Kulinarische Träume in den wildromantischen Natisonetälern im Friaul.
Trattoria
Sale e Pepe Via Capoluogo 19
I-33040 Stregna, Friaul
Telefon: +39-0432-724 118
Email:
alsalepepe@libero.itÖffnungszeiten: Sommersaison Montag-, Donnerstag- und Freitagabend geöffnet, Samstag und Sonntag zum Mittag- und Abendessen. Wintersaison Freitagabend sowie Samstag und Sonntag zum Mittag- und Abendessen.
Anreise:
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Lage und Philosophie Die Natisonetäler sind wahre Perlen des Friaul. Inmitten dieser Landschaft, die sie lieben und respektieren, führen Teresa Covaceuszach und ihr Mann Franco Simoncig seit 1987 die
Trattoria Sale e Pepe, die schon seit über hundert Jahren im Besitz der Familie Francos ist. Sie haben im kleinen Dorf Stregna einen Treffpunkt für Genießer geschaffen und vermitteln mit ihren Gerichten und freundlichem Wesen eine Herzlichkeit, die einem warm ums Herz werden lässt.


Beide und auch ihre Kinder Sara und Matia können sich gar nicht vorstellen, woanders zu leben und zu arbeiten. Finden sie doch hier in den umliegenden Wäldern und Wiesen alles was sie für die Verwirklichung ihrer kulinarischen Vorstellungen bedürfen. Weiteres wird auf lokalen Märkten oder bei eng mit ihnen kooperierenden Lieferanten mit größter Sorgfalt ausgewählt und kommt dann im
Sale e Pepe in unverfälschter Form und frischest auf die Teller der Gäste.
Teresa ist eine große Verfechterin der regionalen Küche. Geruch und Geschmack der Küche müssen der Region entsprechen, so ihr Credo. Sie selbst ist der traditionellen Küche der Natisonetäler zutiefst verbunden. Uralte Rezepte grub sie aus, um ihnen mit Gespür und Gefühl ein neues Leben einzuhauchen. Mit ihrer Kreativiät und ihrem untrüglichen Sinn für Geschmack schafft sie moderne, lebendige Gerichte, deren Terroir unverkennbar ist und zu Ikonen der Küche der Region wurden.
Teresas Natisone Kräuter Menü

Das Menü, das von Franco in genüsslichen Worten beschrieben wurde, begann nach dem Gruß aus der Küche, eine köstliche
Maismehlsuppe mit Kräutern, mit einem
Kräutersoufflé mit Montasiosauce, das man besser wohl nicht machen kann. Der feine Kräutergeschmack wird dem würzigeren des Montasio entgegengesetzt und besteht, in dem er ihn ergänzt. Darüber ein Hauch geräucherter Ricotta. Eine harmonische Geschmacksehe in den Flitterwochen. Teresa griff ein regionales Rezept auf und verfeinerte es zu einer wahren Delikatesse. Als Primo gab es
Fiori di patate, gefüllt mit Ricotta und Kräutern insbesondere Finocchio selvatico, wilder Fenchel. Dazu noch Zucchini und etwas Käse grob drübergehobelt. Unverfälscht klar im Geschmack und dennoch nuancenreich. Aussehen, Geruch und Geschmack des Gerichts verstärken den Eindruck, dass keine der Zutaten aus mehr als zwanzig Kilometer Entfernung stammt.


Zur Hauptspeise,
Kaninchenspieße mit weißer Polenta, reichte Franco einen kräftigen Weißwein von Felluga, der vorzüglich zum wunderbar zarten Fleisch, das abwechselnd mit Früchten und Lorbeerblättern aufgespießt wurde. Fleisch/Fruchtkombinationen von bemerkenswerter Klasse, abseits der immer noch in vielen Lokalen anzutreffenden obligaten Ananas. Wer auf Teresas Desserts verzichtet, hat ein Juwel in der Krone verpasst. Für ein schönes Menü im Sale e Pepe sind ca. € 30,-- zu budgetieren. Ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis.

Tipp: Die
Trattoria Sale e Pepe, dieses kleine intime Lokal, ist der richtige Ort, um die Liebste zu einem romantischen Abendessen auszuführen. Vielleicht zur Belohnung nach bestandenen Prüfungen, die das Leben so mit sich bringen. Keine Frage: Die holde Eingeladene sollte Sinn für Genuss mitbringen und sich der Sache würdig erweisen. Denn "ex nihilo nihil fit".
Ein Lokaltipp von
Gustav Schatzmayr.
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