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Fit werden im Frühling

Bewegung ist gesund und hält jung.
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Bewegung
Foto: pixabay

Fit werden im Frühling: So schütteln Sie die Schwere des Winters ab

Der Winter mit seinen kalten, grauen Tagen weicht so langsam der frischen Energie des Frühlings. Die Vögel zwitschern, Frühblüher lassen Parks und Wiesen bunt erscheinen und auch die Sonne wärmt schon wieder. Auch wir Menschen haben nun vermehrt Lust, uns zu bewegen und wieder aktiv zu werden. Das ist auch wunderbar, denn Bewegung ist gesund und hält jung. Doch vor allem, wer den Winter über wenig für seine Fitness gemacht hat, sollte es zunächst etwas langsamer angehen. Wir erklären, wie Sie dennoch nach dem Winterschlaf wieder zurück zu alter Form gelangen.

Hören Sie auf Ihren Körper

Der Körper hat seine eigene Weisheit. So wie er Ihnen signalisiert hat, dass es Zeit ist, wieder Sport zu treiben, lässt er Sie auch spüren, wenn Sie es übertrieben haben. Dafür ist es allerdings wichtig, zu lernen, auf die eigenen Körpersignale zu hören. Durch die Leistungsgesellschaft, in der wir leben, haben leider viele Menschen verlernt, ihre körperlichen Grenzen zu spüren. Das macht sich irgendwann durch Verletzungen, Erschöpfungserscheinungen und andere Beschwerden schmerzlich bemerkbar. Sport ist jedoch eine gute Möglichkeit, wieder mit dem eigenen Körper in Kontakt zu kommen und sich zu spüren. Versuchen Sie daher, sich insbesondere nach einer längeren Pause sehr achtsam zu bewegen. Trainieren Sie nur, wenn es Ihnen gut geht, und hören Sie auf, wenn Sie Schmerzen haben. Im Alter ist es besonders hilfreich, auch den Beckenboden ins Training einzubeziehen. Ein starker Beckenboden stabilisiert nicht nur den Rumpf, sondern ist auch eine wirksame Vorbeugungsmaßnahme gegen altersbedingte Blasenschwäche.

Vitamine und Mineralstoffe

Über die langen Wintermonate wird meist vermehrt zu schweren, deftigen Speisen gegriffen. Das hat insbesondere evolutionär bedingte biologische Gründe: Durch eine Fettschicht versucht der Körper, sich vor Kälte und Unterernährung zu schützen. Wenn es wieder wärmer wird, gilt es jedoch vor allem, die leeren Vitamin- und Mineralstoffspeicher wieder aufzufüllen. Dafür sollten Sie nun viel frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen. Auch selbstgepflückte Wildkräuter sind eine wertvolle Ergänzung zum Speiseplan. Außerdem ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, wenn die Tage wieder heißer werden. Doch wie viel sollte man am Tag trinken? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, Experten raten jedoch zu mindestens eineinhalb Litern pro Tag. Wer auf die Mineralisierung des Mineralwassers achtet, kann zudem wichtige Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium über das Trinken zu sich nehmen. Genügend Flüssigkeit ist notwendig, um Schadstoffe aus dem Körper auszuleiten und die Entgiftung anzukurbeln. Außerdem hilft sie dabei, die Haut gut durchfeuchtet und elastisch zu halten.

Die besten Sportarten für Senioren

Grundsätzlich eignet sich jede Sportart, die Ihnen Spaß macht und gegen die es keine Kontraindikationen vom Arzt gibt. Was Sie vor dem Winter gern gemacht haben, können Sie auch danach fortführen – sofern Sie es nicht übertreiben. Optimal im fortgeschrittenen Alter ist es, sich regelmäßig mit einer moderaten Intensität zu bewegen. Viele Senioren erleben insbesondere gelenkschonende Sportarten wie Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren oder Wassergymnastik als wohltuend. Yoga hilft dabei, die Muskeln und Gelenke beweglich zu halten. Pilates und Gymnastik können das Sportprogramm sinnvoll ergänzen, indem die Tiefenmuskulatur gestärkt und stabilisiert wird. Doch wenn Sie sich gesund fühlen, gibt es keinen Grund, nicht auch anstrengendere Sportarten wie Laufen oder Kraftsport weiterhin auszuüben. Davon abgesehen existieren viele einfache Möglichkeiten, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, zum Beispiel durch Treppensteigen, Spaziergänge oder indem Sie kurze Strecken stets zu Fuß erledigen. Wenn Sie dann merken, dass Ihr Körper nach mehr Bewegung verlangt, können Sie immer noch einem Verein beitreten oder sich mit anderen zum Sport verabreden.

Ein 55PLUS-Gesundheitstipp.
 
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