Heute ist Mittwoch, der 20.11.2019 | Mail Newsletter | Geschenk Gewinnspiel
Print

Kosten für einen Treppenlift durch die richtige Planung einsparen

Die Montage eines Treppenlifts ist kostspielig.
WhatsAppFacebookTwitterE-Mail

© Evelyn Paris / unsplash / Treppe / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Kosten für einen Treppenlift durch die richtige Planung einsparen

Ist die Mobilität eingeschränkt, bringt der Treppenlift vor allem ein Stück Selbständigkeit in den Alltag zurück. Sowohl für Senioren als auch für jüngere Menschen, die beispielsweise nach einem Unfall oder einer Krankheit in Ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, stellen die Lifte sicher, dass diese in ihrem Zuhause und ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Doch die Montage eines solchen Lifts ist kostspielig. Zwar erhalten die Betroffenen einen Zuschuss von der Pflegekasse, dieser reicht aber in vielen Fällen nicht aus, um alle Kosten zu decken.
 
“Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Treppenliften. Um das beste Angebot für den eigenen Bedarf zu finden, ist es wichtig, die Kosten aller Optionen genau miteinander zu vergleichen und dabei auf die baulichen Bedingungen vor Ort zu achten.”, fasst das Team von TS Treppenlifte zusammen. Neben Stehliften haben sich in den letzten Jahren auch Hub- und Plattformlifte durchgesetzt. Nicht immer passt eine vorgefertigte Mobilitätshilfe ins eigene Haus. Oft sind individuelle Anfertigungen erforderlich.

Kosten richtig kalkulieren

Viele Ratgeber empfehlen bei der Kostenplanung der Treppenlifte bereits mögliche Zuschüsse und Fördermöglichkeiten zu berücksichtigen. Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab. Neben dem Modelltyp spielt auch die Einsatzdauer eine Rolle. Weiterhin sollte immer geprüft werden, welche Subventionen für das jeweilige Liftmodell angeboten werden. Um sich einen ersten Überblick über die Kosten zu verschaffen, ist es ratsam, einen Fachmann zu kontaktieren. Er kann Aufschluss darüber geben, welcher Lift für das eigene Zuhause infrage kommt und wie teuer dieser ist. Anschließend kann mit der eigenen Pflegekasse das Gespräch gesucht werden. Die Pflegekasse unterstützt den Einbau eines Treppenlifts nur, wenn eine Pflegebedürftigkeit vorhanden ist. Ab Pflegestufe 1 werden die Lifte mit bis zu 4000 Euro pro Person bezuschusst. Bei einem pflegebedürftigen Ehepaar sind es 8000 Euro.

Treppenform und Tragkraft sind entscheidende Preisfaktoren

Der Preis der Treppenlifte hängt erheblich von der Treppe ab, an der er montiert werden soll. Eine einfache gerade Treppe lässt sich deutlich günstiger mit einem Lift ausstatten als ein Modell mit Ecke oder Kurve. Kostspielig sind ebenso Wendeltreppen, bei denen die Montage des Lifts besonders aufwendig ist. Darüber hinaus ist nicht ganz irrelevant, wer den Treppenlift benutzt. Die Mobilitätssysteme werden nämlich mit unterschiedlicher Tragkraft angeboten.
 
Wie hoch die Tragkraft eines Treppenlifts sein muss, hängt in erster Linie von dem Gewicht der Person ab, die ihn nutzt. Je nach Bausubstanz kann es aufgrund der Belastung erforderlich sein, dass eine zusätzliche Wandverstärkung erfolgen muss. Weiterhin hängen die Kosten von der Ausstattung des Liftes sowie etwaigen Extrafunktionen ab. Design und Material spielen ebenso eine wichtige Rolle. Der Klassiker auf dem Markt und in den Haushalten ist natürlich der Sitzlift. Es gibt keinen anderen Lift, der so häufig eingebaut wird. Verantwortlich dafür sind vor allem die geringen Kosten, weshalb er nicht nur für den langfristigen Einbau gedacht ist, sondern auch dann häufig in Anspruch genommen wird, wenn eine Übergangslösung her muss. Für den einfachen Sitzlift fallen Kosten zwischen 4000 und 10.000 Euro an, wobei in diesem Fall eine gerade Treppe Voraussetzung ist. Bei kurvigen Treppen sind die Kosten ein wenig höher. Dann werden schnell 8000 bis 15.000 Euro fällig.
 
Für Rollstuhlfahrer gibt es den Plattformlift. Dieser bietet die Möglichkeit, direkt mit dem Rollstuhl auf eine Plattform zu fahren. Nachteil ist aber, dass diese Lifte sehr teuer sind. Die Kosten liegen hier bereits bei den geraden Modellen zwischen 9000 und 15.000 Euro. Bei kurvigen Liften werden schnell zwischen 12.000 und 15.000 Euro fällig.

Ein 55PLUS-Gesundheitstipp.
 
WhatsAppFacebookTwitterE-Mail
Redaktion | Partner | Impressum | Sitemap | Werbung im 55PLUS-magazin
© by 55PLUS Medien GmbH in Liqu., Wien / Stand November 2019
Diese Seite möchte Cookies speichern. Einverstanden Infos