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Kleine Tarockecke zum Großtarock Modern Wiener Art (18)

Tipps zum Großtarock Modern Wiener Art von Kurt Doleysch.
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Grosstarockbuch / Zum Vergrößern auf das Bild klickenTipp der Woche:
  Grosstarock
Mit demselben Blatt gespielt. Ansage Absolut aber nur 28 Punkte gemacht, also auch Spiel verloren. Mit demselben Blatt gespielt. Ansage Spiel aber 43 Punkte gemacht, also auch Absolut wäre erfüllt gewesen. Was ist passiert? Im ersten Fall gehen 2 Könige verloren und die Gegenspieler bringen ihren König ‘nach Hause’. Damen gehen auch verloren, weil immer die Partner die Farbe spielen, die der Andere nicht mit hat. Was bleibt sind Tarock und Glatte und mehr Stiche, aber weniger Punkte. Im zweiten Fall gehen nicht nur die Könige durch, sondern auch die Damen und zum Tupfen auf dem I muss einer der Gegenspieler auch noch den Pagat opfern. Dass hohe Tarock ‘umfallen’, ist nur eine Draufgabe. Das ist typisch eine Frage der ‘Verteilung’, die nicht sichtbar ist und auch nicht einschätzbar. Damit muss man sich einfach abfinden. Die Frage, die sich stellt, ist einzig und allein: War meine Ansage in Betrachtung meines Blattes richtig?
Darauf gibt es nur eine Antwort: Wenn die erforderliche Punktezahl im Blatt war, ja. Wenn nicht, dann war ein Risiko jenseits des gegebenen vorhanden.
Zum Risiko. Es verläuft die Risikokurve parallel zur Fieberkurve. Eine erhöhte Temperatur ist noch kein Grund zur Besorgnis. Je höher das Fieber steigt, um so mehr steigt die Gefahr und wird schliesslich lebensbedrohlich. Also das passiert beim Tarock nicht, aber je höher das Risiko, um so grösser die Gefahr des Spielverlustes.
Benutzt man immer dieselbe Bandbreite des Risikos, kommt man zur Feststellung, dass sich Gewinn und Verlust in etwa die Waage halten. Wechselt man das Risiko von einmal gering auf ein andermal hoch, kann man viel gewinnen, wenn man es richtig erwischt hat, oder auch nicht. Es ist eine Frage der Spielanlage, die man sich angeeignet hat.
Noch eines, wenn es einmal nicht läuft, ist Zurückhaltung besser als der Versuch, mit Gewalt zu punkten. Umgekehrt, wenn es läuft, sollte man schon ein höheres, aber kalkuliertes Risiko eingehen.
 
Tipp der Woche: XXer Rufen
Gibt es dieses Spiel ohne Talon nur mit 40 Karten? Nein. Ohne Talon mit 52 (48) Karten gibt es XXer Rufen auch. Vom kompletten Paket werden nur Tarock II und III entfernt. Bei 48 Karten auch die 7er und 4er der Farben. Warum das nicht so gut ist, sehen wir später. Beim Geben muss man sich erst einmal einigen. Die Variante mit Vorzug sollte sein: 6 Karten im Uhrzeigersinn, eine pro Spieler separat, und nochmals 6 Karten. Es kann auch 5 - 3 - 5 gegeben werden. Jeder Spieler legt von den 3 Karten eine zur Seite. Was ist es, das den Reiz des XXer Rufens mit mehr Karten erhöht? Es ist das Farbenspiel. Kann bei 40 Karten eine Farbe bestenfalls einmal ‘durchgehen’, ist es mit 52 Karten zweimal möglich (deshalb ist mit 48 Blatt dies nicht erreichbar) und ausserdem kann mit einer langen Farbe das Spiel in ganz andere Bahnen gelenkt werden. Die eine Karte, die verdeckt am Tisch liegt, hat folgende Funktion. Was immer von einem anderen Spieler ausgespielt wird, Tarock oder Farbe kann man aus dem Blatt nicht bedienen. Jetzt wird die Separatkarte aufgedeckt. Sticht die Karte oder nicht, sie ist zu nehmen. Wer Fragen dazu hat, sendet diese in ‘Kommentare’. Viel Spass bei diesem Spiel.

Spieltage jeden Dienstag und Donnerstag von 10.00 bis 17.00 Uhr (auch an Feiertagen) im Café Goldengel, A-1030 Wien, Erdbergstrasse 27
Sie können das Café mit der U3 erreichen: Station Rochusmarkt, Ausgang Hainburgerstraße - Wassergasse bis Ecke Erdbergstraße.

Kontakt: Hans Kunz
Telefon: +43-(0)650-796 42 02
eMail: hans.kunz1@chello.at

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