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Schwindel-Symptome und wie man sie bekämpft

Schwindel beeinträchtigt den Alltag.
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© kalhh@pixabay.com - trees-358418_1280.jpg / Schwindel / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Schwindel-Symptome und wie man sie bekämpft

Bei den meisten Menschen sorgt Schwindel aufgrund der unbekannten Ursachen nicht nur für Angst und Unsicherheit – dieses Symptom beeinträchtigt auch den Alltag der Betroffenen. Wir zeigen typische Schwindel-Symptome und was man dagegen tun kann.
 
Typische Symptome bei Schwindel
 
Schwindel kann unterschiedliche Ursachen haben, und zum Beispiel als Neben- oder Wechselwirkung von Arzneimitteln auftreten. Auch andere Erkrankungen können ursächlich sein. Ebenso unterschiedlich ausgeprägt sind die Schwindel Symptome. Diese weisen auch nicht zuletzt auf eine zugrunde liegende Ursache hin.
 
Die typischen Schwindelbeschwerden äußern sich durch Schwanken oder Taumeln. Oftmals besteht eine Gangunsicherheit oder es wird einem schwarz vor Augen. Zusätzlich können noch Erbrechen, Hörstörungen, Schmerzen im Ohr, am Kopf und der Halswirbelsäule sowie Gefühllosigkeit oder Brennen in den Beinen hinzukommen. Auch Sehstörungen, Herzjagen, ein unregelmäßiger Herzschlag oder Angstgefühle korrelieren mit Schwindel. Wie Studien zeigen, kann Schwindel die Alltagsaktivitäten gerade bei Menschen über 70 Jahren erheblich einschränken.
 
Um die Ursachen herauszufinden, sollten Sie Ihren Arzt ansprechen. Schildert man diesem seine genauen Symptome, wird es möglich, Art und Ursache des Schwindels herauszufinden.
 
Die auslösenden Faktoren vermeiden
 
Liegt dem Schwindel kein eindeutiges Krankheitsbild zugrunde, gilt es, auslösende Faktoren zu vermeiden. Während der eine zu Schwindelgefühlen neigt, wenn er sich körperlich anstrengt, verstärken sich beim anderen die Schwindelgefühle im Dunkeln. Daher ist es empfehlenswert, die persönlichen auslösenden Faktoren zu vermeiden. Dies können folgende sein:
  • bestimmte Kopfbewegungen
  • das Heben oder Arbeiten mit den Armen über dem Kopf
  • das Aufrichten des Körpers
  • die Einnahme bestimmter Arzneimittel (insbesondere Sedativa, Antihypertensiva, NSAR und Antiarrhythmika)
  • eine neue Brille (insbesondere bei Gleitsichtbrillen)
  • Hungerperioden bei Diabetikern
  • psychische Belastungen 
Stimmen Sie die geeigneten Maßnahmen mit Ihrem Arzt ab, damit er alle Faktoren berücksichtigen kann.
 
Das können Sie bei Schwindel tun
 
Die Behandlung kann sich beispielsweise aus zwei Bausteinen zusammensetzen:
  1. Physikalische Therapie (Krankengymnastik, Gleichgewichtsübungen, Lagerungsübungen bei benignem paroxysmalen Lagerungsschwindel)
  2. Medikamentöse Therapie (Mittel gegen Schwindel nennt man Antivertiginosa)
Die jeweilige Behandlung richtet sich nach der Schwindelart sowie der Schwindelursache. Liegen Entzündungen der Gleichgewichtsorgane oder der Gleichgewichtsnerven vor, können evtl. Antibiotika oder durchblutungsfördernde Präparate helfen. Liegt ein gutartiger Lagerungsschwindel vor, kann die Arbeit mit einem Physiotherapeuten helfen. Über gezielte Lagerungsmanöver können die schwindelverursachenden Ohrsteinchen zurück an ihren ursprünglichen Platz befördert werden.
 
Erste Hilfe bei einer Schwindelattacke
 
Bei einem akuten Schwindelanfall gelten folgende 5 Maßnahmen:
  1. Ruhe bewahren und Festhalten.
  2. Hinsetzen oder Hinlegen.
  3. Festen Punkt mit den Augen fixieren.
  4. Keine Kopfbewegung oder nur langsame Bewegungen.
  5. Ruhig atmen.
Ein Gesundheitstipp von 55PLUS-magazin.net.
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