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Schiausflügler unterschätzen Unfallgefahr durch Übermüdung

Müdigkeitssymptome unbedingt Ernst nehmen.
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Wer als Erster am Lift stehen will, muss früh aufstehen. Für viele Wintersportbegeisterte bedeutet das weniger Schlaf und lange Anfahrten in das Schigebiet. Besonders bei der Heimfahrt nach einem langen Schitag kann sich dann Müdigkeit einstellen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen.

Winterliche Landschaft

Viele Autofahrer versuchen die ersten Müdigkeitssymptome mit Kaffee, Energy-Drinks, frischer Luft oder lauter Musik zu bekämpfen. Doch diese vermeintlichen Hausmittel helfen nur kurzfristig, danach kommt die Müdigkeit oft noch stärker zurück und die Leistungsfähigkeit sinkt weiter dramatisch ab. Sobald die ersten Anzeichen von Müdigkeit spürbar sind, sollten diese auch Ernst genommen werden. Bei Müdigkeit hilft nur Stehen bleiben und eine längere Pause.

Gähnen, schwere Augenlieder, das Bedürfnis, sich die Augen zu reiben, Verspannungen im Nacken und zunehmende Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren sind erste Anzeichen von Müdigkeit und damit Warnsignale. Wie gefährlich Übermüdung am Steuer ist, zeigen typische Veränderungen im Fahrverhalten. Man hat Schwierigkeiten die Spur zu halten und das Gefühl die Fahrbahn wird enger, man übersieht Verkehrszeichen, verpasst Ausfahrten oder Abzweigungen, Fahrmanöver anderer wirken oft überraschend und werden verspätet wahrgenommen.

Hier einige Tipps:

  • Vor einem geplanten Schitag ausreichend schlafen.
  • Kräfte während des Schifahrens einteilen, damit man noch konzentriert und aufmerksam die Heimreise antreten kann.
  • Beim Zwischenstopp auf der Skihütte und beim Après-Schi auf Alkohol verzichten.
  • Bei Anzeichen von Müdigkeit sofort eine Pause einlegen oder einen Fahrerwechsel vornehmen.
  • Als Faustregel gilt, alle 200 Kilometer vor allem auf langen, monotonen Strecken oder alle zwei Stunden eine Pause einlegen.
  • Zu viel Hitze im Auto wirkt sich ebenfalls negativ aus. Die Gefahr von Müdigkeit steigt, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit nehmen ab.
  • Zu warme, gepolsterte Winterbekleidung ist einengend und sie raubt den Passagieren die Bewegungsfreiheit und vermindert die Wirksamkeit des Sicherheitsgurtes bzw. des Kindersitzes.
Quelle: ÖAMTC, Wien

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