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Heute ist Donnerstag, der 09.02.2012
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Trattoria Al Parco in Buttrio, Italien

Friulanisch speisen und dazu den besten Hauswein Friauls genießen.

Trattoria
Al Parco
Via Stretta del Parco 1
I-33042 Buttrio, Friaul

Telefon: +39 0432 67 40 25
Dienstag abends und Mittwoch geschlossen. Betriebsferien im August.

Anreise: Map Start Map Ende

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Gastronom und Winzer

Buttrio wurde bereits zu Beginn der Langobardenherrschaft erwähnt und ist heute eine wichtige Weinstadt, deren landwirtschaftliche Nutzfläche zum Großteil von Weinreben und Olivenbäumen gedeckt ist. Unter den vielen hier beheimateten Weingütern sind einige ganz hervorragende Betriebe, wie etwa Girolamo Dorigo, Miani, Davino Meroi, Gigi Valle und Tami. Das Weingut Davino Meroi wird von Paolo Meroi geführt, der auch die Trattoria Al Parco besitzt, in der man seine herrlichen Weine trinken kann.

alparco2Gegenüber dem Wahrzeichen der Stadt, den Campanile mit spiegelverkehrtem Ziffernblatt, ist die Trattoria Al Parco mitten im Park in einer alten Villa untergebracht. Ausgedehnte Wiesen, ein See und alter Baumbestand umgeben das Gebäude. Das Haus hat einen gemütlichen Speiseraum mit dem Fogolar in der Mitte, auf dem "ai ferri" zubereitet, also gegrillt wird. Während der wärmeren Monate - und davon gibt es in Italien mehr als in Deutschland und Österreich - speist man im Gastgarten unter Bäumen.

Das Menü

Je nach Saison gibt es unterschiedliche friulanische Gerichte von bester Qualität. Die Bedienung im Al Parco ist überaus freundlich und kompetent, die Weinempfehlungen zu den jeweiligen Gängen waren bestens. Es werden nur hauseigene Weine vom Winzer und Wirt Paolo Meroi angeboten, hier stach der Merlot Ros di Buro besonders hervor. Auf der Vorspeisenliste steht auch Schinken von Osvaldo aus Cormons. Ein Meister seines Fachs. Der zarte Schinken zergeht auf der Zunge. Als Primo kann ich die Risotti empfehlen. Es ist nahezu unmöglich, beim Selberkochen zu einem ähnlichen Ergebnis zu kommen. Das Al Parco ist bestens bekannt für seine Grillgerichte, die am Fogolar, der in der Mitte des Speiseraums steht, zubereitet werden. Das Filetsteak von ordentlicher Größe erhält durch den Grillvorgang den typischen Geschmack und wird erst am Tisch vom Gast gewürzt, dafür wird ein Gemisch aus Pfeffer und Olivenöl am Teller zubereitet. Wer nach einer Pause noch an Nachspeisen denkt, liegt sowohl mit Käse aus der Region als auch den Süßspeisen richtig. Jeweils begleitet von den ausgezeichneten Weinen des Hauses Meroi.

Ein Lokaltipp von Gustav Schatzmayr

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