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Gelenkschmerzen - eine Folge des Konsums?

Oft sind falsche Ernährung und zu wenig Bewegung Ursache von Gelenkschmerzen.
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Beweglichkeit der Gelenke

Gelenkschmerzen - eine Folge des Konsums?

Heutzutage leiden viele junge und ältere Menschen unter Gelenkschmerzen, ja man kann sagen es handelt sich um eine Volkskrankheit. Doch wie entstehen Gelenkschmerzen und was hilft um zu lindern oder zu heilen? Eine vielschichtige Frage, doch grundlegend ist, wie bei fast jeder Volkskrankheit, falsche Ernährung und zu wenig Bewegung.

Experten schätzen, dass in Deutschland rund 20 Millionen Menschen unter Gelenkschmerzen leiden und nicht nur ältere Menschen, sondern gleichermaßen alle Altersstufen betroffen sind, egal ob Frauen oder Männer. Dauerhaft bestehende Gelenkschmerzen können zudem chronisch werden. Gelenkschmerzen können auch spontan oder vorübergehend erscheinen. Welches Gelenk am meisten betroffen ist, ist abhängig von der Ursache des Schmerzes.

Grund für Gelenkschmerzen

Die Schmerzen sind das Symptom und sie entstehen aus einer Vielzahl von Ursachen. Arthrose oder Schleimbeutelentzündung, bakterielle Gelenkentzündung, Borreliose, Infektionskrankheiten, Gicht oder rheumatoide Arthritis. Aber auch falsche Ernährung, Alterserscheinungen, Fehlbelastungen und Genetik sind als Ursachen heranzuziehen.

Als Erstes stellt man sich natürlich die Frage, was denn eigentlich gegen die Schmerzen hilft. Schmerztabletten lautet die Antwort da sicher ziemlich schnell. Doch sind pharmazeutische Produkte, gerade Schmerzmittel, die man öfter einnehmen muss als Schmerzpatient, wirklich eine gute Wahl? Der Griff zu pflanzlichen Präparaten ist durchaus sinnvoll, denn es gibt reichlich Hilfe aus der Natur. Da ist die Brennnessel, die nicht nur gegen Gelenkschmerzen hilft, sondern gleichzeitig auch die Nierenfunktion anregt. Dann gibt es noch den Giftsumach, Pfefferminz- und Eukalyptusöl, Kurkuma, Ingwer und sogar grüner Tee weist entsprechend entzündungshemmende Wirkstoffe auf.

Der Einfluss der Ernährung

Betroffene von Gelenkschmerzen sollten zu ihrer Ernährung Lebensmittel hinzufügen, die in Bezug auf Schmerzlinderung unterstützen können. Also zum Beispiel Ingwer, Knoblauch oder Kurkuma. Wichtig ist es zu wissen, dass es einige Nahrungsmittel gibt, die Entzündungen oder Schmerzen in Gelenken begünstigen. Damit sollte man sich also auseinandersetzen und möglichst darauf verzichten.
  • Weiterverarbeitetes und rotes Fleisch:
beinhalten sehr viele Purine und Nitrite sowie Arachidonsäure, die Schmerzen und Entzündungen hervorrufen oder verstärken können.
  • Zucker und modifiziertes Getreide:
sie steigern die Produktion von Advanced glycation end products (AGEs), die Entzündungen auslösen, Zucker fördert zusätzlich die Freisetzung von Zytokinen, die den Schmerz steigern können.
  • Milchprodukte:
das vorhandene Casein kann mitverantwortlich für Schmerzen und Entzündungen sein.
  • Maisöl:
es ist reich an gesunden Omega 6 Fettsäuren, doch zu viel davon kann Entzündungsprozesse vorantreiben.
  • Raffiniertes Salz:
schlechtes Salz hat eine negative Wirkung auf den Körper. Chemikalien und Zusatzstoffe, die darin enthalten sind, behindern den Flüssigkeitsaustausch und vermindern den Calciumgehalt.
  • Bier:
reich an Purin, was im Körper zu Harnsäure verwandelt wird und Entzündungen erzeugt.

Gelenkschmerzen treten häufig nach dem Konsum von Alkohol auf, es handelt sich in diesen Fällen um einen akuten Gichtanfall, weil die Harnsäurekonzentration im Blut stark erhöht ist. Dadurch reichern sich Harnsäurekristalle in Gelenken an und dies führt zu Schmerzen und Entzündungen, vornehmlich im Knie, den Fingern, dem Ellenbogen und den Sprunggelenken.

Die richtige Ernährung ist wichtig. Omega 3 Fettsäuren finden sich in Lachs, Hering und Makrele. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Silizium, zu finden in Hirse, Gerste, Hafer und Topinambur. Frische Kräutertees und entzündungshemmende sekundäre Pflanzenstoffe lindern Schmerzen und auch Gewürze, wie Kreuzkümmel sind hilfreich.

Ein 55PLUS-Gesundheitstipp.
 
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