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Osteoporose: Prävention und Bewegung

Aktiv werden hilft gegen die Krankheit.
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Prävention und Bewegung mit Osteoporose (Teil III)


Foto © Edith Spitzer, Wien | 55PLUS Medien GmbH / Stancija Kumparička Aleš Winkler, Istrien - Käse / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEine kalziumreiche Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D zählt zu den wichtigsten Maßnahmen, um der Erkrankungen entgegen zu treten. "Der tägliche Kalziumbedarf von 1000 mg kann auf einfache Weise mit kalziumreichen Lebensmitteln gedeckt werden", meint der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger. Milch, Joghurt und Hartkäse sind ideale Lieferanten. Vitamin D wird vor allem in der Haut durch UV-B Licht gebildet. Der Verzicht auf Nikotin und die Pflege eines bewegungsaktiven Lebensstils tragen viel zur Vermeidung von Osteoporose bei. Wird die Erkrankung doch festgestellt, stellen Kalzium und Vitamin D auch die Basismedikation im Zuge von therapeutischen Maßnahmen dar.

55PLUS Stolperfalle Teppich / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Initiative "Österreichischer Patientenbericht" rät auch zur Sturzprävention. Als wichtige Säule der Vorbeugung sollten in Wohnungen von älteren Personen Teppiche und Läufer entfernt werden, denn diese gelten häufig als Auslöser für Stürze. Zudem können rutschfeste Matten in Bad und Dusche Gefahrenquellen vermeiden. Ebenfalls werden flache Schuhe empfohlen, um das Sturzrisiko zusätzlich zu senken.

Gesundheitliche Aspekte wie verminderte körperliche Aktivität und Fitness verminderte Gehgeschwindigkeit, Gangstörungen oder Fußfehlbildungen müssen ebenfalls unbedingt berücksichtigt werden. An das Problem von nicht optimal angepassten Brillen denken die meisten Menschen kaum. Allgemein gilt der richtige Zeitpunkt. Knochenmasse bauen wir bis zu unserem 25. Lebensjahr auf. Von diesem "Vorrat" zehren wir ein Leben lang. Bereits in der Kindheit sollte also auf einen guten Aufbau achtgegeben werden.

Bewegung

Tanz / Zum Vergrößern auf das Bild klickenBewegungen, welche einen Zug auf die Muskeln ausüben, aktiviert die Knochen am meisten und baut Masse auf. Tanzen, wandern oder gehen stärken ebenfalls die Muskeln und fördert das immens wichtige Gleichgewichtsgefühl. Durch ein ärztlich kontrolliertes Muskelaufbautraining können laut "Aktion gesunde Knochen" gefährdete Knochenbereiche gezielt gestärkt werden. Mit Training Abbauvorgänge des Körpers bremsen und auch den Altersprozess verlangsamen, probieren Sie es aus! Wer keinerlei körperliche Aktivitäten betreibt, verliert bis zu zehn Prozent Muskelmasse und damit auch Knochenmasse pro Jahr.

Ein Gesundheitsbeitrag von Mag. Anita Arneitz.

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