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Bei welchen Erkrankungen eine stationäre Pflege nötig ist

Diese Krankheiten erfordern Pflege und Betreuung.
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© pixabay.com / geralt / Pflegebedürftige Frau / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Krankheiten verändern Lebensmuster

Die meisten Menschen möchten im Alter ihrem gewohnten Lebensrhythmus nachgehen, den Haushalt selbstständig erledigen und dabei aktiv und fit bleiben. Doch Krankheiten oder Unfälle können die gewohnten Abläufe schnell durcheinander bringen. Wird eine stationäre Pflege notwendig, benötigt der Patient rund um die Uhr Betreuung. Dies ist im häuslichen Umwelt oft nicht realisierbar und daher macht sich die Unterbringung in einem Krankenhaus oder Pflegeheim notwendig.

Die häufigsten Ursachen für Pflegebedürftigkeit

Wird ein Mensch zum Pflegefall, sind meist chronische Erkrankungen die Ursache. Bei fortschreitender Demenz, chronischem Rheumaleiden oder Herzschwäche kann der Alltag in seiner gewohnten Form nicht mehr bewältigt werden und die Unterbringung in einer stationären Einrichtung wird notwendig.
 
Schlaganfall oder Herzinfarkt treten plötzlich auf und bleibende Schäden können die Folge sein. Eine stationäre Unterbringung erfordern auch Krebserkrankungen oder psychische Krankheiten.
 
Bei älteren Menschen steigt zudem das Risiko zu Unfällen und Stürzen, welche Einschränkungen im Alltag nach sich ziehen und die Verrichtung einfacher Tätigkeiten und Abläufe nicht mehr wie gewohnt möglich machen.  

Die Pflege daheim

Können es Angehörige möglich machen, wird die Pflege daheim häufig dem stationären Aufenthalt vorgezogen. Hierbei kann es notwendig werden, die Wohnung altersgerecht umzubauen und den Bedürfnissen des Pflegebedürftigen anzupassen.  
 
Die Pflege eines Angehörigen erfordert von Lebenspartner und Familie eine gut strukturierte Aufgabenverteilung. Häufig ist die zusätzliche Beauftragung eines Pflegedienstes angezeigt, damit die pflegenden Angehörigen weiterhin ihrer Arbeit nachgehen können.
 
Für die Langzeitpflege im häuslichen Umfeld wird die Anschaffung eines Pflegebettes notwendig. Dabei sind die Funktionen des Pflegebettes auf die jeweilige Erkrankung abzustimmen. Mit dem passenden Pflegebett lässt sich der Alltag wesentlich erleichtern.
 
Durch verstellbare Liegeflächen kann der Kranke im Pflegebett flexibel positioniert werden, der Rücken wird entlastet und ein Wundliegen vermieden. Verstellbare Seitengitter schützen vor Stürzen und Demenzpatienten können sich in einem speziellen Niederflurbett weniger Verletzungen zuziehen.  
 
Stationäre Pflege in Anspruch nehmen

Die Unterbringung in einem Krankenhaus oder Pflegeheim bedeutet für den Betroffenen einen Einschnitt in die gewohnten Lebensumstände. Das eigene Zuhause verlassen zu müssen, ist für viele ältere Menschen eine Belastung. Gleichzeitig werden die Angehörigen entlastet und die notwendige Unterbringung und Pflege können gewährleistet werden.
 
Häufig eignen sich die eigenen Gegebenheiten nicht für die Unterbringung. Die Räumlichkeiten sind zu klein, um ein Pflegebett unterzubringen, die sanitären Möglichkeiten sind nicht gegeben und Treppen verhindern, dass sich der Kranke frei durchs Haus bewegen kann.
 
Die Pflege von Demenzkranken kann im eigenen Wohnumfeld oft nur schwer abgesichert werden. Hier bietet sich die Unterbringung in einer speziellen stationären Pflegeeinrichtung an, wo größere Gemeinschaftsräume soziale Kontakte ermöglichen und die Patienten bei diversen Aktivitäten speziell gefördert werden.
 
Für Menschen, die durch körperliche Probleme nicht mehr mobil, aber geistig weiterhin rege sind, bieten sich aktive Pflegekonzepte mit kulturellen Angeboten an.
 
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