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Zwei Kirchenschätze in Padova, Italien

Padova, seit Jahrhunderten eine Stadt der Künste und Wissenschaft, heute auch eine dynamische Wirtschaftsmetropole im Norden Italiens. Als Stadtgründer wird der Trojaner Antenor genannt, der sich auf der Flucht aus Kleinasien um 1200 v. Chr. in den Sümpfen des Brenta-Flusses niedergelassen haben soll. Padova gilt damit als eine der ältesten Städte Italiens. Heute vermischt sich Anitke mit Moderne, die Tradition mit der Avantgarde, in einer ständigen Verbindung, die dieser Stadt einen besonderen und einzigartigen Charme verleiht. Die Stadt birgt schier unerschöpfliche Kunstschätze der unterschiedlichsten Epochen. Zwei Gustostückerln sollen Lust auf mehr machen.
Scrovegni-Kapelle
Giotto war zum Zeitpunkt des Auftrags bereits ein berühmter Künstler und arbeitete auch für den Papst. Der größte Teil des Freskenzyklus ist dem Leben von Maria und Jesus gewidmet. Zentrale Punkt ist aber die Darstellung des Jüngsten Gerichts an der Eingangswand. Die dramatische Bewegtheit der Figuren bei gleichzeitig hoher Realistik und Lebendigkeit zeichnet Giottos Kunst aus. Mit diesem ausdruckstarkem Werk sprengte er die starren Sichtweisen seiner Zeit und schuf eines der bedeutendsten Kunstwerke Europas, mit dem er viele Künstler nach ihm bis hin zu Michelangelo stark beeinflusste.
Achtung: Für den Besuch der Cappella degli Scrovegni ist eine Reservierung per Internet (Email: info@cappelladegliscrovegni.it) oder Telefon (+39-049-2010020) obligatorisch.
Basilika des heiligen Antonius, Il Santo

Die Basilika ist eine höchst eigenwillige byzantinische Konstruktion mit acht großen Kuppeln und schlanken Spitzentürmchen. Mit dem Bau der großen Wallfahrtskirche wurde 1232 wenige Monate nach dem Tod des hl. Antonius begonnen, um dort die sterblichen Überreste des Heiligen zu bewahren. Vom 13. Jahrhundert an bis heute wurde sie mit wertvollen Kunstwerken ausgestattet.
Der 1195 in Portugal geborene Antonius starb 1231 in Padova. Der volkstümliche und wortgewaltige Franziskanermönch, dem zahlreiche Wunder zugeschrieben wurden, wurde bereits ein Jahr nach seinem Tod heilig gesprochen. Sein Sarkophag steht im linken Seitenschiff (Cappella di Sant`Antonio). Die Basilika hat sich seit dem zu einem bedeutenden Ziel für Pilger aus Europa und der ganzen Welt entwickelt.
Die Basilika des hl. Antonius ist täglich geöffnet.
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Ein Reisetipp von Gustav Schatzmayr.
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