Wirkung den originalen Arzneimitteln in Nichts nachstehen, dafür aber deutlich preiswerter sind. Viele Versandapotheken weisen von sich aus direkt auf die kostengünstigere Alternative hin und stehen auch für Nachfragen zur Verfügung. Sollte die Skepsis zu groß sein, hilft ein Besuch in der örtlichen Apotheke. Auch der stationäre Arzneimittelverkauf hat Generika im Repertoire und kann durch persönliche Beratung die Scheu vor den Nachahmungspräparaten nehmen.

Einschüchterungen trotzen

In den Nachrichten wird immer wieder darüber berichtet, wie betrügerische Geschäftemacher mit dubiosen Mitteln Senioren das Geld aus den Taschen zieht. Oftmals basieren diese skrupellosen Taten auf Einschüchterungen, die sich zuweilen in aggressiven Mahn- und Bußgeldschreiben widerspiegeln. In den seltensten Fällen sollte diesen Dokumenten Glauben geschenkt werden. Wer absolute Gewissheit in solchen Szenarien haben möchte, sollte die Rechtmäßigkeit von fachkundigen Personen überprüfen lassen.

Kosten für Energie

Der eigene Haushalt ist mitunter die größte finanzielle Belastung. Das bekommen nicht nur Rentner, sondern auch jüngere Menschen zu spüren. Nicht wenige Haushalte bezahlen für den Stromtarif zu viel Geld, ohne dabei Preise der unterschiedlichen Versorger zu vergleichen. Heutzutage ist ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter mit wenig Aufwand verbunden. Oftmals winken sogar Prämien für Neukunden.

Selbst bei einem relativ günstigen Tarif bleibt der Strom ein Kostenfaktor, der jedoch mit wenigen Handgriffen nach unten gedrosselt werden kann. Fernseher, Stereoanlagen und andere elektronische Geräte ziehen weiter Strom, obwohl sie nicht benutzt werden. Grund ist der gängige Stand-by-Modus, der zwar nur wenig Energie bedarf, in der jährlichen Gesamtsumme aber ein Ersparnis von fast 100 Euro einbringen kann.

Anlegen in Aktienfonds

Die Lebenserwartung in Deutschland hat sich den frühen 1960er-Jahren nahezu verdoppelt. Dadurch haben Rentner die Möglichkeit, ihr arbeitsfreies Leben länger zu genießen. In puncto Finanzen ist das die ideale Grundvoraussetzung für das Investieren in Aktienfonds, da eine längere Lebenszeit den entsprechenden Anlagenhorizont erhöht. Je weiter die Anlagedauer steigt, desto höher ist die Gewinnwahrscheinlichkeit. Wie genau die Investition aussehen soll, muss jeder individuell für sich entscheiden. Dabei ist auch die persönliche Risikobereitschaft ein wichtiger Aspekt.

Sollte das Interesse an einer Anlage bestehen, bildet ein Aktienfonds einen guten Anfang. Da diese von ausgebildetem Fachpersonal verwaltet werden, sind persönliche Kompetenzen in diesem Bereich nicht vonnöten. Ruheständler brauchen sich daher nicht mühselig in die Materie einarbeiten und können auf Rendite hoffen.

Portfoliomanager eines Investmentfons kennen sich mit den Marktgegebenheiten aus und verfolgen etablierte Ansätze, die das persönliche Risiko bis zu einem bestimmten Grad minimieren. Grundlage bildet dabei das Investment in mehrere Aktien. Rentner sollten sich diesbezüglich von Anlageberatern helfen lassen, die geeignete Aktienquoten auf Basis der eigenen Risikobereitschaft bestimmen und so als auskunfterteilende Anlaufstelle fungieren. Auch in Bezug auf Laufzeit und Höhe der monatlichen Beträge eines Auszahlplans sind Berater eine sinnvolle Unterstützung.

Weiterführende Informationen zu den Sonderangeboten finden Sie hier:
Mein-deal.com
 
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