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Das Fürstentum Liechtenstein in drei Tagen durchwandern

Auf die "Route 66" mit Wanderschuhen?
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© Liechtenstein Marketing / Liechtenstein - Augustenberg / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Liechtenstein in drei Tagen durchwandern - "Route 66" mit Wanderschuhen

© Liechtenstein Marketing / Liechtenstein - Drei Schwestern / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWer das Stichwort „Route 66“ hört, denkt im ersten Moment sicher nicht an Berge. Doch es gibt sie wirklich, eine offiziell ausgeschilderte Route 66, die als Wanderung durch ein ganzes Land führt. In drei Etappen geht es mit Wanderschuhen quer durch das Fürstentum Liechtenstein. Das 160 km2 grosse Liechtenstein bietet über 400 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege. Ein Highlight darunter ist der 48 Kilometer lange Liechtensteiner Panoramaweg – ausgeschildert mit der Nummer 66. Er führt von Malbun im Süden nach Ruggell im Norden praktisch durch das ganze Fürstentum. Ein Weg wie aus dem Bilderbuch: wild, fast unberührt und mit wunderbarer Aussicht.

Reisevideo - Sommer im Fürstentum Liechtenstein



Einzigartige Alpenflora

© Liechtenstein Marketing / Liechtenstein - Pfälzerhütte / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie erste Etappe startet im familienfreundlichen Ferienort Malbun. Auf dem Fürstin-Gina-Weg geht es hinauf auf den Augstenberg auf 2.359 m ü. M., dem höchsten Gipfel in Liechtenstein, der kein Grenzberg ist. Nach dem ersten Gipfel folgt der Abstieg zur Pfälzerhütte, welche zu einer ersten Rast einlädt. Anschliessend geht es gemütlich durch das Naaftal, über das Alpelti zum Berggasthof Sücka, wo übernachtet wird. Eine Besonderheit dieser Wanderung ist die reichhaltige Flora. Auf dem Weg kann der Wanderer fast alle 800 Alpenpflanzen Liechtensteins entdecken.

© Liechtenstein Marketing / Liechtenstein - Fürstensteig-Panorama / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Fürstensteig und Drei Schwestern

© Liechtenstein Marketing / Liechtenstein - Fürstensteig / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuf der zweiten Etappe warten gleich zwei Klassiker. Von der Sücka aus geht es weiter auf dem Gratrücken, auf welchem der grösste Teil der Tour bis zum Fürstensteig führt. Für schwindelfreie und trittsichere Wanderer ist der Fürstensteig ein einmaliges Erlebnis. Der 1898 eröffnete und in den Fels gehauene Weg zählt zu den berühmtesten Weganlagen des Rätikons. Nach dem imposanten Fürstensteig wartet die sagenumwobene Bergkette „Drei Schwestern“. Gemäss der Sage sind drei Schwestern zu Fels erstarrt, weil sie an einem Sonntag anstatt in die Kirche zum Beerensammeln gingen. Der Kuhgrat (2.123 m ü. M.) ist der höchste Punkt dieser abwechslungsreichen Etappe, welcher eine hervorragende Aussicht auf den Rätikon, die Schweizer und Vorarlberger Berge bietet. Die Gafadura-Hütte bildet das Ende der eindrücklichen Etappe.

Von den Bergen ins Tal

© www.55plus-magazin.net / Obere Burg Schellenberg, Liechtenstein / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZum Abschluss wartet eine Genusswanderung. Von den Bergen geht es hinunter in die Talebene. Vorbei an Nendeln und Mauren erweist man Schellenberg die Ehre. Mit 626 m ü. M. zählt die gleichnamige Gemeinde für die Liechtensteiner nicht zum Gebirge. Schellenberg liegt auf dem Höhenrücken des Eschnerbergs, der sich als Inselberg in nord-östlicher Richtung von Bendern/FL bis nach Feldkirch/A erstreckt. Die sichere Höhenlage über dem Rheintal machte den Eschnerberg schon in vorgeschichtlicher Zeit zum bevorzugten Siedlungsplatz. Archäologische Grabungen konnten eine Siedlungskontinuität seit ca. 5.000 vor Christus nachweisen. Vom Schellenberg geht es hinunter nach Ruggell, dem tiefsten Punkt in Liechtenstein und somit dem Schlusspunkt der wohl abwechslungsreichsten „Route 66“.

Mehr Infos zur "Route 66": Liechtensteiner Panoramaweg

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