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Gartentipp: Schnecken

Was tun gegen Schnecken?
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Mit großem Appetit fallen Nacktschnecken über junge Gemüsepflänzchen her. Wie wird der Garten mit biologischen Mitteln zur schneckenberuhigten Zone.

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Schneckenzäune und –kragen schützen Beete und Einzelpflanzen sehr zuverlässig. Sie werden von den Schnecken nur überwunden, wenn Pflanzenblätter Brücken über den Zaun bilden. Auch das Besprühen der Pflanze bzw. des Bodens mit verdünnter Kaffeelösung hält die gefräßigen Tiere ab.

Auch Bier wirkt als biologischer Dünger. Der Gerstensaft in eine Schale gefüllt, ist ein weiteres Mittel gegen die gefrässigen Gemüseräuber. Ebenso schreckt der Geruch von Senf oder Kapuzinerkresse die Schnecken ab.

Da die nachtaktiven Schnecken in abends gegossenen Gärten optimale Feuchtigkeitsverhältnisse vorfinden, ist es wichtig, nur morgens und nur den Wurzelbereich der Pflanzen zu gießen. Auch richtige Bodenbearbeitung hilft: In einem gut gelockerten, feinkrümeligen Boden finden Schnecken keine Verstecke. Eine im Frühjahr vor den letzten Frösten durchgeführte Bodenlockerung bewirkt das Abfrieren der Eigelege.

Schnecken stellen für viele Tiere eine willkommene Futterquelle dar. In einem Naturgarten reduzieren Igel, Maulwürfe, Kröten, Spitzmäuse und Vögel das Schneckenaufkommen. Für das allseits beliebte Glühwürmchen sind Schnecken sogar überlebenswichtig. In einem biologisch bewirtschafteten Garten mit Trockenmauern, Reisighaufen, Feuchtbiotopen und Hecken lebt eine große Vielfalt von Schneckenräubern!

Ein Gartentipp von Edith Spitzer.


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