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Edertalsperre in Hessen
Edertalsperre in Hessen
Bereits seit über 100 Jahren besteht das letzte gigantische Bauwerk der Kaiserzeit. Noch unter Wilhelm II. wurde die 400 Meter lange Edertalsperre zwischen 1908 und 1914 erbaut. Die nach der Bombardierung 1943 im II. Weltkrieg zerstörte Sperrmauer wurde noch im selben Jahr wieder errichtet. Eile war nötig, denn die Edertalsperre dient - auch heute noch - dem Hochwasserschutz und der Stromerzeugung. Mit einem Stauvolumen von rund 200 Millionen m3 ist der Edersee nicht nur der drittgrößte Stausee Deutschlands, sondern sichert die Wasserversorgung der Weser und des Mittellandkanals in Hessen.Im Rahmen einer Schiffsrundfahrt erfährt man, dass der See 27 km lang ist und an seiner tiefsten Stelle 42 Meter hat. Auch über die Geschichte bzw. Entstehung des Stausees wird berichtet. So verkaufte der Mühlenbesitzer Cornelius die Stollmühle mit Grund dem Preußischen Staat um 70.000 Reichsmark. Erst dann konnte das Projekt Talsperre in Angriff genommen werden.
Als einer der ersten Gebäude versank dann auch die Mühle im See. Wo einst neun Höfe, die Mühle und eine Kirche stand, erstreckt sich heute der Reiherbach-Vorstau des Sees. Die nachgebaute Kirchturmspitze ragt aus dem Zufluss und erinnert an das kleine Dorf.
Zum 110jährigen Jubiläum 2024 wurden 39 LED-Scheinwerfer in den oberen Auslässen angebracht, sodass bei Einbruch der Dunkelheit ein wunderschönes Farbenspiel an der Staumauer bestaunt werden kann.
Ausflugstipps:
Die Region um den Edersee bietet ideale Wander- und Radfahrmöglichkeiten. Doch auch interessante Städte und Dörfer sind eine Entdeckung wert.
Bad Wildungen
Das berühmte Heilbad in Nord-Hessen zeigt eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Gebäuden in kleinen Gässchen, ein mondänes Kurviertel und einen farbenfroh gestalteten Kurpark. Bereits 800 n. Chr. wurde "villa Wildungun" erstmals urkundlich erwähnt. Landgraf Philipp der Großmütige von Hessen und seine Gemahlin Margarete herrschten im 16. Jahrhundert über die Stadt und hinterließen nicht nur auf den Häusern ihre Spuren.
Aus der Zeit der Hexenverfolgungen blieben interessante Fachwerkbauten mit Sprüchen wie „Haus der Gerechten - Bleibet im Segen - Die Hutte der Frommen wird grunen - Wer den Herrn firchtet der hat einne sicher Wohnung“. Spazieren Sie entlang der Fußgängerzone und entdecken Sie den Charme des historischen Heilbades Bad Wildungen. Zwischendurch finden sich allerlei Skulpturen, auch die Postkästchen sind fantasievoll gestaltet.
So hütet der vorwitzige kleine Quellen-Kobold „Schluten“ seit 2003 gemeinsam mit der Brunnen-Nymphe das kostbare Heilwasser. Seinen Namen verdankt er dem historischen dicht verschlossenen Tongefäß, in dem in alter Zeit das heilkräftige Wildunger Wasser weit übers Land verschickt wurde, um Linderung und Heilung zu spenden. Das Heilwasser speist sich aus eisen-, magnesium- und kohlensäurehaltigen Quellen.
Nationalpark Kellerwald-Edersee, UNESCO-Weltnaturerbe
In dem 57 km2 großen Nationalpark liegt einer der letzten großen Buchenwälder Deutschlands, wie sie auch im Hainich oder Jasmund zu finden sind. Urige Wälder auf Bergkuppen oder in Schluchten, Felsen und Blockhalden, naturnahe Quellen und Bäche sowie idyllische Wiesentäler bilden die bodensauren Buchenwälder des Mittelgebirges in Schiefer und Grauwacke.
Bekannt ist der Nationalpark auch für seinen barrierefreien TreTopWalk. Leider hatten wir sehr schlechtes Wetter auf dem Baumkronenweg, so dass wir die Aussicht auf den 250 Meter langen Weg nicht wirklich genießen konnten. Trotzdem war der Blick auf den Edersee einer der Highlights. Lustige holzgeschnitzte Figuren begleiten den Baumkronenweg und erzählen über die Tierwelt des Nationalparks.
Sehenswert ist das NationalparkZentrum Kellerwald, wo Wissenswertes zur Entstehung der Region zu erfahren ist.
Hoteltipp:
Hotel-Restaurant Werbetal
www.hotel-werbetal.de
Ein barrierefreies Hotel in Waldeck mit herrlichen Ausblick auf den Reiherbach-Vorstau. Das Hotel ist auch idealer Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren in das nahe UNESCO-Weltnaturerbe Nationalpark Kellerwald-Edersee mit dem barrierefreien Baumkronenweg.
Nähere Informationen:
www.edersee.com
www.bad-wildungen.de
www.weltnaturerbe-buchenwaelder.de
www.baumkronenweg.de
Herzlichen Dank der Deutschen Zentrale für Tourismus für die Einladung zu dieser Pressereise.
Ein Beitrag von Edith Spitzer.
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