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Reiserücktrittsversicherung: Eine lohnenswerte Investition?

Die Vorteile einer Reiserücktrittsversicherung.
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© 55PLUS Medien GmbH, Wien / Edith Spitzer / Tulum, Mexiko - Blick auf Meer / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Reiserücktrittsversicherung: Eine lohnenswerte Investition?

Egal, ob Sie einen Urlaub im Salzburger Seenland oder Genussreise um die Ostsee geplant haben, bei der Buchung Ihrer Reise sollten Sie immer daran denken, dass es viele Gründe geben kann, die Ihren Urlaub platzen lassen. Bei schwerer Krankheit, einem plötzlichen Todesfall oder überraschender Arbeitslosigkeit können und wollen Sie sicher nicht verreisen, sondern möchten den Urlaub im besten Fall stornieren und Ihr Geld zurückerhalten. Meist bleiben Sie aber auf einem Großteil der Kosten sitzen – zumindest, wenn Sie keine Rücktrittsversicherung abgeschlossen haben. Die Frage, wann sich eine solche Versicherung lohnt, ist also recht einfach zu beantworten: Im Prinzip immer!

Welche Vorteile bietet die Reiserücktrittsversicherung?

Eine alleinstehende Person zahlt für eine Pauschalreise im Schnitt 500 bis 1000 Euro. Das ist für viele Urlauber eine Menge Geld. Besonders ärgerlich ist es, wenn der Urlaub kurz vor Reiseantritt wieder abgesagt werden muss, denn die Veranstalter sind dann meist nicht kulant. Die Stornogebühren betragen oftmals zwischen 20 und 100 Prozent. Dabei gilt: Je unmittelbarer das Reisedatum bevorsteht, desto weniger Geld erhalten Sie zurück. Sofern Sie eine Reise einen Tag vorab stornieren, so zahlen Sie dennoch oft mindestens 90 Prozent des ursprünglichen Betrages. Höchstens 70 Euro bekämen Sie bei einer Reise, die 700 Euro gekostet hat, also am Ende zurück. Das Kostenrisiko lässt sich mit einer Rücktrittversicherung hingegen auf nahezu Null senken. Für eine solche Police spricht, dass sie nicht teuer ist. So ist eine Reiserücktrittsversicherung mit Jahresschutz schon für einen geringen monatlichen Betrag möglich. Zusätzlich gibt es auch Premium-Reiseversicherungen, die einen All-Inclusive-Schutz für all Ihre Reisen im Jahr umfassen.

Welche Risiken sind versichert?

Die Rücktrittsversicherung übernimmt die Kosten immer dann, wenn Sie Ihren Urlaub ohne eigenes Verschulden absagen müssen. Das gilt zum Beispiel bei plötzlichen schweren Erkrankungen wie etwa Knochenbrüchen, für die gerade Menschen sehr anfällig sind, die an Osteoporose leiden. Diese Erkrankung betrifft viele Personen im Alter von über 55 Jahren. Aber auch Unfälle oder Todesfälle von Angehörigen sind triftige Gründe für die Stornierung einer Reise. Darüber hinaus kann der Urlaub aus beruflichen Gründen abgesagt werden – etwa weil Sie plötzlich Ihren Job verloren oder nach längerer Arbeitslosigkeit ein Jobangebot erhalten haben. Sogar bei schweren Schäden am Eigentum wie zum Beispiel durch einen Einbruch oder bei Verwüstung durch Unwetter ist es dank Rücktrittsversicherung möglich, den Urlaub zu stornieren, ohne auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Welche Ausfälle werden nicht akzeptiert?

Es gibt auch Vorfälle, die trotz Rücktrittspolice nicht für die Stornierung einer Reise ausreichen. Das gilt zum Beispiel in folgenden Situationen:
  • Politische Unruhen am Reiseziel
  • Angst vor Terroranschlägen
  • Trennung vom Partner
  • Stau auf der Autobahn
  • Streiks
Wenn jedoch Gefahr für Leib und Leben besteht oder es nicht möglich ist, den Urlaub wie geplant durchzuführen, besteht auch ohne Rücktrittsversicherung die Möglichkeit, die Reise kostenfrei abzusagen. Das gilt häufig bei Terroranschlägen, schweren politischen Unruhen oder Naturkatastrophen.

Worauf sollte bei Vertragsabschluss geachtet werden?

Wenn Sie eine Reiserücktrittversicherung abschließen möchten, gibt es ein paar Punkte, die Sie berücksichtigen sollten. Grundsätzlich ist es wichtig, die Fristen zu wahren. In vielen Fällen ist es nämlich nicht möglich, den Vertrag in letzter Minute abzuschließen. Bei den meisten Policen haben Sie für den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung bis 30 Tage vor Abreise Zeit. Mitunter muss der Vertragsabschluss aber auch schon innerhalb von 14 Tagen nach der Buchungsbestätigung erfolgen. Achten Sie auch im Schadensfall auf die Fristen und stornieren Sie die Reise immer unverzüglich. Sobald feststeht, dass Sie nicht reisen können, sollten Sie absagen, denn: Die Stornierung wird umso teurer, je näher der Reisetermin heranrückt. Informieren Sie dabei nicht nur den Veranstalter, sondern auch den Versicherer.

Ein Reise- & Versicherungstipp von 55PLUS-magazin.net.

 
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