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Silvesterbräuche

Glückwünsche, Aberglauben und Glücksbringer zu Silvester.
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Guten Rutsch!

Wir rutschen sprichwörtlich ins neue Jahr, aber nicht, weil hier manchmal die Straßen vereist sind: Der Ursprung dieser Phrase kommt aus dem Jiddischen: „Rosch ha-Schana“ und bedeutet so viel wie Jahresanfang – das „Rosch“ wurde im Laufe der Zeit zu „Rutsch“ eingedeutscht.

Prosit Neujahr!

Der Wunsch „Prosit Neujahr“ kommt dagegen aus dem Lateinischen und bedeutet: Möge das neue Jahr dir nützen, d.h. Gutes bringen.

Aberglauben rund um die Silvesternacht

Über den Jahreswechsel sollte keine Wäsche hängen, da dies Unglück und Arbeit gleich zu Jahresbeginn bringt. Um böse Geister zu verscheuchen, werden bunte und vor allem laute Feuerwerke veranstaltet. Vor allem in ländlichen Bereichen ist darüber hinaus das „Räuchern“ der Häuser mit gesegnetem Weihrauch üblich, um Dämonen zu vertreiben.

Neujahrsmenü

Aber auch beim Neujahrsmenü kann man dafür sorgen, dass das neue Jahr ein gutes wird: Linsensuppe sollte am Speiseplan stehen, da Linsen symbolisch für Münzen stehen. Man hofft somit durch den Verzehr der Suppe, dass der Reichtum nie ausgehen möge. Auch dem Genuss von Sauerkraut spricht man Glück zu. Der Neujahrskarpfen soll ebenfalls Reichtum bewirken, nämlich dann, wenn der Haushaltsvorstand eine der Schuppen unter seinen Teller legt und im Anschluss an das Essen in der Geldbörse aufbewahrt.

Glücksbringer Schweinchen

Das Schwein steht für Reichtum und Wohlstand – wer früher ein Schwein sein eigen nennen konnte, musste nicht hungern und war ein wahrer Glückspilz.

Glücksbringer Rauchfangkehrer

Der Rauchfangkehrer wurde durch seine Bedeutung im Mittelalter zu einem Glückssymbol: Durch schlecht gereinigte Kamine entstanden damals sehr oft Brände, die nicht selten ganze Städte auslöschten. Auch konnte bei einem verstopften Kamin nicht geheizt und gekocht werden. Der Kaminkehrer hatte somit eine entscheidende Aufgabe, was ihm den Status eines Glücksbringers einbrachte.

Glücksbringer Glücksklee

In freier Natur findet man sehr selten ein vierblättriges Kleeblatt. Und was rar ist, ist etwas Besonderes: Einer Legende zufolge nahm Eva bei der Vertreibung aus dem Paradies einen vierblättrigen Klee mit sich. Jeder, der einen solchen findet, hat somit ein Stück des Paradieses entdeckt.

Glücksbringer Hufeisen

Dieses Glückssymbol stammt aus einer Zeit, in der Hufeisen sehr teuer waren, da sie in langer Arbeit vom Hufschmied geformt werden mussten. Fand man zufällig eines auf der Straße, war man ein Glückspilz, denn es musste nur wenig angepasst werden, um damit das eigene Pferd zu beschlagen. Hinsichtlich der Ausrichtung des Hufeisens gibt es jedoch zwei Theorien: Nach oben offen aufgehängt kann es das Glück auffangen, nach unten offen befestigt kann das Glück sich über den Innehaber ergießen. Am besten also regelmäßig wenden…

Glücksbringer Marienkäfer

Der Marienkäfer wurde im Mittelalter der Mutter Gottes geweiht und soll Kinder beschützen sowie Kranke heilen. Hat er sieben Punkte auf dem Rücken, wirkt er sogar gegen Hexen. Niemals sollte man einen Marienkäfer abschütteln oder erschlagen – Unglück ist die Folge.


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