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Küchenhelfer: Welches Material ist das richtige?

Küchenhilfen, die das Kochen erleichtern.
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Küchenhelfer

Küchenhelfer: Welches Material ist das richtige?

Das Angebot an modernen Küchenhelfern ist riesengroß. Neben den klassischen Utensilien wie Kochlöffel, Messer, Topf und Pfanne gibt es mittlerweile eine reichhaltige Spanne verschiedenster Gerätschaften, die das Kochen auf praktische Art und Weise erleichtern können. Doch neben der Frage, welche man davon tatsächlich brauchen kann, sollte man auch das Material, aus denen sie gefertigt sind, beachten.

Küchenhelfer aus Silikon, Holz oder Edelstahl?

Neben der Handhabung und Ergonomie der zum Kochen verwendeten Geräte spielt auch das Material eine entscheidende Rolle. Ob für das köstliche Kürbisgulasch oder die schnelle Nudelsuppe, es lohnt sich auf alle Fälle auch die Qualität der verwendeten Küchenutensilien zu berücksichtigen. Grundsätzlich ist eine gute Verarbeitung, die Bruchsicherheit und Langlebigkeit garantiert, äußerst wichtig. Welches Material dabei die besten Eigenschaften aufweist wird im Folgenden erläutert.

Silikon

Zahlreiche praktische Küchenhelfer sind heutzutage aus Silikon gefertigt – und das nicht ohne Grund. Zu einem erschwinglichen Preis bekommt man pflegeleichte und vielseitige Produkte, die auch ausgesprochen leicht zu reinigen sind. Die unterschiedlichsten Farben und Formen sind möglich – in Kombination mit anderen Materialien ergeben sich viele weitere Varianten und Designs. Ein weiterer Vorteil ist der schonende Umgang mit Töpfen und Pfannen; das weiche Silikon kann diese nicht zerkratzen. Doch dadurch ergibt sich auch der wohl größte Nachteil dieser Produktklasse: Küchenhelfer aus Silikon bleiben nur bis 230-250°C hitzebeständig. Außerdem sind sie in der Handhabung generell recht weich.

Wichtig: Es sollten nur FDA-geprüfte Kochwerkzeuge eingekauft werden. Diese von der U.S. Food and Drug Administration/ Behörde für Lebens- und Arzneimittel getesteten Geräte sind frei von BPA. Dabei handelt es sich um eine Chemikalie, die in Hart- und Weichmachern zum Einsatz kommt. Bei hohen Temperaturen würde sich diese lösen und ins Essen gelangen.

Außerdem muss die Herstellung und Nachhaltigkeit von Silikonprodukten in Betracht gezogen werden. Sie werden aus den Rohstoffen Silicium und Methylchlorid unter hohen Temperaturen gefertigt. Auch die Wiederverwertung benötigt viel Energie.

Holz

Seit jeher werden Küchenhelfer aus Holz verwendet und doch ist durch die einzigartige Maserung jedes Stück ein Unikat. Zwar sind aufgrund der Materialeigenschaften nicht so viele verschieden Formen möglich, jedoch treten keine Schadstoffausdünstungen beim Kochen auf, das Holz hat sogar eine antibakterielle Wirkung! Die im Holz enthaltene Gerbsäure verhindert nämlich das Wachstum von Bakterien. Holz geht schonend mit Töpfen und Pfannen um und auch hohen Temperaturen kann der Werkstoff standhalten. Da es sich bei Holz um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, ist es nachhaltig und kann mit gutem Gewissen gekauft werden.

Wichtig: Bei Küchenhelfern aus Holz sollte man auf das FSC® Gütesiegel achten. So wird sichergestellt, dass der Rohstoff aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern stammt.

Edelstahl

Aus Edelstahl hergestellte Küchenhelfer sind ein zeitloser Klassiker und finden eine breite Anwendung. Pfannenwender, Schneebesen und Schöpf- sowie Schaumlöffel werden gerne in der Edelstahl-Variante verwendet. Das beständige Material ist äußerst langlebig und gilt als unverwüstlich. Jedoch können sie so auch Töpfe oder Pfannen relativ leicht zerkratzen. Für beschichtete Küchenutensilien sind sie nicht geeignet, da diese sehr schnell beschädigt würden. Außerdem leiten Küchenhelfer aus Edelstahl Wärme besonders schnell, somit ist unbedingt auf solide bzw. isolierte Griffe zu achten. Dafür gestaltet sich die Reinigung ausgesprochen einfach und auch in Sachen Hygiene sind diese Gerätschaften kaum zu überbieten.

Bei der Materialauswahl kommt es also schlussendlich darauf an, welche Prioritäten man jeweils hat. Die verschiedenen Angebote haben jeweils Vorzüge in Sachen Design, Nachhaltigkeit oder Langlebigkeit. Vor- und Nachteile findet man überall.

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