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Sorgenfrei alt werden? Das sollte man unbedingt beachten

Eine frühzeitige Klärung der Fragen ist wichtig.
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Sorgenfrei alt werden? Das sollte man unbedingt beachten

Was passiert im Krankheitsfall? Wie wird die finanzielle Absicherung nach dem Tod des Partners oder der Partnerin gewährleistet? Werden womöglich Schulden vererbt? Es ist wichtig, sich frühzeitig um derlei Fragen zu kümmern.

Die Patientenverfügung

Unabhängig von Alter und Vorerkrankungen sollte jeder über eine Patientenverfügung nachdenken. Mit ihr können vorsorglich wichtige Entscheidungen hinsichtlich der eigenen medizinischen Versorgung getroffen werden. Bei der Erstellung einer Patientenverfügung gibt es allerdings einiges zu beachten: Wichtig ist vor allem die eigenhändige Unterschrift mit Datumsangabe. Zudem sollte die Verfügung regelmäßig geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden.

Die Bankvollmacht

Falls noch keine Kontovollmacht bei der Bank hinterlegt ist, sollte dies unbedingt nachgeholt werden. Am besten erhält nicht nur der Ehe- oder Lebenspartner eine Vollmacht, sondern auch eine vertrauensvolle dritte Person. Das ist in gesundheitlichen Notfällen wichtig, aber unter Umständen auch im Urlaub. Wer selbst nicht zur Bank gehen kann, kann die Vertrauensperson mit dem Anliegen beauftragen. Außerdem hat die Bank so bei Verdacht auf einen Enkeltrick einen Ansprechpartner.

Auch über den größten Verlust frühzeitig nachdenken

Die Sorge, die am häufigsten verdrängt wird, ist zugleich die schlimmste: der Tod des Partners beziehungsweise der Partnerin. Doch so ungern man sich damit beschäftigen möchte, so wichtig ist es, genau das zu tun. Denn der Verlust verschlimmert sich, wenn er existenzbedrohliche Folgen mit sich bringt - weil mit dem Partner beziehungsweise der Partnerin auch eine Rente fehlt. Gesetzlich ist geregelt, dass der Witwe oder dem Witwer je nach den persönlichen Umständen eine zusätzliche Rente zusteht, um die finanzielle Lücke auszugleichen: die Witwen- beziehungsweise Witwerrente. Deren Höhe hängt neben der Höhe des Rentenanspruchs von weiteren Faktoren wie dem Hochzeitsdatum oder möglichem Erwerbseinkommen ab. Hier ist es wichtig, frühzeitig nachzurechnen. Reicht die zu erwartende Rente für die hinterbliebene Person aus? Kann das Haus oder die Wohnung weiterhin unterhalten werden? Bestehen Kredite, die getilgt werden müssen? Bleibt trotz der geringeren Rente noch ein Puffer für unvorhergesehene Zahlungen? Ist das nicht der Fall, sollte unbedingt vorgesorgt werden. Doch wenn die Rente ohnehin schon dürftig ausfällt, ist das schwierig. Hohe Raten für einen Sparvertrag oder eine Kapitallebensversicherung sind nicht möglich. Aber auch für kleinere Budgets gibt es Möglichkeiten, der hinterbliebenen Person finanzielle Sorgen abzunehmen.

Die Absicherung für geringe Beiträge

In individuellen Beitragsrechnern zeigt sich, dass mit einer Risikolebensversicherung schon zu günstigen Konditionen eine gute Absicherung möglich ist. Das liegt daran, dass im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung kein Kapital gebildet wird: Im Todesfall der versicherten Person wird einmalig ein bestimmter Betrag ausgezahlt, der zuvor vertraglich vereinbart wurde. Besonders wichtig ist eine solche Absicherung, wenn noch eine laufende Finanzierung besteht oder eine eigene Immobilie vorhanden ist. An ihre Grenzen kommt die Risikolebensversicherung bei steigendem Alter der versicherten Person, da die Versicherungsdauer zeitlich auf ein bestimmtes Alter begrenzt ist. Das reicht jedoch allemal, um das finanzielle Risiko einzugrenzen. Außerdem kann die Versicherungsleistung durch Vorerkrankungen eingeschränkt werden. Daher ist es ratsam, sich frühzeitig darum zu kümmern. Die Gesundheitsfragen bei Abschluss der Versicherung müssen jedoch auf jeden Fall wahrheitsgemäß beantwortet werden. Wer hier Fakten beschönigt oder auslässt, riskiert, dass die Versicherung die Auszahlung verweigert.

Ein 55PLUS-Vorsorgetipp.
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