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Kleine Gerätekunde für Hobbygärtner

Jetzt ist es an der Zeit, die Bäume und Sträucher für den Winter zu schneiden. Wichtig dazu ist das richtige Werkzeug!
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Die Gartensaison ist in vollem Gange und Millionen von Menschen jäten, scheren und harken, was das Zeug hält. Wenn man die körperliche Arbeit nicht gewohnt ist, handelt man sich dabei allerdings leicht einen Muskelkater oder Verspannungen in Schulter und Nacken ein. Im schlimmsten Fall droht sogar ein Hexenschuss. Damit das nicht passiert, sollte man auf vernünftiges Gartenwerkzeug achten.

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Grundsätzlich gilt: Aufrechtes Arbeiten ist am gesündesten. Deswegen müssen Stiele von Schaufeln, Harken und Besen entsprechend lang genug sein. Am besten ist es, wenn sie variabel einstellbar sind, so dass große und kleine Menschen gleichermaßen gut arbeiten können. Der Stieldurchmesser sollte nicht zu klein sein, so dass der Stiel gut und sicher in der Hand liegt.

Auch auf die Griffe der Gartengeräte kommt es an. Als Faustregel gilt: je mehr Greifmöglichkeiten man hat, desto besser.

Es ist immer gut, wenn man die Greifposition bei verschiedenen Tätigkeiten verändern kann. Deswegen haben gute Gartengeräte meist verstellbare Griffe und bieten unterschiedliche Greifmöglichkeiten. Der Griff selbst sollte ergonomisch, also der Handform entsprechend geformt sein und dabei auch über längere Zeit gut in der Hand liegen.

Gute Qualität kostet meist etwas mehr, das gilt auch für Gartenscheren. Achten Sie im Geschäft schon darauf, indem Sie die Gartenschere ruhig schon einmal ausprobieren, dass sie sich leicht handhaben lässt und dass Sie sie auch ohne viel Kraft benutzen können. Eigentlich haben hochwertige Modelle eine Kraft sparende Mechanik eingebaut, die sind dann zwar ein bisschen teurer, aber wenn man viel im Garten ist, sollte man sich das ruhig gönnen. Die Griffe der Gartenschere sollten sich auch nicht zu weit öffnen, auch das kostet nämlich Kraft. Ein kleiner Tipp für Linkshänder: Es gibt eben auch Gartenscheren für Linkshänder.

Wer die körperlich anstrengende Gartenarbeit nicht gewohnt ist, sollte immer mal wieder die Arbeitshaltung wechseln oder am besten gleich die Tätigkeit. Also zum Beispiel erst die Hecke nur halb scheren, zwischendurch das Abgeschnittene wegharken und danach die Hecke fertig machen.

Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und -medizin, DE


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