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Pflege rund um die Uhr

Ob durch einen Unfall oder das zunehmende Alter, die Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen.
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© unsplash / Dominik Lange / Pflegedienst / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Pflege rund um die Uhr

Die Menschen in Industrienationen wie Deutschland werden immer älter. Ein Grund dafür ist unter anderem der medizinische Fortschritt. Natürlich gibt es viele Senioren, die sich auch im hohen Alter noch an bester Gesundheit erfreuen und ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können. Aber auf der anderen Seite gibt es hierdurch bedingt auch viele Angehörige, die darunter leiden, dass ein Familienmitglied plötzlich zum Pflegefall wird. Ob durch einen Unfall oder das zunehmende Alter, die Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen. Ob durch einen Sturz oder einen Schlaganfall, ob ein dauernder Pflegebedarf oder nur vorübergehend, als Angehöriger steht man von einer Minute auf die andere vor dem Problem, eine passende Pflege finden zu müssen.
 
Pflege durch einen Angehörigen

Früher war es üblich, dass die Eltern oder Großeltern im Kreis der Familie blieben und so in einem familiären Umfeld alt werden durften. Heute sind die Lebenssituationen meistens anders. Das Leben im Familienclan gehört vermehrt der Vergangenheit an. Wird ein Familienmitglied zum Pflegefall, stellt das die Angehörigen schnell vor ein großes Problem. Viele Angehörige sind nicht in der Lage, sich eine Betreuung rund um die Uhr zu leisten. Zum einen, weil viele noch einer Berufstätigkeit nachgehen und daher nicht die Zeit aufbringen können, ständig für ihren Angehörigen da zu sein. Zum anderen, weil sie eventuell selbst noch Kinder betreuen und einen Haushalt führen müssen. Senioren wohnen heutzutage meistens in ihren eigenen vier Wänden, solange sie sich selbst gut versorgen können. Benötigen sie Pflege, gibt es mehrere Möglichkeiten, wenn sich kein Angehöriger dazu in der Lage sieht oder einfach nicht die Zeit dafür hat. Ein Pflege- oder Seniorenheim ist häufig aus finanziellen Gründen nicht möglich. Aber auch, um den älteren Menschen die Möglichkeit zu geben, in ihrem vertrauten Umfeld bleiben zu können, entscheiden sich viele für eine 24-Stunden- Pflegekraft.
 
Die 24-Stunden-Pflege
 
Aus Kostengründen, aber auch, um pflegebedürftige Menschen nicht aus ihrer gewohnten Umgebung reißen zu müssen, stellt sich oft die Frage, in welcher Höhe bei einer 24 Stunden Pflege Kosten entstehen. Diese Art der Pflege hat sich in den letzten Jahren als kostengünstige Alternative zu Unterbringungskosten in einem Heim etabliert. Bei der 24 Stunden Pflege kommt eine Pflegekraft ins Haus oder in die Wohnung der zu betreuenden Person und wohnt für einen bestimmten Zeitraum dort. Das hat den Vorteil, dass die Person selbst in ihrem Zuhause bleiben kann und dennoch rund um die Uhr eine Pflegekraft anwesend ist. Die Pflegekräfte stammen meistens aus Osteuropa, wodurch auch die relativ geringen Kosten für die 24 Stunden Pflege gewährleistet werden können. Zwar kann es anfangs zu Sprachproblemen kommen, aber diese Sprachbarrieren sind meistens schnell überwunden. Die Pflegekräfte lernen in den meisten Fällen sehr rasch die deutsche Sprache. Oft bestehen auch bereits Vorkenntnisse, sodass es keine Kommunikationsschwierigkeiten gibt. Erkundigt man sich bei einer Agentur im Internet, so wird hier auch darauf geachtet, dass die Chemie zwischen der Pflegekraft und der zu pflegenden Person bzw. den Angehörigen stimmt.
 
Das kostet eine 24-Stunden-Pflegekraft

In der Regel muss man mit Kosten von knapp über 2000 Euro im Monat rechnen. Das hört sich vielleicht im ersten Moment etwas viel an, aber es gibt durchaus Fördergelder der Pflegekasse. Außerdem senken auch steuerliche Vorteile den Preis, sodass diese Art der Pflege immer häufiger gewählt wird.
 
Fazit
 
Durch eine 24 Stunden Pflege haben Senioren die Möglichkeit, auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung zu verbleiben, ohne auf eine entsprechende Pflege verzichten zu müssen. Die monatlichen Kosten von etwa 2000 Euro werden durch Fördergelder sowie der Möglichkeit, steuerliche Vorteile in Anspruch nehmen zu können, gesenkt. Dadurch ist eine optimale Versorgung von pflegebedürftigen Angehörigen auch im hohen Alter gesichert, mit der man sich durchaus finanziell arrangieren kann.

Ein 55PLUS-Gesundheitstipp.
 
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