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Gut, dass es Fieber gibt

Hohe Körpertemperatur warnt vor Gefahr und stärkt zugleich die Abwehr.
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Digitalthermometer Wenn der Körper glüht, ist dies zugleich ein gutes Zeichen, das die Abwehr aktiv ist, aber auch ein klarer Hinweis, dass es Zeit ist, sich zu schonen. Bei einer Infektion mit Fieber sollte niemand seinen Alltagsbeschäftigungen nachgehen, denn Arbeit und Stress unterdrücken das Fieber eher. „Wer sich mit einer starken Erkältung oder einem grippalen Infekt ins Bett legt und gut zudeckt, macht instinktiv alles richtig“, erklärt Dr. Ulf Beyersdorff, Facharzt für Allgemeinmedizin aus Salzgitter, in der Apotheken Umschau.

Wer ansonsten gesund ist, muss auch bei einer abendlichen Temperatur von 39 Grad nicht gleich den Arzt rufen. Erst wenn das Fieber mit Hausmitteln auch nach Tagen nicht sinken will oder die 40-Grad-Marke übersteigt, sollte ein Arzt eingreifen. Vorsichtiger sein müssen Menschen mit Herz-Kreislauf-Krankheiten oder mit einer geschwächten Immunabwehr, zum Beispiel Krebspatienten. Sie müssen mit Fieber frühzeitig zum Arzt. Das gleiche gilt, wenn jemand mit hoher Temperatur von einer Auslandsreise zurückkehrt.

Quelle: Apotheken Umschau 2/2009 B

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