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Kombiniertes Wohn- und Esszimmer einrichten - das ist möglich

Durch optische Raumteiler kann man die Bereiche Wohn- und Esszimmer gut kombinieren.
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Bild: ErikaWittlieb/Pixabay

Kombiniertes Wohn- und Esszimmer einrichten – das ist möglich

Wer nur eine kleine Küche und kein Esszimmer hat, kommt leicht in die Bredouille, wenn einmal mehr als eine Person zum Essen eingeladen wird. Was tun und vor allem wo? Die Lösung ist einfach, vor allem wenn das Wohnzimmer etwas größer als der Durchschnitt ist. Wohn- und Esszimmer lassen sich einfach miteinander kombinieren, mit ein paar Tricks sogar ohne optische Einschränkungen.

Raumteiler sorgen für optimale Platzausnutzung

In einem Wohn- und Esszimmer gibt es zwei verschiedene Bereiche, einerseits den Wohnbereich und andererseits den Essbereich. Nun passen Esstische und Sessel nicht zwingend optisch zusammen, doch mit einem Raumteiler ist es möglich, beide Möbelstücke in einem Zimmer zu kombinieren. Der Raumteiler hat den Effekt, dass er den Raum in zwei oder mehrere Einzelbereiche unterteilt und so dafür sorgt, dass die Gemütlichkeit des Wohnbereichs nicht unter der Funktionalität des Essbereichs leidet und umgekehrt.

Aus dekorativen Gründen ist der Raumteiler meist als Regal gehalten und kann so mit kleinen Vasen, Dekogegenständen, Kerzen und vielem mehr zu einem echten Hingucker gemacht werden. Auch als Bücherregal ist er gut geeignet, vor allem da von beiden Seiten auf das gute Stück zugegriffen werden kann.

Farbliche Highlights für mutige Inneneinrichtung

Wer keinen Raumteiler durch sein Wohnzimmer ziehen möchte, kann auch farbliche Abhebungen und Nuancen integrieren. Hierfür braucht es allerdings etwas Mut, denn wenn der Essbereich beispielsweise völlig anders gestrichen wird als der Wohnbereich, fällt das natürlich auf. Optisch macht sich dieser Kontrast aber sehr gut, ganz besonders wenn er nur die Wand betrifft. Boden oder Teppich bleiben natürlich gleich, lediglich mit Läufern und Brücken kann noch eine zusätzliche Abtrennung geschaffen werden.

Manche experimentierfreudige Menschen entscheiden sich außerdem dafür, einen Teil des Zimmers in einem bestimmten Stil einzurichten, den anderen völlig anders. So kann ein Wohnzimmer im Landhausstil mit einer asiatischen Essecke zu einem echten optischen Highlight werden. Was gefällt ist erlaubt, wichtig ist nur, dass die Räumlichkeiten vom Platz her gut genutzt werden und dass sie nicht zu stark ineinander übergreifen.

Ess- und Wohnzimmer gar nicht so fern voneinander wie gedacht

Bei der Großmutter zu Hause gab es fast immer ein Esszimmer, früher waren die Wohnungen einfach größer und somit stand ein gesonderter Raum zur Verfügung. Wer zurückdenkt wird aber schnell erkennen, dass nicht selten eine direkte Verbindung zwischen Wohn- und Esszimmer bestand. Entweder durch eine Doppeltür, die immer geöffnet blieb oder durch einen Durchgang, der zwei Räume zu einem einzelnen verbindet.

Ein Blick zurück in die Vergangenheit zeigt auch, dass Essen und Wohnen näher zusammenstehen als Essen und Kochen. Das klingt ungewöhnlich, doch für den früheren Adel wäre es beispielsweise undenkbar gewesen, eine Mahlzeit dort einzunehmen, wo sie auch zubereitet wurde. Das Speisezimmer befand sich grundsätzlich näher am Wohnraum oder am Salon als an der Küche. Das war nicht zuletzt deshalb der Fall, weil die Gerüche der Küche nicht in den Essbereich ziehen sollten. Heute ist das zwar nicht mehr wichtig und doch wünschen sich drei von vier Familien einen Essraum, der nicht in der Küche, sondern eher im Wohnzimmer liegt.

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