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Radtourismus in Prignitz

Steigende Besucherzahlen durch erstklassiges Radwegenetz - Elberadweg beliebtester Radfernweg.
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© Fotoarchiv Tourismusverband Prignitz / Markus Tiemann / Bad Wilsnack, DE - Elbradweg / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Radtourismus in Prignitz

In den letzten Jahren ist die Zahl der Radurlaube konstant gestiegen. Auch das Radlerparadies Prignitz zwischen Elbe und Müritz ist bei Radtouristen sehr beliebt. Neben dem Elberadweg, dem laut ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse 2018 erneut beliebtesten Radfernweg Deutschlands, lockt die Region auf über 1.100 Streckenkilometern mit zahlreichen flachen, sehr gut ausgebauten Radwegen und dem mehrfach ausgezeichneten „Radeln nach Zahlen“.

"Radeln nach Zahlen"

© Fotoarchiv Tourismusverband Prignitz / Markus Tiemann / Prignitz, DE - Lenzen / Zum Vergrößern auf das Bild klickenMithilfe der Knotenpunktwegweisung, dem sogenannten „Radeln nach Zahlen“, das mit dem Tourismuspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet wurde, orientieren sich Radler in der Prignitz kinderleicht. Auf über 1.100 Streckenkilometern leiten rund 130 nummerierte Knotenpunkte den Radler einfach und sicher durch die Region. Den Kreuzungen mindestens dreier Radwege wird jeweils ein Knotenpunkt mit einer Nummer zugeordnet. Diese Nummer ist oben auf dem Wegweiser deutlich sichtbar angebracht. An jedem Knotenpunkt-Wegweiser steht eine Übersichtskarte mit Angaben zu den Sehenswürdigkeiten, Gastronomien und Unterkünften in unmittelbarer Nähe zum aktuellen Standort.

Elberadweg

© Fotoarchiv Tourismusverband Prignitz / CorporateArt / Prignitz, DE - Burg Lenzen / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEins der Hauptbuchungsargumente für die Reiseregion ist der Elberadweg, der im Rahmen der vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club beauftragten Studie bereits zum 14. Mal in Folge zum beliebtesten Radfernweg in Deutschland gekürt wurde.

Prignitz ist besonders beliebt für Radtouristen: Häufigste Motive für einen Fahrradausflug sind mit jeweils rund 74 Prozent der Befragten „etwas für die Gesundheit tun“ und „Natur erleben“. Beides geht ideal am Elberadweg mit der naturbelassenen Flusslandschaft des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, zu dem mit der Prignitzer Elbtalaue auch eine der letzten intakten Auenlandschaften Mitteleuropas gehört.

Hier finden sich nahe des Elberadwegs nicht nur die größte Storchenkolonie Mitteleuropas im Europäischen Storchendorf Rühstädt, sondern im Frühjahr und Herbst auch tausende Kraniche im Rambower Moor, das von der Heinz-Sielmann-Stiftung als „Deutschlands schönstes Naturwunder 2014“ ausgezeichnet wurde. „Und wer noch speziell etwas für seine Gesundheit tun möchte, kann die kurze Strecke vom Elberadweg in den Kurort Bad Wilsnack radeln und heilende Anwendungen mit Moor und Sole oder ein Bad im ‚Toten Meer der Prignitz’ in der Kristall Kur- und Gradier-Therme genießen“, so Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz e.V.

Besichtigung kultureller Sehenswürdigkeiten

© Fotoarchiv Tourismusverband Prignitz / Markus Tiemann / Wittenberge, DE - Radler / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNicht alle Radfahrer sind auf Kilometer aus, viele möchten die Radtour mit einer Besichtigung kultureller Sehenswürdigkeiten kombinieren. Dafür eignet sich die Prignitz als eine der ältesten Kulturlandschaften der Mark hervorragend. Tolle Besichtigungen bieten zum Beispiel die Elbestadt Wittenberge mit der denkmalsgeschützten Industriekultur, zahlreichen Stadtführungen und dem BRANDENBURG-TAG am 25. und 26. August. Aber auch die ehemalige Bischofsresidenz Havelberg mit dem Dom und dem Prignitz-Museum sind einen Besuch wert ebenso wie die Stadt Lenzen mit ihrem historischen Stadtkern und der Burg.

16 Radtouren

© Fotoarchiv Tourismusverband Prignitz / Michael Richter / Prignitz, DE - Havelberg / Zum Vergrößern auf das Bild klickenUm die Sehenswürdigkeiten am Elberadweg und in der Prignitz zu erkunden, hat der Tourismusverband anhand des Knotenpunktsystems 16 thematische Radtouren zusammengestellt, die unterschiedliche Facetten der weiten Landschaft und langen Geschichte der Region zeigen. „Im Fokus der Touren stehen beispielsweise unter dem Titel ‚Treffpunkt Adebar – Geklapper auf Dächern und Wiesen’ die Störche in der Prignitz oder unter dem Motto ‚Sanfte Riesen’ die Burg Lenzen und das sagenumwobene Großsteingrab Mellen, einer unserer sechs Zentralen Archäologischen Orte in der Prignitz“, erläutert Carola Krakow, Radwegekoordinatorin des Tourismusverbandes.

Radfreundliche Unterkünfte

© Fotoarchiv Tourismusverband Prignitz / Michael Richter / Prignitz, DE - Kloster Stift zum Heiligengrabe / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEin wichtiges Argument für den steigenden Tourismus in der Prignitz ist die hohe und stetig wachsende Qualität der Unterkünfte. Speziell für den Radtourismus am Elberadweg gibt es derzeit 36 Anbieter, die auf der Webseite www.elberadweg.de und somit im „Marketingpool Elberadweg“ gelistet und kinderleicht zu finden sind – aber natürlich gibt es in der Prignitz als Radreiseregion noch viel mehr radfreundliche Unterkünfte.

Nähere Informationen:
www.dieprignitz.de

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