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Kleine Tarockecke zum Großtarock Modern Wiener Art (10)

Tipps der Woche zum Großtarock Modern Wiener Art von Kurt Doleysch.
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GrosstarockbuchTipp der Woche: Grosstarock
Das passive Spiel mit dem König. Siehe Das Grosstarockbuch, Seiten 107 bis 108 und im Anhang Seite XVIII.
Der Ausspieler spielt von einer Farbe, von der er 5 Karten im Blatt hat, eine Glatte aus. Der Alleinspieler sticht mit Tarock und der Partner gibt eine kleine Karte dieser Farbe zu. Dass der Alleinspieler Dame und König dieser Farbe abgelegt hat, ist nicht anzunehmen, also hat diese beiden Karten der Partner. Es ist klar, dass der Ausspieler, so bald er wieder dran ist, dem Partner diese hochwertigen Karten zieht, weil der Alleinspieler mit Tarock sticht. Dies kann sinnvoll sein, wenn ein vom Alleinspieler angesagter Pagat verhindert werden soll. Ist das vom Blatt her nicht möglich, ist es besser, die Farbe zu wechseln und dem Partner die Gelegenheit zu geben, hochwertige Karten zu schmieren. Vor allem ist zu bedenken, wer von den Gegenspielern der Spielführer ist. Wenn man selber schwach ist, soll man dem Partner das Ausspielen überlassen und vielleicht zuvor die wenigen Tarock weg spielen.
 
Tipp der Woche: XXer Rufen
Der Solo und der Farbensolo. Beim Solo sollte schon ein oberes Trullstück im Blatt sein und womöglich der Pagat dazu. Insgesamt sollten schon 5 Stecher von XVI aufwärts im Blatt sein. Acht Tarock und zwei Könige sind ziemlich sicher, neun Tarock und ein König sehr sicher. Mit zehn Tarock ist es für die Mitspieler meist der Weltuntergang. Aber die Verteilung kann einem schon einen Strich durch die Rechnung machen. Annahme: Zwei der Mitspieler haben nur eine Tarockkarte. Bleiben dem dritten Mitspieler bei selber acht Tarock zehn? Bei selber neun auch neun? Bei selber zehn noch acht. Diese Konstellation ist zwar äusserst selten, aber nicht auszuschliessen. Haben zwei der Mitspieler zusammen drei oder mehr Tarockkarten, ist die Situation des Solospielers zunehmend besser. Beim Farbensolo gilt als Vorhand zumindest zwei lange Farben, wenn kein dritter König im Blatt ist. Drei Könige, wenn man nicht Vorhand ist und keine Lücke bei kurzer Farbe, das heisst König und Reiter ist so eine Lücke, wenn nicht 4 Karten dieser Farbe im Blatt sind.
 
Tipp der Woche: Trischaken
Bei der Variante Austarockieren ist zu bedenken, dass nach Weiter der anderen Mitspieler der Talon hochwertige Tarockkarten enthalten kann und man mit einem XVIIer im Blatt nicht mehr aus dem Stich kommt, wenn ein Mitspieler den ersten Stich mit Mond oder Sküs nehmen musste. Reihenweise putzen dann die Mitspieler auch auf die kleinen Tarock die hohen Farbkarten ab. So sollte nach einer hohen Tarock nur mehr XV und darunter im Blatt sein, da ist die Wahrscheinlichkeit, wieder in den Stich zu kommen, gering, wenn die Tarock nicht zu lang sind.
 
Spieltage jeden Dienstag und Donnerstag von 10.00 bis 17.00 Uhr (auch an Feiertagen) im Café Goldengel, A-1030 Wien, Erdbergstrasse 27
Sie können das Café mit der U3 erreichen: Station Rochusmarkt, Ausgang Hainburgerstraße - Wassergasse bis Ecke Erdbergstraße.

Kontakt: Hans Kunz
Telefon: +43-(0)650-796 42 02
eMail: hans.kunz1@chello.at

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