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Armenien: Etschmiadzin, Hriphsime und Zvartnots

Im Herzen der armenisch apostolischen Kirche.
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Zvartnots in Armenien

Etschmiadzin, Hriphsime und Gajane

Etschmiadzin, Armenien: Glockenturm / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEtschmiadzin bedeutet "Ort der Herabkunft des Sohn Gottes". Der heilige Grigor,  markierte die Stelle, an der einst ein vorchristlicher Tempel stand mit seinem Schwert und ließ im 4. Jahrhundert eine Kirche errichten. Damit legte er auch den Grundstein für die Entstehung des wichtigsten religiösen Zentrums des armenischen Christentums und residierte als Katholikos im Palast von Etschmiadzin, das aber erst seit dem 15. Jahrhundert durchgehend der Sitz des amtierenden Katholikos ist. Klick zum Video: tv-symbol Armenien - Kirchen und Christentum im Orient.



Chatschkar in Etschmiadzin / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIm Zentrum von Etschmiadzin steht sicherlich die Kathedrale mit ihren Grundmauern aus dem Jahre 303, die immer wieder erweitert und nach Zerstörungen jeweils noch prunkvoller wieder aufgebaut wurde. Wie der weltbekannte Glockenturm, stammt auch die Gestaltung der Innenräume aus dem 17. Jahrhundert und die Kathedrale von Etschmiadzin ist eine der wenigen ausgemalten Kirchen Armeniens. Sehenswert auch die Sammlung an Chatschkaren aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Speziell an hohen kirchlichen Feiertagen wird die Kathedrale von gläubigen Armeniern aus aller Welt besucht, um an einer Messe im Land ihrer Väter teilzunehmen. Klick zum Video: tv-symbol Armenien - Eine Kulturreise durch Hayastan.

Hriphsime und Gajane

St. Hriphsime in Etschmiadzin / Zum Vergrößern auf das Bild klickenÜber der von Grigor an der Todesstätte der Heiligen Hriphsime wurde im 7. Jahrhundert eine Kirche erbaut, die heute als typischste und charakteristischste der armenischen Kirchen gilt. Hriphsime flüchtete vor den Christenverfolgungen und Begehrlichkeiten von Diokletian in Rom nach Armenien. Ihre Schönheit fiel dem armenischen König Trdat ebenfalls auf, der sich in sie verliebte und begehrte. Die gläubige Hriphsime verweigerte sich dem König und das veranlasste ihn, sie, Gajane und 35 andere Nonnen zu töten. An der Stellen, an der Gajane getötet wurde, ließ Grigor ebenfalls eine Krypta errichten, die im 7. Jahrhundert mit einer Kirche überbaut wurde.

Zvartnots

Palastkirche von Zvartnots, Armenien / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNamentlich unbekannte Meister schufen im 7. Jahrhundert mit der Palastkirche von Zvartnots den wohl prächtigsten Sakralbau Armeniens, der erst um 1900 bei Ausgrabungen wieder entdeckt wurde. Sie wurde im 10. Jahrhundert vollkommen zerstört. Einer schriftlichen Quelle zufolge haben die Araber den Bau gesprengt und mit Erde zugeschüttet. Andere Quellen sehen ein starkes Erdbeben im Jahr 930 als Einsturzursache der Kirche von Zvartnots, die nach Überlieferung auch den damaligen byzantinischen Kaiser derart beeindruckt haben soll, dass er in Konstantinopel einen ähnlichen Bau errichten ließ. Die dreigeschoßige Kirche auf einem Stufenpodest erreichte eine Höhe von 49 Meter und war in ihrer Zeit ein wohl spektakuläres Bauwerk, dessen Ruinen heute noch die einstige Größe erkennen lassen.

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