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Gesund und fit durch die Wechseljahre

So überstehen Sie die turbulente Zeit.
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Gesund und fit durch die Wechseljahre

Irgendwann passiert es im Leben einer jeden Frau: Die Periode wird unregelmäßiger und bleibt aus, dazu kommen Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Haarausfall. Die Wechseljahre sind für manche kein Zuckerschlecken. Während etwa ein Drittel der Frauen zwischen 47 und 52 kaum unter Beschwerden leidet, hat ein weiteres Drittel sehr mit der Hormonumstellung zu kämpfen. Hinzu kommen die seelischen Herausforderungen, die Beachtung finden möchten. Frauen müssen sich damit auseinandersetzen, dass nun die Zeit, in der sie schwanger werden können, zu Ende geht.

Sind die Beschwerden besonders unangenehm und störend, kann mit Hilfe von Hormonpräparaten der Hormonhaushalt wieder in Balance gebracht werden. Viele Frauen greifen aber zu natürlicheren Mitteln und Wegen, um ihren Körper und ihre Psyche bestmöglich zu unterstützen.

Ein gesunder Lebensstil

Sich ausgewogen zu ernähren, sich ausreichend zu bewegen und regelmäßig zu entspannen, ist in jedem Lebensabschnitt förderlich für das Wohlbefinden. In jenen Phasen von Umbrüchen und Wandel bekommt all das jedoch eine ganz neue Relevanz.

Durch die verminderte Östrogenproduktion ist während und nach den Wechseljahren das Risiko für Osteoporose erhöht, da Östrogen die Knochen stärkt. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, ausreichend calciumreiche Lebensmittel in den Speiseplan zu integrieren. Bei Schweißausbrüchen ist es außerdem ratsam, auf allzu scharfes Essen zu verzichten. Da im Alter meist außerdem die Aufnahme von Nährstoffen durch den Darm abnimmt, sollten Sie ganz besonders auf eine vitamin- und mineralstoffhaltige Ernährung achtgeben.

Auch regelmäßige Bewegung und Sport kann viel dazu beitragen, dass Wechseljahresbeschwerden gelindert werden. Kraftsport stärkt die Stabilität der Knochen, während Ausdauersport dazu beiträgt, ein gesundes Gewicht zu halten. Viele Frauen entwickeln in den Wechseljahren außerdem leichte Blasenschwäche. Diese kann zunächst als sehr unangenehm empfunden werden, muss jedoch keineswegs zu einem Dauerzustand werden. Ein spezielles Beckenbodentraining kann langfristig dazu beitragen, die Blase wieder zu stärken.

Ferner kann Yoga in seiner Vielzahl von Stilen ausgleichend auf Körper und Geist wirken. Die fließend und achtsam ausgeführten Übungen wirken harmonisierend auf den gesamten Organismus und verbinden Bewegung mit Entspannung.

Vor allem bei Schlafstörungen und innerer Unruhe ist es wichtig, sich genügend Zeit zum Ausruhen zu gönnen. Dazu gehört eine gute Schlafhygiene genauso wie das Einplanen regelmäßiger Ruhepausen im Alltag. Wenn Sie nur schlecht schlafen können, helfen möglicherweise pflanzliche Mittel aus Baldrian, Hopfen, Passionsblume oder Melisse. Diese Kräuter lassen uns zur Ruhe kommen und lindern Nervosität.

Wenn Sie hingegen innerlich sehr unter Druck stehen, probieren Sie doch einmal spezielle Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung aus. Die Wirksamkeit dieser Techniken ist medizinisch recht gut erforscht. Dabei werden auf technische Weise der gesamte Körper und alle Organe in die Ruhe geführt. Je öfter Entspannungstechniken geübt werden, umso wirksamer werden sie und umso leichter fällt es, zu einem tiefen Entspannungszustand zu gelangen.

Auch die Psyche braucht Beachtung

Nicht nur Frauen, auch Männer kommen in die Wechseljahre. In einer Gesellschaft, die leider häufig noch sehr großen Wert auf Äußerliches, auf Jugend und Fruchtbarkeit legt, haben viele Menschen auch seelisch stark damit zu kämpfen, nun „alt“ zu sein oder zu werden. Auch diese Themen sollten beachtet und geistig verarbeitet werden.

Noch dazu kann die Hormonumstellung zu Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Episoden führen. Wenn Sie dies bei sich bemerken, scheuen Sie sich nicht, psychotherapeutische oder psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bisweilen kann es sehr heilsam sein, sich jemandem mit den Themen anzuvertrauen, die einen umtreiben.

Pflanzliche Präparate aus Johanniskraut helfen zudem, die Stimmung zu heben und Unruhezustände zu lindern. Auch das Führen eines Tagebuches oder eine regelmäßige Meditationspraxis tragen dazu bei, sich innerlich klarer, aufgeräumter und zufriedener zu fühlen. Wenn Sie spüren, dass Sie in den Wechseljahren mehr Zeit für sich und Ihre inneren Prozesse benötigen, dann versuchen Sie, sich diese Zeit zu nehmen. Sie werden sehen, dass Sie so dem kommenden Lebensabschnitt mit mehr Freude und Leichtigkeit begegnen können.

Ein 55PLUS-Gesundheitstipp.
 
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