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Kulinarischer Jungbrunnen - Teil 2

Schönheitsmittel aus der Natur.
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Kulinarischer Jungbrunnen - Teil 2

Obstsalat auf Ananas

Es müssen keine teuren Zusatzpräparate sein, viele Lebensmittel liefern natürliche Schönmacher.

Wassermelonen (Detail) / Zum Vergrößern auf das Bild klickenVitamin A bzw. seine Vorstufe (die Carotinoide) bilden einen natürlichen Schutz vor der UV-Strahlung. Dazu gehören u.a. die bioaktiven Substanzen Lycopin und Beta-Carotin. Lycopin ist in Oliven oder Wassermelonen enthalten, besonders hoch ist der Gehalt in Paradeisern. Karotten und Marillen enthalten besonders viel Beta-Carotin.

Vitamin C stärkt das Immunsystem, hilft beim Aufbau von Kollagenfasern und wirkt als Antioxidans dem Alterungsprozess der Zellen entgegen. Foto © Edith Spitzer, Wien | www.55PLUS-magazin.net / Erdbeere01 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenHohe Dosen von Vitamin C sind in schwarzen Ribiseln, Erdbeeren, Paprika, Kohlrabi, Brokkoli oder Paradeisern enthalten.

Vitamin E in pflanzlichen Ölen und Nüssen hilft bei der Regeneration von Hautzellen und ist ebenfalls ein wichtiges Antioxidans.

Sojabohnen & Sojakeimlinge / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas B-Vitamin Biotin baut Keratin auf - ein beliebter Begriff in der Kosmetikwerbung. Keratin ist Hauptbestandteil unserer Haut, Haare und Nägel und kann im Körper nur unter Beteiligung von Biotin hergestellt werden. Biotin ist enthalten in Fisch, Bierhefe, Spinat und Sojabohnen.

Schönheitsbringer Mineralstoffe

Erdäpfel/Kartoffel / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuch unter den Mineralstoffen finden sich einige Schönheitsmittel:
Zink, Eisen und Silizium sorgen für schöne straffe Haut. Silizium (bzw. die bekanntere Kieselsäure) ist in Hirse, Haferflocken, Erdäpfeln und Obst enthalten. Tee aus Ackerschachtelhalm enthält viel Kieselsäure, die unser Bindegewebe stärkt und Nägel und Haare wachsen lässt. Zink ist ebenfalls gut für unsere Haut und kann bei schlecht heilenden Wunden helfen. Zink ist in Vollkornprodukten, Eiern sowie Fleisch enthalten.

Geheimtricks aus der Natur

Gartenhotel Theresia, Saalbach-Hinterglemm - Beauty-Behandlung / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNicht nur von innen, auch äußerlich angewendet kann heimisches Obst und Gemüse zu unserem Wohlbefinden beitragen. Zu jeder Jahreszeit gibt es Früchte, die man einfach zu Masken verarbeiten kann: Sauerkraut im Winter erfrischt fettige Haut. Karotten in den dunklen Monaten frischen den Teint auf und die berühmte Gurkenmaske sorgt für strahlendes Aussehen im Sommer und Herbst. Hier ein paar Rezepte zum Nachmachen:

Maske für ein straffes Dekolleté:
2 Erdäpfel kochen, schälen und pürieren. Mit 2-3 EL Öl, Schlagobers und einigen Tropfen Zitronensaft vermischen und auftragen. Nach 20 Minuten abwaschen.

Pfirsichmaske für normale Haut:
1 Pfirsich pürieren, mit 1 EL Topfen und 1 EL Honig vermischen und auf Gesicht und Hals verteilen (Augen aussparen). Nach 15 Minuten mit warmem Wasser abwaschen.

Karottenmaske bei fettiger Haut:
1 TL Karottensaft mit einem Eiklar und 2 EL Weizenmehl vermischen. Die Masse sollte schön cremig sein und wird am besten mit einem Pinsel auf das Gesicht aufgetragen. Nach 15-20 Minuten ñ wenn die Maske etwas trocken wird, mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Straffende Gurkenmaske - hilft bei trockener Haut:
Eine halbe Gurke pürieren und mit 2-4 EL Joghurt vermischen. Maske im Gesicht verteilen, ca. 20 Minuten einwirken lassen und dann mit warmen Wasser abspülen.
Salatgurken enthalten sehr viel Feuchtigkeit und Vitamine für die Hautregeneration. Die Haut wird gestrafft. Wenn es ganz schnell gehen soll: Auch einfach auf das Gesicht gelegte Gurkenscheiben entfalten diese Wirkung!

Vitamindrink:
Zutaten: 1 kg Rote Rüben, Saft von 1 Bio-Zitrone, 1 Apfel, 5 dag Joghurt, 1 EL Zucker
Zubereitung: Rote Rüben und Apfel waschen, gut abbürsten, grob zerkleinern und in den Entsafter geben. Den roten Saft mit Zitronensaft, Joghurt und Zucker gut verrühren. Schmeckt auch als Fitmacher zum Frühstück!

Tipp: Beratung für gesunde und "schönmachende" Ernährung bekommen alle Interessierten bei "die umweltberatung" sowie auf www.umweltberatung.at.

Ein Gesundheitsbeitrag von Mag. Anita Arneitz.

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