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Der CBD-Trend

Was hat es damit auf sich und was ist das eigentlich?
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© pixabay.com / TinaKru

Der CBD-Trend

Wer sich in den vergangenen Jahren mit alternativen Wegen der Medizin und der Therapie beschäftigt, wird ganz zwangsläufig auf das Thema CBD treffen. Der Trend ist in aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland gekommen und hat sich recht schnell zu einer dominierenden Industrie für alternative Heilprodukte entwickelt. Dabei wird das Thema CBD vor allem von der Debatte über die Herkunft dominiert: Es handelt sich um Produkte, die aus der Hanfpflanze gewonnen werden. Was hat es also mit diesen kontroversen Produkten auf sich, wo werden sie eingesetzt und wie wirkungsvoll sind sie wirklich?

Was genau ist CBD eigentlich?

Bei CBD handelt es sich um "Cannabidiol". Es ist ein Extrakt, der aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird - die Pflanze, die gemeinhin auch als Cannabis bekannt ist. Entgegen mancher Vorurteile handelt es sich aber nicht um ein Rauschmittel. In den meisten Produkten, die mit CBD und seiner Anwendung zu tun haben, sind die entsprechenden Inhaltsstoffe von THC durch intensive Forschung und Bearbeitung so stark reduziert, dass quasi keine weitere Rauschwirkung vorhanden ist. Stattdessen werden die entsprechenden Arzneien gegen unterschiedliche Formen von Krankheiten, Hautproblemen und mentalen Schwierigkeiten eingesetzt.

In den meisten Fällen sind die Produkte, die in Verbindung mit CBD stehen, vor allem als CBD-Öl bekannt. Es wird entweder in Produkten verarbeitet oder kann direkt konsumiert werden, beispielsweise als Öl in einem Vaporisierer. Wichtig ist noch einmal die Betonung, dass es sich nicht um ein Rauschmittel handelt und daher auch keine Ähnlichkeit mit dem klassischen `Joint` handelt. Der für CBD gewonnene Hanf hat eine so geringe Menge an THC, das eine Rauschwirkung nicht auftreten kann. Das ist auch die Bedingung dafür, dass diese Produkte in den meisten Ländern in den Handel gebracht werden dürfen.

Die Anwendung von CBD in unterschiedlichen Bereichen

Ein Grund für den Erfolg dieses neuen Trends liegt darin, dass die CBD-Produkte in ganz unterschiedlicher Form eingesetzt werden können. Sie sind keine Therapie für einzelne Bereiche, sondern sind in der Vielfalt der Produkte für diverse Probleme einsetzbar und sprechen daher eine vergleichsweise große Zielgruppe an. Dabei sind auch Personen angesprochen, die nicht auf klassische Arzneien setzen wollen - schließlich handelt es sich am Ende des Tages um ein Produkt, das aus rein natürlichen Stoffen gewonnen wird. Momentan werden CBD-Produkte beispielsweise in den folgenden Bereichen eingesetzt:
  • Behandlung von chronischen Schmerzen und Behandlung von beispielsweise Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen.
  • Einsatz in der Hautpflege und in der generellen Kosmetik in unterschiedlichen Bereichen.
  • Behandlung von psychischen Problemen und Belastungen im Alltag.
  • Klassische Anwendung gegen Übelkeit, gegen Schlaflosigkeit oder gegen Appetitlosigkeit.
In den letzten Jahren werden die entsprechenden Produkte in immer mehr Bereichen eingesetzt. Dabei sei aber eingeworfen, dass eine offizielle Zulassung als Medikament bzw. als Arznei nur in bestimmten Bereichen vorhanden ist. In anderen Bereichen laufen heute bereits die Studien und viele Verbraucher berichten von positiven Effekten, die sie durch den Einsatz von CBD-Produkten haben. Auch hier wird noch viel Arbeit in die Forschung gesteckt werden, damit mögliche Nebenwirkungen komplett reduziert werden können.

In welcher Form werden CBD-Produkte zur Verfügung gestellt?

Die wohl bekannteste Form der CBD-Produkte sind die sogenannten CBD-Öle. Diese können aufgetragen werden, sie können vaporisiert werden oder sind Teil der Nahrungsergänzung entsprechend der Anleitungen für die Dosierung, die man gemeinsam mit dem Produkt erhält. In den vergangenen Jahren hat sich der Markt allerdings stetig erweitert und gerade für den Einsatz im eigenen Alltag gibt es heute mehr Möglichkeiten, wie man die entsprechenden Produkte einsetzen kann.

Zu den neuesten Entwicklungen gehören zum Beispiel die Vitamine, die gemeinsam mit CBD-Präparaten angeboten werden. Sie sind perfekt für die Nahrungsergänzung geeignet und können ebenso eingenommen werden, wie man es von traditionellen Vitamin-Tabletten kennt. Der Vorteil ist hier, dass man nicht nur die Möglichkeiten von CBD nutzen kann, sondern darüber hinaus etwas grundlegend wichtiges für die eigene Gesundheit macht. Zu wenig Menschen achten darauf, dass sie sich mit den nötigen Vitaminen versorgen - auch das kann zu klassischen Krankheiten, zu Schlafproblemen oder zu anderen gesundheitlichen Einschränkungen führen. Die Kombination macht also durchaus Sinn.

Zuletzt gibt es noch Produkte, die es nicht in jedem Unternehmen zu finden gibt, die mit CBD arbeiten. Solche Markennamen wie Immunity Drops oder CBD Kristalle sind einfach weitere Möglichkeiten, wie die Präparate bequem in den eigenen Alltag integriert werden können. Zudem findet auch hier eine Entwicklung statt und es ist davon auszugehen, dass mit steigender Akzeptanz auch immer neue Formen von Produkten auf den Markt kommen werden.

Was sind die Vorteile von CBD?

Natürlich gibt es durchaus kontroverse Diskussionen über das Thema CBD, was aber mitunter an Missverständnissen liegt. Ein typischer Punkt ist, dass bei der Nennung von Cannabis, bei CBD sofort an eine Droge gedacht wird. Schließlich sind die meisten Menschen bisher in Form von Cannabis eher mit Joints und ähnlichen Produkten in Kontakt gekommen. Das ist aber nicht der Fall. CBD ist ein rein natürliches Produkt, das zwar ebenfalls aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird, aber im Gegenteil zu dem Rauschmittel einen verschwindend geringen Anteil an THC aufweist. Daher ist es auch heute schon in vielen Ländern und in unterschiedlichen Produkten erlaubt.

Ein weiterer Punkt, der in der Debatte rund um THC angeführt wird, ist der Vorteil für die Umwelt. Im Vergleich mit vielen anderen Produkten ist der Anbau von Hanf überaus schonend für die entsprechenden Bio-Systeme. Es hat seinen Grund, dass Hanf eine lange Geschichte in der Menschheit hat und eigentlich bereits seit Jahrtausenden ein Teil der Entwicklung in der Zivilisation ist. Auch heute kann Hanf mit wenigen Ressourcen angebaut und somit der Grundstoff für die CBD-Produkte entwickelt werden. Das ist gerade unter dem Eindruck des Klimawandels ein Pluspunkt, der eine immer größere Rolle spielt.

Über die medizinischen Wirkungen gibt es noch immer Debatten und vor allem viele Studien, die manche der Wirksamkeiten von CBD Produkten so beweisen sollen, dass sie auch ganz offiziell als Medikamente gegen Beschwerden zugelassen werden. Bereits heute ist aber klar, dass für viele Verbraucher unterschiedliche Effekte spürbar waren. So wird CBD inzwischen beispielsweise als ein natürliches Antidepressivum eingesetzt. Dazu später mehr. Darüber hinaus ist es antibakteriell, wirkt der Tumor-Bildung entgegen und kann gegen chronische Schmerzen eingesetzt werden. All das, während es im Prinzip ein rein natürliches Produkt bleibt und daher deutlich weniger Nebenwirkungen verzeichnet, als es bei vielen pharmazeutischen Produkten der Fall ist.

Der Einsatz bei Entzündungen und in der Kosmetik

Eine klassische Form der Anwendung findet sich heute in der Kosmetik. So ist die Behandlung von Ekzemen mit der Hilfe von CBD-Ölen und CBD-Produkten inzwischen ein Standard, der in vielen Bereichen angetroffen werden kann. Das beschränkt sich aber nicht alleine auf Ekzeme. Durch seine entzündungshemmende Wirkung sind CBD-Produkte in den verschiedensten Bereichen gegen Entzündungen und ähnliche Probleme dieser Art anwendbar. Ein Vorteil ist dabei, dass es eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, wie CBD bei diesen Problemen genutzt werden kann. Das führt auch dazu, dass CBD heute ein großes Thema in den Bereichen Lifestyle und Wellness ist und sich Experten teilweise auf die Behandlung mit den entsprechenden Präparaten spezialisieren.

CBD und Wellness - die neue Form von Erholung

Zu einem der neusten Trend rund um CBD gehört der breite Einsatz im Bereich Wellness. Es gibt inzwischen viele Angebote, bei denen man mit den entsprechenden Produkten entspannen kann und wie sie den eigenen Tag versüßen. Das liegt vor allem daran, dass man den CBD-Produkten eine entspannende und stresslösende Wirkung nachsagt - ganz ohne den vermeintlichen Rausch, der mit dem Begriff Cannabis einhergeht. Gerade in den USA sind schon heute viele Produkte zu finden, die CBD nutzen und effektiv in die Pflege des eigenen Körpers einbauen. Hier einige Beispiele, wie CBD im Bereich Wellness schon heute verwendet wird:
  • Badezusätze für besondere Entspannung und einen erholsamen Tag.
  • Saunagänge mit speziellen Ölen, die unter anderem CBD beinhalten.
  • Massagen, in denen explizit auf den Einsatz von Produkten gesetzt wird, die CBDs beinhalten.
Das sind natürlich nur einige Beispiele für diese neue Entwicklung. Es ist außerdem ein guter Bereich, um sich an das Thema heranzutasten und selbst zu prüfen, ob die Wirkung auch bei dem eigenen Wohlbefinden zu bemerken ist. Wenn man davon überzeugt ist und die heilsame Wirkung spürt, kann man sich tiefer mit den Möglichkeiten beschäftigen, die heute durch CBD geboten werden. Diese finden nämlich unter anderem in der Behandlung von psychischen und mentalen Stress statt - etwas, das gerade im heutigen Alltag sehr viele Menschen betrifft.

Die Nutzung von CBD in der therapeutischen Behandlung

Der wohl interessanteste Bereich rund um die Nutzung von CBD-Produkten findet heute in der therapeutischen Behandlung von mentalen Problemen, von Stress und psychischen Beschwerden statt. Depressionen, Burnout und Folgeerscheinungen von zu viel Stress im Alltag sind heute bei vielen Menschen zu bemerken und senken nicht nur die Lebensfreude, sondern können langfristig auch ernsthaft physische Konsequenzen haben. Gleichzeitig ist die Behandlung solcher Probleme immer noch eine Herausforderung. Auf der einen Seite gibt es nur eine schwache Abdeckung mit entsprechenden Psychotherapeuten und ein Termin ist schwer zu bekommen, auf der anderen Seite geht eine medikamentöse Behandlung - beispielsweise mit klassischen Antidepressiva - in der Regel mit starken Nebenwirkungen einher.

Die Therapeutische Rolle von CBD hat daher in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das Problem ist dabei, dass sich die ersten Anzeichen von psychischen Problemen in der Regel nur schleichend bemerkbar machen. Ein Klassiker ist zum Beispiel die Schlaflosigkeit. Entweder der Schlaf will überhaupt nicht kommen oder er ist so wenig erholsam, dass man sich am nächsten Morgen so fühlt, als hätte man höchstens drei Stunden im Bett verbracht. Auf der anderen Seite gibt es Anzeichen von Antriebslosigkeit, die nicht selten die ersten Hinweise auf einen Burnout oder eine Depression sein können.

Der Einsatz von CBD in der therapeutischen Behandlung ist dabei ein möglicher Ansatz. Natürlich sollte das Mittel vor allem ergänzend zu anderen Behandlungsschritten, beispielsweise einer normalen Gesprächstherapie, eingesetzt werden. Trotzdem zeigen verschiedene Studien, dass die Produkte beispielsweise bei den folgenden Symptomen von mentalen Stress helfen können:
  • Behandlung von Schlafstörungen jeglicher Art. CBD kann nachweislich für einen tieferen Schlaf und für einfaches Einschlafen sorgen.
  • Beruhigung durch entsprechende Anwendung sowohl beim Wellness wie auch als Ergänzung im Alltag.
  • Ergänzende Behandlung durch Vitamine bei anderen geistigen und körperlichen Beschwerden.
Derzeit finden verschiedene Studien statt, die die Ergebnisse von anderen Studien bestätigen sollen. So hat sich die Anwendung von CBD beispielsweise bei Autismus und bei Schizophrenie als wirksam erwiesen und die Beschwerden der Patienten deutlich senken können. Auch ist eine Behandlung im Rahmen von Depressionen bereits jetzt Teil einer langfristigen Studie, mit der es beispielsweise möglich wäre, auf starke Antidepressive zu verzichten, wenn es eine begleitende Therapie gibt.

Alles in allem ist CBD vor allem eine natürliche Alternative in diesen Bereichen. In vielen Fällen geht es nicht darum, eine bereits diagnostizierte Krankheit zu bekämpfen, sondern sich selbst mit den ersten Symptomen zu beschäftigen, die damit verbunden sein können. CBD ist dabei ein neuer Lösungsansatz, der betroffenen Menschen helfen könnte und dabei deutlich weniger Nebenwirkungen aufweist, als es bei anderen Präparaten bei der Behandlung von psychischen Problemen der Fall ist.

Wie sieht die Zukunft im Umgang mit CBD aus?

Ein Grund dafür, dass CBD noch nicht wirklich in der Breite bekannt ist und eingesetzt wird, ist vor allem daran zu finden, dass die entsprechenden Tests durch die Regierung noch laufen. Auch hier gibt es natürlich das Vorurteil, dass die Öle als eine Alternative zu Drogen eingesetzt werden können. Bereits jetzt konnte aber nachgewiesen werden, dass die in Deutschland eingesetzten Produkte weit unter den erlaubten Grenzwerten für THC liegen und daher nicht unter das Gesetz gegen Rauschmittel fallen.

Man kann davon ausgehen, dass daher in den nächsten Jahren viele neue Entwicklungen in den Bereichen Lifestyle, Wellness und Gesundheit auf der Basis von CBD gemacht werden. Bis dahin hat man ausreichend Zeit, sich mit den gegenwärtigen Präparaten zu beschäftigen und sich ein wenig in die Thematik einzulesen. Denn wie so oft gilt, dass man sich gut informieren sollte und selbst herausfinden muss, welches der Produkte für die eigenen Wünsche am ehesten geeignet ist. Die entsprechenden Shops und Ratgeber aus dem Internet bieten dabei die beste Grundlage.

Ein 55PLUS-Gesundheitstipp.
 
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