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Altersgerecht Gärtnern: So einfach geht`s

Tipps für eine leichtere Pflege des Gartens.
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Blühende Wiese

Altersgerechtes Gärtnern: So einfach geht’s

Genau wie Ihre eigenen vier Wände soll auch Ihr Garten Sie Ihr ganzes Leben lang erfreuen. Dort haben Sie sich einen Ruheort geschaffen, an dem Sie sich entspannen und Energie tanken können. Das Grün der Pflanzen wirkt fast wie ein Kurzurlaub. Doch irgendwann fällt die Pflege mit zunehmendem Alter schwerer. Durch ein paar Anpassungen richten Sie Ihren Garten so ein, dass Sie sich darüber keine Sorgen mehr machen müssen.

Fangen Sie früh mit der Planung an

Auch wenn Sie nicht gerne über das Älterwerden nachdenken, sollten Sie sich ab einem gewissen Punkt mit der Thematik auseinandersetzen, wie Sie Ihren Garten so umgestalten, dass Ihnen das Gärtnern leichter fällt. Dabei gilt: je früher, desto besser. Damit tun Sie sich selbst einen Gefallen, der Ihnen lange Vorteile verschafft.

Keine Sorge, das bedeutet nicht, dass Sie auf Grünflächen oder Ihre Lieblingsblumen verzichten müssen. Ihr Garten bleibt genau so belebt wie vorher ‒ nur, dass Sie Ihrem Hobby danach rücken- und gelenkschonender nachgehen werden.

Bewegung im Garten erleichtern

An einem Tag im Garten bewegen Sie sich ganz schön viel. Sie gehen von Beet zu Beet, um Ihre Pflanzen zu gießen und die Erde von lästigem Unkraut zu befreien, Sie mähen den Rasen und Sie schneiden bei Bedarf die Sträucher. Erleichtern Sie sich die Arbeit, indem Sie befestigte Wege in Ihren Garten legen, idealerweise als Pflaster. Das ist nicht nur im hohen Alter gewinnbringend. So transportieren Sie beispielsweise jederzeit bequem eine Schubkarre.

Achten Sie dabei darauf, dass die Breite mindestens 1,20 Meter betragen sollte. Dadurch ist der Gehweg breit genug, damit ein Rollstuhl oder ein Rollator darauf fahren kann. Ist er schmaler, lohnt es sich, über eine Vergrößerung nachzudenken. Darüber hinaus sollte der Weg barrierefrei sein.

Für eine Ruhepause im Freien bauen Sie am besten einen Pavillon auf. Unter ihm genießen Sie die frische Luft und sind vor der Sonne geschützt. Es gibt verschiedene Modelle aus Holz, die sehr pflegeleicht sind. Durch das Material nutzen Sie sie viele Jahre lang.

Tomaten

Dank Hochbeeten keine Rückenschmerzen mehr

Eine große Freude des Gärtnerns ist, dass Sie selbst Gemüsesorten heranziehen können und sich so zum Teil selbst versorgen. Dafür benötigen Sie ein geeignetes Beet. Bei bodennahen Versionen ist ein schmerzender Rücken wegen der knienden oder nach unten gebeugten Haltung allerdings oft abzusehen.

Verlagern Sie Ihren Anbau daher in Hochbeete, um die Gefahr zu umgehen. Sie stellen viel Platz für alle Ihre Lieblingssorten bereit. Durch die angenehme Höhe wird das Gärtnern wieder zu einer entspannten Tätigkeit. Außerdem haben Sie die Option, sich dabei hinzusetzen.

Wolfpassing, NÖ - Parbus_Pfingstrose

Vertrauen Sie auf geduldige Gewächse

Den eignen Garten in ein Blumenparadies zu verwandeln, ist herrlich, keine Frage. Leider sind die schönen Zierpflanzen aber auch pflegeintensiv. Je größer die Beete sind, desto mehr Zeit nehmen sie in Anspruch.

Finden Sie einen Kompromiss und wechseln Sie von breit angelegten Beeten zu Pflanzkästen. Diese können Sie in einer angenehmen Höhe positionieren. Dadurch erfreuen Sie sich weiterhin an Ihrem Pflanzenbestand und verringern gleichzeitig den Aufwand, da Sie die Fläche verkleinern.

Den neu gewonnenen Platz in Ihrem Garten füllen Sie einfach mit Stauden, die nicht viel Zuwendung benötigen. Hierunter fallen zum Beispiel Pfingstrosen oder Glockenblumen und Hortensien.

Ein 55PLUS-Tipp.
 
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