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Fettpölsterchen minimalinvasiv verkleinern

Mit einer Behandlungskombination aus Kryolipolyse, Fettwegspritze und Stoßwellenbehandlung kann man den Fettpölsterchen zu Leibe rücken.
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© Dr. Daniel S. Müller / Dr. Daniel S. Müller / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Fettpölsterchen minimalinvasiv verkleinern

Ob Sport, Diät oder Ernährungsumstellung – die Methoden zur Fettreduktion sind mannigfaltig. Führen sie allein nicht zum gewünschten Ziel bzw. halten sich lästige Fettpolster hartnäckig, können manchmal medizinische Methoden helfen. Das 55PLUS-magazin sprach mit Dr. Daniel S. Müller über eine Kombinationstherapie, die demnächst in Wien angeboten wird.

Sie rücken Fettdepots mit der sogenannten Triple-Behandlung zu Leibe. Worum handelt es sich dabei?

Dr. Müller:
Um eine Kombination aus Kryolipolyse, Fettwegspritze und Stoßwellenbehandlung. Diese drei Treatments werden in dieser Reihenfolge in derselben Sitzung durchgeführt.

Können Sie die drei Anwendungen kurz erklären?

Dr. Müller:
Gerne. Bei der Kryolipolyse handelt es sich um das „Einfrieren“ des Fettdepots. Dabei kommt es zu einem Absterben der Fettzellen, die die Dicke der oberflächlichen Fettgewebsschicht minimiert. Die Fettwegspritze löst einen weiteren Abbau der Fettzellen und eine Entzündungsreaktion zur Straffung aus und die Stoßwelle bewirkt mit ihren Impulsen eine Aktivierung des Lymphabtransports, reduziert somit auch die Fettpolster und minimiert Cellulite.

Das heißt, die Behandlungsmethoden erfolgen unmittelbar nacheinander?

Dr. Müller:
Richtig. Da die Kryolipolyse das Areal mittels Kälte betäubt, kann man danach schmerzfrei die Fettwegspritze anwenden. Die Stoßwelle unterstützt dabei, die injizierte Flüssigkeit homogen zu verteilen und strafft zusätzlich das Gewebe.

Können die Treatments auch alleine erfolgen?

Dr. Müller:
Selbstverständlich. Wir werden in Zukunft alle drei Behandlungsmethoden auch unabhängig von der Kombinationstherapie anbieten.

Ist eine Gewichtsreduktion vor der Behandlung ratsam?

Dr. Müller:
Nicht zwingend. Wenn man allerdings plant, Gewicht zu reduzieren, empfiehlt sich die Behandlung, nachdem man sein Wunschgewicht erreicht hat. Die Triple-Therapie kann in solchen Fällen dabei helfen, das Gesamtbild zu optimieren.

Welche Regionen lassen sich damit behandeln?

Dr. Müller:
Doppelkinn, Oberarme, Bauch, Hüften, Oberschenkel. Es gibt Bereiche, die sich optimal hiermit behandeln lassen, weshalb diese Therapie sich für Patienten anbietet, die ihre Problemzonen loswerden oder sich nicht unters Messer legen möchten.

Sind die Ergebnisse sofort sichtbar?

Dr. Müller:
Man sollte mit ca. drei Monaten rechnen, in denen sich das Gewebe umbaut und es zu ersten sichtbaren Ergebnissen kommt. Das ist ganz normal, denn der Körper braucht seine Zeit.

Mit welchen Risiken ist die Therapie verbunden?

Dr. Müller:
Mit den üblichen Risiken, die bei Injektionen bestehen. Die Einstichstelle kann sich entzünden, es kann zu Blutergüssen, Hautrötungen und Schwellungen kommen. Ich kläre meine Patienten im Vorfeld umfassend über sämtliche Eventualitäten auf. In den anderthalb Jahren, in denen ich diese Methode in Deutschland anwende, kam es erfreulicherweise noch nie zu einem nennenswerten Vorfall.

Dr. Daniel S. Müller ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie und Ärztlicher Direktor bei YUVELL Fine Aesthetics im ersten Wiener Gemeindebezirk.

Weitere Informationen:
www.yuvell.at

Ein Gesundheitsbeitrag von Mag. Sonja Streit.

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