Diabetes: Wenn der Treibstoff Glukose abhandenkommt (Teil I)
Diabetes mellitus: Was steckt dahinter?
Bei der Zuckerkrankheit handelt es sich um eine chronische Störung unseres Stoffwechsels und äuflert sich in einem erhöhten Blutzuckerwert. Dieser körperlichen Irritation liegt ein Mangel von Insulin zugrunde. Das Hormon wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet und ist für den Transport des wichtigen Nährstoffes Glukose in die Zellen verantwortlich. Bekommt unser Organismus zu wenig Treibstoff in Form des Einfachzuckers Glukose, kann dies gravierende Folgen für die Gesundheit haben. Nierenversagen, Schlaganfall bis hin zum Herzinfarkt, bleibt die Störung unentdeckt, reagiert das System Mensch mit schwerwiegenden Schritten. Eine Unterempfindlichkeit der Körperzellen gegenüber dem Insulin kann zudem ebenfalls Ursache für die Erkrankung sein.
Mediziner klassifizieren Typ 1 und Typ 2 von der Zuckerkrankheit
Bei der ersteren Variante steht der Insulinmangel im Vordergrund, bei der zweiten Ausprägung hat die Unterempfindlichkeit oder Insulinresistenz die Oberhand und die im Blut vorhandene Glukose beginnt, Schäden an den Gefäßen anzurichten. Dieser Angriff wird von vielen Menschen zunächst gar nicht bemerkt. Die "Diabetes Initiative Österreich" prognostiziert, dass im Jahre 2050 jeder Fünfte über 45-Jährige an der Krankheit leiden wird. "Die Diabetesepidemie stellt unser Gesundheitssystem vor Herausforderungen, derer sich die Öffentlichkeit zu wenig bewusst ist", warnt Weitgasser. Wird die Krankheit in keiner Weise behandelt, kann diese zum Tode führen.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf:
www.diabetes.or.at
www.diabetesinitiative.at
Ein Gesundheitsbeitrag von Mag. Anita Arneitz.
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