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Musiksommer St. Leonhard

Sphärische Klänge im UNESCO Biosphärenpark.
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Musiksommer St. Leonhard - Sujet

Der Musiksommer St. Leonhard im liebenswerten Lungau

Auch Klaus Albrecht Schröder, Kunsthistoriker und Direktor der Albertina, hat sich in die Südostecke des Salzburger Landes verliebt. Unverdorben, ohne Hektik, persönlich, freundlich, eine ruhige Landschaft, ein Sternenhimmel, wie ihn der Städter noch nie gesehen hat. Und dazu, seit 25 Jahren, den ganzen Sommer lang wunderbare Musik-Events, sehr persönlich gestaltet, die der hübschen Landschaft und der klaren Luft eine weitere Dimension geben: Acht Konzerte, von Horst Hofer, einem der bekanntesten Trompeter Salzburgs, jedes Jahr mit Kennertum und guten Beziehungen zu Musikgrößen zusammengestellt.

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„Sphärische Klänge im UNESCO Biosphärenpark“ nennt der Intendanten, Organisator und Gründer dieses gar nicht mehr so kleinen, aber sehr feinen Musikhighlights im Lungau, sie. Ursprünglich vor allem von Lungauern besucht, haben sich die Aufführungen in der Kirche St. Leonhard ein treues Stammpublikum auch von Außerhalb gesichert: Man bleibt gerne ein paar Tage, genießt die Landschaft, die netten Gasthäuser, den erwähnten Sternenhimmel und die Abendkühle in 1000m Seehöhe, lässt die Seele baumeln und die Hektik ganz weit draußen.

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„Ein Klangwunder“ nennt Schröder die Wallfahrts- und Wehrkirche aus dem Spätmittelalter mit 400 Plätzen, schwärmt von der wunderbaren Akustik dieser gotischen Kirche. „Nirgends sind Blechblasinstrumente so perfekt zu hören, kein Nachhall, es hebt die Seele.“

Tamsweg, Salzburg - Wallfahrtskirche St. Leonhard

Die gute Seele des Musiksommers ist Emma Hofer. Sie stammt aus der Mesnerfamilie Lederwasch, die sich seit dem 17. Jhdt. um die Wallfahrtskirche kümmert, die Kirche ist ihr Lebenszentrum: Sie sorgt für die Musiker – „sollte einer einmal ein Hemd vergessen haben...“ – und fühlt sich dafür verantwortlich, dass sich an den Musikabenden alle wohlfühlen. Auch ein kleines Pausen-Buffet hat sie organisiert, zubereitet von Behinderten der „Lebenshilfe Tamsweg“, und führt damit die Tradition der helfenden Mesnerfamilie fort. Zu Coronazeiten war das nicht möglich, viele Gäste waren enttäuscht. „Aber jetzt sind sie wieder mit Begeisterung bei der Sache. Ein Gewinn für alle.“

Tamsweg, Salzburg - St. Leonhard Wallfahrtskirche

Auch für den Shuttle-Bus sind manche Besucher dankbar, denen der Spaziergang zur Kirche auf dem Schwarzenberg (20 Minuten, eher ein Hügel) zu mühsam ist. „Viel besser, als mit dem Auto hinaufzufahren, kaum Parkplätze, und man kommt entspannt an.“, rät Klaus Schröder. Noch einen Tipp hat er: „Legen Sie einmal bei einer Aufführung das Ohr an eine der hohlen Säulen, Sie spüren sie vibrieren wie einen Geigenkasten.“

Musiksommer St. Leonhard - St. Florianer Sängerknaben

Wählen kann man aus acht Konzerten, ob von Bach, Mozart, Haydn, Mahler und selbstverständlich dem Jahresjubilar Bruckner, bis zu Albinoni und vielen anderen. Der Auftritt der St. Florianer Sängerknaben, ein Abend mit Flöte und Harfe oder mit dem speziellen Klang der Dummel-Orgel, und natürlich viele Stücke für Blechblasinstrumente sind echte Gustostückerln. Gesungen, gespielt und dirigiert wird der Musikgenuss von internationalen Gästen mit besten Namen und im perfekten Ambiente. Nicht versäumen!

Informationen über den Musiksommer St. Leonhard von 11.7. bis 29.8.2024
Ticketbestellung (Nummerierte Sitzplätze)
www.musiksommerstleonhard.com

Ein persönlicher Tipp von Elisabeth Hewson.
 
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