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Kaiserschmarrn-Workshop in Gastein, Österreich

Auf der Gamskarkogelkütte können Sie des Kaisers liebste Nachspeise nachkochen.
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Kaiserschmarrn-Workshop in Gastein

© Gasteinertal Tourismus GmbH / Traditioneller Kaiserschmarrn

Auf 2.467 Metern schmeckt der Kaiserschmarrn doppelt so gut. Doch jetzt können auch Sie jeden Mittwoch im Sommer (bis 30. September) in den Genuss der beliebten österreichischen Mehlspeise kommen. Der Wirt der Gamskarkogelhütte, Gottfried Härtel, weiht in die hohe Kunst des Kaiserschmarrn-Backens ein und bereitet gemeinsam mit seinen Gästen in seiner Hüttenküche auf dem holzbefeuerten Tischherd die süße Sünde zu. Eine angenehme Bergtour, ein grandioses Panorama und die Verkostung inklusive.

Einfach bis spätestens am Vortag im Tourismusbüro oder direkt bei Gottfried Härtel anmelden und dabei sein. Nicht vergessen: auf Europas höchsten Grasberg muss hinaufgewandert werden. Preis des Kiaserschmarrn-Kochkurses pro Person: EUR 5,--; mit Gastein Card, die jeder Urlauber in seinem Unterkunftsbetrieb bekommt, sogar nur EUR 2,--.

Viele Wege führen auf den Gamskarkogel

© Gasteinertal Tourismus GmbH / Wandern in Gastein / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuf den Gamskarkogel führen mehrere Wanderwege: je nach Schwierigkeitsgrad und Strecke braucht man für den Aufstieg zwischen 1 1/2 und 5 1/2 Stunden. Ein Teilstück lässt sich auch mit dem Hüttentaxi zurücklegen.

Doch oben angekommen bietet sich dem Wanderer ein fantastisches Panorama mit Blick auf den Dachstein und den Großglockner. Die Schutzhütte am Gamskarkogel wurde 1828 auf Bestreben des begeisterten Bergsteigers Erzherzog Johann errichtet und ist damit eine der ältesten Bergsteigerhütten der Ostalpen.

Möglicherweise waren auch Kaiser Franz Josef und Kaiserin Sisi auf dem Gamskarkogel, eventuell sogar in der Hütte. Ob man ihnen dort einen Kaiserschmarrn serviert hat, ist nicht überliefert. Die Zutaten hätten sie jedenfalls selbst mitbringen müssen – denn die Materialseilbahn, mit der heute Eier, Mehl, Milch und Zucker zum Workshop auf den Berg gelangen, gab es damals natürlich noch nicht.

Ein Schmarrn für den Kaiser oder ein Schmarrn vom Kaser?

Woher hat der Kaiserschmarrn eigentlich seinen Namen? Dazu gibt es verschiedene Theorien. Eine Möglichkeit ist, dass der Kaiser den „Schmarrn, den der Leopold zusammengekocht hat“ gegessen hat, weil ihn die figurbewusste Sisi lieber nicht wollte. Eine andere Version lautet: Der Kaiserschmarrn war eigentlich ein Kaserschmarrn, zubereitet von einem Kaser (Käser) auf einer Jagdalm extra für den Kaiser. Dem schmeckte das Gericht so gut, dass man es fürderhin Kaiserschmarrn nannte.

© Gasteinertal Tourismus GmbH / Gamskarkogelhütte / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWer den Sonnenuntergang und den Sonnenaufgang in den Bergen erleben möchte, kann auf der Gamskarkogelhütte auch übernachten. Es stehen zwei Mehrbettzimmern oder ein Matratzenlager zur Verfügung (EUR 12,-- bis EUR 26,-- pro Nacht).

Nähere Informationen:
www.gamskarkogelhuette.at
www.gastein.com

Ein Freizeit- & Wandertipp von Edith Spitzer.

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