
Der Ruhestand bringt viel Schönes mit sich. Wer nach langer Erwerbstätigkeit den neuen Lebensabschnitt in Sichtweite hat oder ihn bereits genießt, freut sich darüber, mehr Zeit mit der Familie, den Hobbys oder den Freunden zu verbringen. Angenehm ist auch für viele der Gedanke, sich nicht mehr mit der eigenen Altersvorsorge beschäftigen zu müssen, wenn man glaubt, die entsprechenden Vorkehrungen zur finanziellen Absicherung getroffen zu haben. Zu verlockend ist es daher, die Ruhestandsplanung endgültig in die Schublade zu stecken – aber nicht empfehlenswert. Denn: Vorsorgeplanung endet nicht, wenn die Rente beginnt. Lebensumstände ändern sich, Bedürfnisse und Wünsche auch. Oder neue Gesetzesgrundlagen werden eingeführt und erfordern ein Überdenken der Vorsorgeplanung. Nur ein flexibles Ruhestandsmanagement wird unter diesen Umständen sicherstellen können, dass die individuellen Ansprüche weiterhin rundum abgesichert sind. Sinnvoll ist es daher, regelmäßig und gerade vor dem Eintritt in den Ruhestand einen prüfenden Blick auf die Altersvorsorge zu werfen und sich zu vergewissern, wie flexibel sie ist und ob sie auch wirklich ausreicht. Doch was zeichnet eine flexible Vorsorgestrategie überhaupt aus? Und nach welchen Kriterien sollte der Vorsorgecheck durchgeführt werden?
Worauf es ankommt

Bei der Ruhestandsplanung geht es um mehr als nur die finanzielle Absicherung des Lebens. Auch die Berücksichtigung von Themen wie zum Beispiel Erben und Vererben spielt eine große Rolle. Martin Vogl, verantwortlich für den Bereich Ruhestandsplanung bei AXA, weiß, wie wichtig es ist, sich auch in dieser Hinsicht auf ein funktionierendes Vorsorgekonzept verlassen zu können: „Vor allem die Erbenordnung und besondere Vorkehrungen für den Ehepartner sollten genau geregelt sein, um Familienstreitigkeiten zu verhindern.“
Auch die Absicherung für den Pflegefall will bedacht sein. Denn mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken oder pflegebedürftig zu werden. Bislang sehen viele Befragte den Vermögensaufbau als wichtigste Pflegevorsorge, wie eine Studie des F.A.Z.-Instituts in Kooperation mit AXA ergab. Grundsätzlich ist gegen diese Vorsorgestrategie nichts einzuwenden, sie sollte aber gut durchdacht sein. Denn im Pflegefall werden die Pflegekosten zunächst von der Rente und dann vom Vermögen des zu Pflegenden gezahlt. Sind diese Ressourcen verbraucht, müssen Kinder für ihre Eltern aufkommen. Mit einer Pflege-Zusatzversicherung kann man sich davor schützen.
Umfassende Beratung schafft Planungssicherheit
Neue Beratungsansätze berücksichtigen die Bedürfnisse der Generation 55plus und kommen ihren Ansprüchen an eine Rundumabsicherung gezielt entgegen. So beispielsweise plan360° von AXA, ein Beratungsansatz, der 2009 bereits zum zweiten Mal in Folge von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V. mit dem Prädikat „Empfehlenswert“ ausgezeichnet wurde.
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