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Armenien: Sevan See, Noratus und Tsaghkadzor

Wasser, Schnee und Steine.
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Armenien: Am Sevan See

Sevan See, Meer der Armenier

Sevan, die blaue Perle, umrahmt von Gebirgsketten wie dem Geghama Gebirge mit mehr als 2.500 Metern Höhe ist 78 km lang, 56 km breit und liegt auf 1.900 m Seehöhe. In der Geschichte Armeniens spielte der Sevan See immer eine besondere Rolle, wie Funde aus der Bronzezeit belegen. Im 20. Jahrhundert setzte man dem See schwer zu und beutete ihn für Bewässerungsprojekte, Energiegewinnung und Industrie derart rücksichtslos aus, dass der Wasserspiegel um 20 m sank. Erst in letzter Zeit liefen großangelegte Aktionen zur Rettung des Sevan Sees an. Klick zum Video: tv-symbol Armenien - Eine Kulturreise durch Hayastan

Armenien: Sevan See / Zum Vergrößern auf das Bild klickenTrotz starker Sonneneinstrahlung ist die Wassertemperatur nur im Sommer angenehm, aber dann tummeln sich viele Besucher am Badestrand der Klosterhalbinsel, der "Copacabana" Armeniens am Sevan See, dem Meer der Armenier. Hotels aller Kategorien und Fischrestaurants füllen sich mit Gästen vornehmlich lokaler Herkunft. Immer mehr Besucher aus Russland und dem Westen scheinen jedoch an dieser einzigartigen Kulisse des Sevan Sees Gefallen zu finden.

Armenien: Sevankloster / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZwei Kreuzkuppelkirchen aus dem 9. Jahrhundert (St. Arakelotz und St. Karapet) sind Baureste des einstigen Sevanklosters (klick zum Video: tv-symbol Armenien - Kirchen und Christentum im Orient), das im Mittelalter armenischen Aristokraten als Verbannungs- und Rückzugsort gedient haben soll. Strategisch war die Insel - jetzt aufgrund des gesunkenen Wasserspiegels Halbinsel - oft umkämpft, wurde jedoch nie erobert. Die landschaftliche Schönheit des Sevan Sees blieb davon unberührt.

Die Chatschkare von Noratus

Armenien: Noratus - Chatschkare / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEin Chatschkar (Kreuzstein) ist eine Stele, ein Monolith, mit eingravierten Weintrauben, Palmenblättern, Tieren, Ranken, Schriftzeichen, in dessen Mittelpunkt das Kreuz steht. Am Westufer des Sevan Sees, auf der Halbinsel Noratus, befindet sich das größte Chatschkarenfeld in Armenien. Armenien: Noratus - Chatschkare / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDer alte Friedhof ist mit rund 900 Chatschkaren aus den letzten acht Jahrhunderten übersät, die sich in Form und Wahl der Ornamente je nach Zeitpunkt der Schaffung unterscheiden. Heute ist der Friedhof von Noratus Marktplatz, Kinderspielplatz, Freizeitgelände, Weide und aufgrund der Größe und abgeschiedenen Lage immer noch ein Ort der Ruhe.

Skifahren in Tsaghkadzor

Das Tal der Blumen mit dem Hauptort Tsaghkadzor erlebte in den letzten Jahren vor allem durch die Erschließung der Wintersportmöglichkeiten, deren Wurzeln in der Sowjetzeit liegen, einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung. Von 1.850 m Seehöhe führen modernste Skilifte in die luftigen Höhen des Theghenis Berges mit Naturschneesicherheit bis in den tiefen Frühling. Im Sommer ist das Gebiet eine beliebte Wanderregion und Zufluchtsort für hitzegeplagte Stadtmenschen aus dem 50 Kilometer entfernten Yerevan.

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Ein Reisetipp des www.55plus-magazin.net.

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